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Kritik | NBA 2K13 : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | NBA 2K13

7. November 2012 | 0 Kommentare
Titel:
NBA 2K13
Redaktions-Wertung:
Publisher:
2K
Plattform:
PS3, Xbox 360, PC
LeserInnen-Wertung:
Release:
5. Oktober 2012
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Genre:
USK:
0

Nur über wenige Spieleserien herrscht bei Fans und Kritikern eine so einhellige Meinung wie es bei NBA 2k der Fall ist. Oftmals wurde es als “Sportspiel des Jahres” betitelt und auch sonst scheint kein Superlativ zu hoch gegriffen. Da wird es schwer, das Spiel erneut zu verbessern. Doch mit Jay-Z als Executive Producer fährt 2k in diesem Jahr erneut schwere Geschütze auf und auch sonst gibt es haufenweise Neuerungen, die sich besonders im “Mein Spieler” Modus wiederfinden. Eine weitere Premiere ist die Einführung des legendären DreamTeams um Michael Jordan und Larry Bird.

Spielgefühl und Modi

Schon in den ersten Minuten stellt sich ein verändertes Spielgefühl ein, denn in Sachen Defense, Dribbling und Atmosphäre wurde noch einmal deutlich nachgebessert. Die Verteidiger agieren wesentlich intelligenter, eine Lücke zu finden ist da gar nicht mehr so leicht. Gedribbelt wird nun mit dem rechten Stick, was dazu führt, dass man mehr Kontrolle über seinen ballführenden Spieler hat und es nun auch häufiger schafft, im besten Allen Iverson Style per Crossover seinem Gegner einen Knoten in die Beine zu spielen. Ebenfalls neu sind die Signature Skills, die einige Spieler besitzen. Das wären Fähigkeiten wie Posterizer, Kämpfer oder viele andere, die Spieler in bestimmten Phasen des Spiels oder in bestimmten Situationen einen Vorteil verschaffen oder für kurze Zeit die Attribute anheben lassen. Diese sind äußerst präzise auf die Spieler verteilt worden, sodass die virtuellen Figuren ihren realen Vorbildern von der Spielweise her immer näher kommen. Neben vielen tollen neuen Animationen weiß besonders die Hallenatmosphäre zu begeistern. Man hört die Spieler aufschreien, wenn sie zum Korb ziehen und dabei in Bedrängnis geraten. Die Fans reagieren wesentlich lauter und intensiver auf eine Entscheidung des Schiedsrichters. In engen Spielen wird die Halle zum Hexenkessel und tritt man als Auswärtsteam an, kann man mit dem entscheidenden Korb die ganze Halle zum Verstummen bringen. Auch die ganze Präsentation vor und nach den Spielen sowie in der Halbzeit wurde sinnvoll nachgebessert, sodass der Eindruck einer TV-Übertragung immer besser gelingt.

Beim Associaton Mode hat sich nicht viel getan. Der Grundaufbau ist derselbe, der Spaß auch. Dafür wurde viel Arbeit in den Meine Karriere-Modus gesteckt. Wieder einmal durchlebt man eine NBA Karriere mit seinem eigens erstellten Spieler. Vor dem Draft werden Gespräche mit dem GM verschiedener Teams geführt, die Antworten entscheiden dann, von wem man gedraftet wird. In der NBA angekommen, wird unser Spieler mit Twitter Nachrichten bekannter und unbekannter Personen überhäuft, die immer auf die Leistungen in den Spielen zugeschnitten sind. Mit der Zeit kann man immer bekanntere Follower dazu gewinnen. Der GM hat jederzeit ein offenes Ohr für euch und ihr könnt euch über Mitspieler beschweren, oder einfach nur klar machen, wie gut die Leistung des Coaches ist. Beschwerden können sich dann auch auf die Rotation auswirken, je besser ihr seid, desto mehr Einfluss habt ihr. Nach jedem vollendeten Spiel müsst ihr Fragen auf einer Pressekonferenz beantworten, die Antwort, die ihr gebt, bestimmt, ob beispielsweise der Fan-Support oder die Team-Chemie sinkt oder steigt. Der Modus ist dabei so viel komplexer und besser als letztes Jahr, dass alleine dieser den Kauf rechtfertigt. Es wurde einfach an alles gedacht, da geht das Basketballerherz auf!

Grafik und Soundtrack

Auch in Sachen Grafik und Soundtrack ist 2k wieder ganz weit vorne mit dabei. Die Spieler sehen alle echt aus, die Tattoos und Schweißbänder sitzen alle am richtigen Fleck. Grafisch ist es zwar keine große Veränderung zum Vorgänger, aber das ist auch nicht nötig gewesen, da dieser schon auf einem hohen Level war. Auch der von Jay-Z zusammengestellte Soundtrack weiß natürlich jeden Rap Fan zu überzeugen. Über alte Klassiker wie “I Ain’t No Joke” von Eric B. & Rakim bis hin zu “Amazing” von Kanye West oder “Public Service Announcement” vom Meister persönlich ist hier für jeden etwas dabei. Auch Coldplay und U2 haben einen Platz auf der Tracklist gefunden.

Fazit

Was soll man noch groß sagen? NBA 2k13 ist genauso gut geworden wie erwartet. Selten hat mich ein Spiel so lange vor die Konsole gefesselt, selbst nach weit über 100 Spielen wird es einfach nicht langweilig. Kleine Fehler von früher wurden ausgemerzt, so dribbelt man zum Beispiel nicht mehr so oft den Ball auf den Fuß eines Mitspielers. Es ist einfach

noch realistischer und perfekter geworden, aber man darf sich sicher sein, dass die Entwickler für 2k14 jede Menge neuer Ideen verwirklichen werden, um das Spiel erneut ein Stück mehr in Richtung Perfektion zu bringen.

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