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Kritik | EyePet : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | EyePet

7. Februar 2011
Titel:
EyePet
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Sony
Plattform:
PSP
LeserInnen-Wertung:
Release:
14. Januar 2011
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Genre:
USK:
0

Ihr hättet gern ein Haustier, aber eure Eltern meinen, ihr seid noch zu jung und könnt keine Verantwortung übernehmen? Ihr findet Katzen süß, seid aber gegen Katzenhaare allergisch? Ihr habt damals schon Tamagotchis cool gefunden? Wenn ihr auch nur eine dieser Fragen annähernd mit “ja” beantworten könnt, dann freut euch auf die Haustierhaltung der neuen Generation. Für die PlayStation 3 gibt es das Spiel schon etwas länger aber mit dem neuen EyePet für die PSP habt ihr euer Tierchen immer dabei und könnt mit ihm überall spielen. Dabei macht sich euer kleiner Freund auch die Umgebung, in der ihr euch gerade befindet zu Nutze. Neugierig geworden? Dann lest weiter und ihr erfahrt, wie das funktioniert.

Was war zuerst? Henne oder Ei?

Wer die Eltern eures EyePet-Tierchens sind oder was für Tiere sie überhaupt waren, bleibt unklar. Das wirklich knufflig aussehende Geschöpf erinnert jedenfalls stark an einen Hund, ohne einer zu sein – es sei denn ich habe etwas nicht mitbekommen und Hunde schlüpfen, wie in diesem Spiel, neuerdings aus Eiern.

Kaum auf der Welt, beginnt ihr auch schon direkt, euch um euren neuen Freund zu kümmern. Dabei könnt ihr ihm einen Namen geben und auch einen Ton aufnehmen, auf den euer Partner dann künftig hören soll.

Habt ihr euch dann auch noch ein wenig mit der Steuereung vertraut gemacht, können die Abenteuer mit eurem neuen Haustier beginnen.

Bei weitem nicht nur ein “Haus”tier

Nachdem sozusagen das Formelle geklärt ist, landet ihr in eurem EyePet-Zuhause.

Solange ihr euch dort befindet, benötigt ihr auch keine Kamera. In eurem trauten Heim könnt ihr verschiedene Dinge machen: Ihr könnt euren Liebling stylen, füttern oder waschen, neue Ruftöne aufnehmen oder einige kleine Spiele mit ihm spielen.

In der Fotogalerie könnt ihr Bilder aufhängen, die ihr vorher von eurem Tier gemacht habt und im Tagebuch könnt ihr einige, wenn auch zum Teil nicht so sonderlich wichtige Details über die bisherigen Geschehnisse nachlesen.

Sofern ihr euren Liebling noch nicht ins Bett bringen wollt, habt ihr die Möglichkeit, das EyePet-Zuhause zu verlassen und mit eurem Kleinen die große weite Welt zu entdecken.

Hierfür ist auf jeden Fall die PSP-Kamera sowie die dem Spiel beiliegende Zauberkarte erforderlich. Alles weitere wiederum ist ziemlich einfach. Ihr müsst lediglich die Zauberkarte irgendwo platzieren, sie mit der Kamera einfangen und schon habt ihr den entsprechenden Hintergrund auf eurem Display. Das Bild also, was ihr mit der Kamera einfangt, erscheint samt eurem Tier auf der PSP und erweckt eben den Anschein, als sei euer Haustier mittendrin in der eingefangenen Umgebung. Mit eurem Rufton könnt ihr das kleine Wesen auf dem Display herumjagen und wenn ihr zum Beispiel eure Zauberkarte auf einen Tisch gelegt habt und ihr euren Freund auf ein auf dem Tisch liegendes Telefon lockt, so sieht es so aus, als würde er auf dem Telefon stehen. Diese Umsetzung klappt aber nicht immer 100%ig. Ruft ihr zum Beispiel das Tier zu einer Flasche, so sieht es aus, als würde es in der Flasche stehen, quasi mit ihr verschmolzen sein. Ruft ihr es an den Rand des Tisches, so sieht es so aus, als würde es in der Luft stehen. Es kommt also immer drauf an, wohin man das Tier schickt und was sich alles im Hintergrund befindet.

Ansonsten stehen euch außerhalb des EyePet-Zuhauses noch sieben Spiele zur Verfügung, bei denen ihr auch Belohnungen erhaltet, die ihr im Spiel verwenden könnt, z. B. neue Kleidungsstücke oder Accessoires für euer Tierchen. So könnt ihr mit eurem kleinen Freund zum Beispiel angeln, bowlen, segeln oder auf Schatzsuche gehen.

Wichtig, wenn die Kamera benutzt wird, ist, dass sich die Zauberkarte stets im Blickfeld befindet und es nicht zu dunkel oder zu hell ist.

Oh wie süüüüüüß!

Das Tierchen an sich sieht – wie bereits geschrieben – sehr knufflig aus. Es läuft lustig durch die Gegend, gibt niedliche Laute von sich und leckt auch schon mal am Display, wenn man ihm etwas länger keine Beachtung schenkt und nichts macht. Man muss es also einfach gern haben. Das Spielezimmer ist bunt gestaltet, im übrigen wird die “Grafik” eben dadurch bestimmt, was mit der Kamera eingefangen wird. Zwar kann man von der 1.3 Megapixel-Kamera keine Wunder erwarten, dafür sind den Ideen, wo man sein Tierchen herumalbern lassen will, keine Grenzen gesetzt.

Fazit

EyePet ist ein lustiges Spiel mit einem niedlichen kleinen Geschöpf, das man hegen und pflegen, mit ihm spielen und herumtoben kann. Lustig und spaßig ist es, über einen längeren Zeitraum bleiben kann es wohl nur bei den Jüngeren unter uns. Die Minispiele sind nicht allzu anspruchsvoll und für erfahrenere Spieler auch keine wirkliche Herausforderung. Das Spiel lebt einfach von dem kleinen süßen Wesen, der Einfachheit der Bedienung und der Möglichkeit, das Tier an vielen Orten herumtoben zu lassen. Kinder, die bekanntlich eine gute Fantasie haben und keinen Wert auf hohe Punktzahlen legen, sondern sich einfach an einem kleinen süßen Tier erfreuen, das sie immer dabei haben können, werden mit EyePet sicherlich viel Spaß haben.

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