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Kritik│EA Sports Active 2

29. Januar 2011
Titel:
EA Active Sports 2
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Electronic Arts
Plattform:
PS3, Xbox 360, Nintendo Wii
LeserInnen-Wertung:
Release:
18. November 2010
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Genre:
USK:
0

Bei uns im Test: Nintendo Wii-Version

Schön auf der faulen Haut liegen und beim Zocken nur die Hände und den Kopf benutzen? Spätestens seit der Erfindung von interaktiven Spielekonsolen gehört das der Vergangenheit an. Doch diese können nicht nur zum bewegenden Spiel Nutze sein, sondern auch zu richtigem, ernsthaften Sport – das hat uns „EA Sports Active“ bereits gezeigt. Nun bringt Electronic Arts den Nachfolger für Xbox 360, Wii und PS3 heraus und zeigt uns Sofahockern, was Schwitzen heißt.

My home is my gym

„EA Active Sports 2“ ist ein Spiel, welches für Personen entwickelt wurde, die ernsthaft zuhause ihre Fitness trainieren wollen. Effektive und abwechslungsreiche Work-Outs zeigen Übungen, welche ohne große Geräte bequem im Wohnzimmer durchgeführt werden können.

Ob nun kompletter Anfänger oder Profi, bei diesem Spiel gibt es viele Trainingsmöglichkeiten inklusive Vorgaben oder ganz individuell.  Dabei gibt es einige Abstufungen. Für die absoluten Beginner kann ein ausgereifter Trainingsplan erstellt werden, der sich an festgelegten Zielen orientiert, wie z.B. Kalorienverbrauch, Trainingseinheiten pro Woche und Trainingszeit. Dementsprechend werden Trainingseinheiten generiert. In diesem Modus können überdies auch andere Alltagsgewohnheiten erfasst und deren Verlauf überprüft werden. So besteht die Möglichkeit auch den Kalorienverbrauch durch andere Aktivitäten wie Hausarbeit zu berücksichtigen und die Ernährung umzustellen.

Für die Fortgeschrittenen Spieler/Sportler steht aber auch ein Trainer zur Verfügung, bei dem Trainingszeit und bevorzugte Körperpartie festgelegt werden können. Dieser erstellt dann ein abgestimmtes, einmaliges Workout.  Auf derselben Stufe können auch die vorgefertigten Trainingseinheiten eingeordnet werden, die immer unter einem Thema wie beispielsweise Bergsteigen stehen. Eher für die Sportprofis unter uns sind dann die individuellen Workouts. Hier kann der Spieler aus allen Übungen eine auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmte Trainingseinheit erstellen. Man kann sich aber auch ganz schön mit der Schwierigkeit verschätzen und danach fix unter fertig in der Ecke sitzen. Immerhin kann man sich an den vielen Diagrammen orientieren, welche den Kalorienverbrauch anzeigen.

Simpler Start ohne Tricks

„EA Active Sports 2“ ist überraschend leicht zu „installieren“ und zu benutzen. Controller sind bei den Übungen eigentlich fast nie notwendig. Mit im Lieferumfang integriert sind eine Unterarmmanschette, welche einen integrierten Pulsmesser hat, eine zusätzliche Oberschenkelmanschette und ein Flexband. Für eine Synchronisierung mit der Konsole sorgt ein simpler USB-Stick, der einfach eingesteckt wird – mehr wird nicht benötigt.  Durch das System mit den zwei Synchronisierungspunkten ist fu

schen beim Sport auch ziemlich schwer bis nicht möglich. Wenn der Trainingsplan einen Sprung fordert, müssen sich beide Sensoren nach oben bewegen. Einfach die Hand heben reicht nicht. Auch wenn die Manschetten leicht an- und abzulegen sind, lohnt sich dies für einzelne Übungen nicht.

Besser als Sport im Gym?

Wenn man „EA Sports Active 2“ mit dem Training im Fitnessstudio vergleicht, fallen unterschiedliche Vor- und Nachteile auf beiden Seiten auf. Was definitiv für das Homeplay spricht, ist dass ihr euch nach Lust und Laune jederzeit eine kleine Session gönnen könnt, ohne lange Autofahrten in Kauf zu nehmen. Außerdem gibt es einige Personen, die sich beim Sporteln in der Öffentlichkeit und vor anderen unwohl fühlen. Wenn ihr jetzt denkt, dass das ja auch ziemlich einsam machen kann, hat das multimediale Zeitalter außer Acht gelassen. Durch die Internetverbindung der drei Konsolen, besteht die Möglichkeit in Trainingsgruppen und Kommunities einzutreten, sich gegenseitig zu motivieren und neueste Erfolge miteinander zu teilen. Außerdem kann man auch mit einem Freund gleichzeitig trainieren – hierfür muss dummerweise ein zweites komplettes Set her.

Auf eines muss bei diesem Spiel aber definitiv verzichtet werden – auf kompetente Betreuung. Auch wenn das Spiel mit animierten Trainern aufwartet, können diese aber weder den Puls kontrollieren, noch auf individuelle körperliche Einschränkungen eingehen oder fehlerhafte Übungsausführung korrigieren. Wer also vorhat sein Training mit einem Homeworkout zu beginnen, sollte sich überlegen im Vorfeld einige Übungen bei einem Probetag im Fitnessstudio durchzugehen. Als Ergänzung zum regulären Sport ist das Spiel allerdings ideal. Einen kleinen makel gibt es allerdings, der wahrscheinlich bei keinem Sportspiel ohne 3D-Kamera auszumerzen ist – die Schnallen kratzen mit der Zeit und man schwitzt stark an den darunter liegenden Stellen. Die Bewegungsfreiheit ist allerdings enorm.

Und noch etwas zu Ton und Design…

Die Umgebung, welche im Spiel animiert wird, wirkt in jedem Fall beruhigend und entspannend. Die meisten Übungen werden auf einer kleinen Insel in der Mitte eines Sees mit Bergen und Blumen im Hintergrund. Bei Lauf- oder anderen Übungen wechselt der Schauplatz auf Bergpfade, Trainingsplätze oder Feldwege. Motivierend ist, dass das Training im Grunde nicht allein absolviert werden muss, sondern immer durch den Trainer begleitet wird, der die Übungen vormacht und begleitet. Die Hintergrundmusik ist je nach Trainingsphase unterschiedlich. Beim Step-Aerobic werdet ihr mit rhythmischer Musik angespornt, in der Cool-Down-Phase hilft ruhige Musik beim abschalten.

Fazit

„EA Active Sports 2“ ist mit Sicherheit eines der Sportspiele, das nicht auf bloßen Fun ausgerichtet ist, sondern auf ernst gemeintes Training. Das erkennt man auch an den wenigen spielerischen Übungen, wie z.B. Skateboardfahren. Für Sportanfänger ist das Spiel allerdings eher nicht geeignet, da bei einigen Übungen ohne professionelle Anleitung und Kontrolle schwere Schädigungen hervorgerufen werden können. Eine Zielgruppe ist allerdings perfekt für das Spiel – sportliche Mütter, die auf das Kind aufpassen müssen und nicht ins Fitnessstudio können. Aber auch alle, die schon wissen, wie man die Übungen richtig macht und die ihre eigenen Schwachstellen kennen, kann das Game sehr hilfreich sein, um ein Bisschen in Form zu kommen.

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