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Kritik | PES 2013 – Pro Evolution Soccer

4. Oktober 2012 | 0 Kommentare
Titel:
PES 2013 - Pro Evolution Soccer
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Konami
Plattform:
Xbox 360, PS3, PC, Wii, PSP, PS2
LeserInnen-Wertung:
Release:
20. September 2012
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Genre:
USK:
0

Alle Jahre wieder. Mit PES 2013 geht die Fußball-Serie aus Japan bereits in die zwölfte Runde. Wie immer sind die Ansprüche klar: Mehr Realismus, bessere Grafik und schöneres Spielgefühl. Ob PES seinem Ziel, das perfekte Fußballspiel zu werden, wieder ein Stück näher gekommen ist, zeigt der Praxistest.

Zuerst einmal lässt sich sagen, dass Grafik und Präsentation wie immer auf einem sehr hohen Niveau sind. Ich habe interessehalber einmal das mittlerweile uralte PES 2008 zur Hand genommen und verglichen. Während damals nur wenige Spieler eindeutig als sie selbst zu erkennen waren, ist das heute mittlerweile kein Problem mehr. Die virtuellen Gesichter entsprechen tatsächlich ihren realen Vorbildern – zwar noch mit der ein oder anderen Ungereimtheit, doch das Gesamtbild ist überzeugend. Was sich im Vergleich zu früher auch deutlich bemerkbar macht, ist die spürbar reduzierte Spielgeschwindigkeit. Diese Entwicklung hat sich ja schon in den letzten Jahren gezeigt und wurde auch dieses Jahr beibehalten. Geht man bei PES 2013 von der Normalgeschwindigkeit eines Fußballspielers aus, dann rennen die Spieler in PES 2008 wahrscheinlich mit 100 km/h über den Platz. Wenn man so aprubt von einem ganz alten Teil zum neusten Ableger der Serie wechselt, muss man sich erst mal sehr umgewöhnen, doch wer auch die lezten PES-Teile gespielt hat, wird damit kein Problem haben. Hier entspricht PES 2013 genau dem Trend, dem alle Fußballspiele in den letzten Jahren folgten.

Auf sich allein gestellt

Was das Gameplay angeht, hat sich Konami mit den Änderungen vor allem an die Profi-Zocker gerichtet. Es gibt vielerlei Möglichkeiten, sämtliche Geschehnisse auf dem Platz komplett manuell zu steuern. Seien es Pässe, Flanken, Schüsse, usw. Während mit normalen Einstellungen die KI immer noch ein wenig mithilft und alles in einigermaßen saubere Bahnen lenkt, ist man bei der manuellen Steuerung sich selbst überlassen. Dort kann man nicht einfach auf A rumhämmern und auf dem Bildschirm die schönsten Pass-Stafetten bestaunen, sondern muss die Richtung und Stärke jedes einzelnen Schusses perfekt abpassen. Insgesamt funktionieren hier alle Ansätze sehr gut. Vielleicht wird der ein oder andere Profi noch mehr Tiefgang verlangen, doch PES 2013 bietet für den normalen Zocker das perfekte Werkzeug um tiefer in die Materie einzutauchen. Aber auch ohne manuelle Steuerung ist und bleibt das Spielgefühl von PES hervorragend. Daran wird wohl allerdings auch kaum jemand gezweifelt haben.

Ein Dauerthema bleiben bei PES natürlich die Lizenzen. Mittlerweile gibt es auf diesem Gebiet immer mehr Fortschritte, wodurch die Serie mit jedem neuen Ableger auch ein paar neue Ligen und Clubs zu bieten hat. Doch anstatt einfach nur FIFA für seine tollen Lizenzen zu loben, möchte ich einmal ein neue Perspektive bieten. Mir hat es immer eine Menge Spaß bereitet, bei PES mit frei erfundenen Namen über den Platz zu rennen, die teilweise nicht nach einem abgeänderten echten Namen klingen, sondern wie völliger Quatsch. Es kommt doch auch nicht auf die Namen an, sondern auf das Aussehen und die Fähigkeiten der Spieler. Ob ich da nun mit Podolski oder mit Pomatzki spiele, ist mir völlig egal – viel eher erhöht ein “Pomatzki” nur den Humorfaktor des Spiels. Was bei den erfundenen Namen natürlich wegfällt, ist ein Kommentator, der diese auch nennt. Doch mal ganz unter uns: Der Kommentator bei PES ist schrecklich. Seine nervigen, immer gleichen und teilweise seit PES 2008 unveränderten Sprüche sind meistens schlichtweg unpassend und tragen kein bisschen zu einem realistischen Spielgefühl bei. Unter kontinentalen Gesichtspunkten hätten die Entwickler daran schon längst etwas ändern müssen! Aber auch hier gilt das Gleiche wie bei den erfundenen Namen: Macht man sich einen Witz daraus, fordert PES nicht nur die Fähigkeiten der Spieler, sondern auch ihre Lachmuskeln.

PES oder FIFA?

Letztendlich stellt sich natürlich bei jedem Sportspiel die Frage, ob es sich lohnt, jedes Jahr den neusten Ableger einer Reihe zu kaufen. Eindeutig lässt sich das nie sagen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob das Upgrade von PES 2012 auf PES 2013 60 Euro wert ist. Ebenso kann keine Review der Welt die Frage beantworten, ob man nun FIFA oder PES spielen soll. Es sind zwar beides Fußballspiele, allerdings unterscheiden sich diese in so vielen Kleinigkeiten, dass man beide ausprobiert haben sollte, um eine vernünftige Entscheidung treffen zu können. Hier geht es schlichtweg um persönliche Vorlieben. Beide Spiele machen ihre Sache hervorragend, und man könnte nicht objektiv sagen welche Reihe besser ist.

Fazit

Eigentlich ist es doch jedes Jahr das Gleiche. Ein neues PES kommt auf den Markt und alle Kritiken sind gut bis hervorragend. So auch wieder dieses Jahr. Das liegt daran, dass die Entwickler mittlerweile extrem routiniert sind und sich – grade im Kampf gegen die FIFA-Reihe – wohl kaum die Blöße geben und grobe Fehler machen würden. Also ist auch PES 2013 wieder mal ein hervorragendes Fußballspiel geworden, das man bedenkenlos kaufen kann. Ob man nun hier zuschlägt oder sich doch lieber das neuste FIFA zulegt, muss jeder selbst entscheiden.

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