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Kritik | Port Royale 3

15. Mai 2012 | 0 Kommentare
Titel:
Port Royale 3
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Kalypso
Plattform:
PC, PS3, Xbox 360
LeserInnen-Wertung:
Release:
4. Mai 2012
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USK:
6

Bei uns im Test: PC-Version

Anker lichten, Leinen los, Segel setzen und ab in die Karibik! Traumhafte Inseln und idyllische Kolonien sind in “Port Royale 3″ die Basis des eigenen Wirtschaftsimperiums für alle Hobby-Abenteurer unter uns. Fast acht Jahre nach Teil 2 legt Kalypso die legendäre Wirtschafts-Simulation neu auf, dieses Mal sogar auch für Xbox 360 und die PS3! Doch wie so oft bleiben bei einer Wiederbelebung einer Spiele-Serie kleine Zweifel, ob die finale Version den Erwartungen langjähriger Fans stand hält.

Von Seemännern und Seeräubern

“Port Royale 3″ versetzt uns ins 17. Jahrhundert zurück, eine Zeit, in der sich die europäischen Eroberer die neue Welt unter den Nagel rissen und mit den begehrten Rohstoffen Reichtümer scheffelten. In dieser Epoche der aufblühenden Handelsrouten übernehmt ihr die Rolle eines jungen Seemannes und bestimmt dessen Karriere. Gleich zwei Kampagnen hält “Port Royale 3″ für euch bereit. Der Spieler entscheidet vor Beginn, ob er sich als ehrbarer Händler einen Namen macht oder sich als Abenteurer durchschlägt und dabei auch mit den nicht ganz sauberen Mitteln eines Piraten vorgeht. Ziel ist es, ein mächtiges Imperium mit möglichst vielen Kolonien in der Karibik aufzubauen und sich gegen die Königshäuser Frankreichs, Englands und der Niederlande durchzusetzen. Auf dem Weg dahin gilt es nicht nur das Tagesgeschäft zu erledigen, sondern auch zahlreiche Aufträge anzunehmen und dabei die unbekannte neue Heimat zu erkunden. Gleichzeitig dient dieser Story-Modus auch als Tutorial in Überlänge, um euch an das Endlosspiel heranzuführen, in dem man dann nach Belieben – ob als Edelmann oder Gauner – seinen Aufstieg fortsetzt.

Der Weg zum Reichtum

Das Grundprinzip des Spiels basiert auf dem Preisbildungsmechanismus durch Angebot und Nachfrage, sprich: überschüssige Waren günstig einkaufen und andernorts wieder teuer verkaufen. So schippert ihr zunächst als kleines Licht von Hafen zu Hafen, nehmt nach und nach mehr Geld ein und steigt so in Rang und Ansehen. Hat man anfangs noch kaum Handlungfreiheiten, so ist es ab dem Rang des Seemannes möglich, auch Gebäude auf der Heimatinsel zu bauen. Das lockt nicht nur neue Einwohner an, sondern stärkt durch die verschiedenen Handwerksbetriebe auch die Wirtschaftskraft. Bis zu fünf verschiedene Güter können pro Kolonie produziert werden. Steigt der Reichtum, steigen natürlich auch die Begehrlichkeiten. Schnell ist man darauf angewiesen, das eigene Schiff mit Waffen auszustatten, oder besser noch weitere Kähne hinzuzukaufen, um einen Konvoi zu bilden, damit Seeräuber keine Chance haben.

Ein gutes Arsenal wird auch zum Niederkämpfen von Gegnern und Erobern deren Städte benötigt. Leider fallen die Seeschlachten nicht besonders taktisch aus, sondern laufen recht schnell ab. Reist man sich des Gegners Besitz unter den Nagel, folgen daraus – na klar – weitere Einnahmequellen und damit bares Gold. Um all das zu erlernen, werdet ihr zu Beginn an die Hand genommen und bekommt Starthilfe in Form von sehr ausführlichen Videos, die die recht dicke Bedienungsanleitung ergänzen. Grundsätzlich ist der Schwierigkeitsgrad nicht besonders hoch, sodass auch WiSim-Neulinge schnell erste Erfolge feiern können. Für diejenigen, für die die K.I. des Spiels zu schwach ist, wurde als Serien-Novum ein Multiplayer-Part für bis zu vier Personen mit eingebaut.

Urlaubsflair

Ein kurzer Blick auf die Screenshots verrät: “Port Royale 3″ ist schön. Sehr schön sogar. Sowohl die Landschaften, als auch die Städte lösen sofort Fernweh und ein karibisches Urlaubsfeeling aus. Am liebsten wurde man sich direkt nach der Seefahrt am Strand ausruhen. Zwar ist die Grafik technisch gesehen nicht auf dem aller neuesten Stand, dafür gibt sich das Design keine Blöse und überzeugt auch mit den verschiedenen Schiffs- und Gebäudetypen. Die Story wird anhand starrer, gezeichneter Bilder erzählt. Zwar simpel, aber sehr stimmungsvoll. Hierbei fällt auch die gelungene Synchronisation positiv auf.

Fazit

Wer gerne handelt und managt, der ist bei “Port Royale 3″ goldrichtig. Die wirtschaftlichen Zusammenhänge sind auch ohne BWL-Studium für jeden nachvollziehbar und Einsteiger freundlich, zudem macht es einfach Spaß, sich in den wunderschönen Gefilden der Südsee sein Reich aufzuauen. Zusätzlich sorgt der neue Multiplayer-Modus für Langzeitmotivation bei Wirtschafts-Simulations-Experten.

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