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Kritik | Cabela´s Dangerous Hunts 2013 : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | Cabela´s Dangerous Hunts 2013

8. Dezember 2012 | 0 Kommentare
Titel:
Cabela´s Dangerous Hunts 2013
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Activision
Plattform:
Microsoft Xbox 360, Sony Playstation 3, Nintendo Wii
LeserInnen-Wertung:
Release:
26. Oktober 2012
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Genre:
USK:
16

 

Im Test: Xbox 360 Version inkl. Sensorbar und Top Shot Fearmaster Gun

Waidmanns Heil und Horrido

Activision kündigte das neue Cabela’s Dangerous Hunts 2013 zum 26. Oktober 2012 an – ein brandneues Abenteuer aus der populären Dangerous Hunts – Serie, das mit dem brandneuen, kabellosen Top Shot Fearmaster Controller gesteuert
wird. Dieser innovative, neue Controller besitzt einen eigenen „Herzschlag Sensor“, der die Herzfrequenz des Spielers in das Abenteuer integriert so wird ein nie da gewesenes, realistisches Jagd-Gefühl erzeugt. Wir verraten euch, ob dies gelungen ist. Das Spiel beinhaltet neben dem Story Modus, den sogenannten „Menschenfresser“-Modus und einen „Schießstand“ –Modus, den man aus den letzten Teilen schon kennt.

Familientragödie

Die Story in Cabela´s Dangerous Hunts 2013 verfolgt eine Geschichte aus der Feder von Andrew Kreisberg (Fringe – Grenzfälle des FBI). Dabei schlüpft Ihr in die Rolle des Jacob Marshall, ein amerikanischer Park Ranger, der die Jagd seines Lebens bestreitet. Dort werdet Ihr einige der exotischsten und gefährlichsten Großtiere der Welt jagen, vielleicht sogar die legendäre schwarze Bestie, die die Savanne und Menschen in Afrika sprichwörtlich terrorisiert. Während Ihr die Story vorantreibt, erhaltet Ihr einen Einblick in Jacobs Vergangenheit und die Chance, mit einem alten Schicksalsschlag abzuschließen, denn dort wird die Geschichte der zwei Marshall Brüder erzählt, die auf der Jagd Ihren Vater durch einen Angriff eines Graubären verloren haben. Zehn Jahre später treffen sich die beiden Brüder wieder, um das Abenteuer ihres Lebens durchzustehen. Eine Bestie trennte sie. Kann eine andere Bestie sie wieder zusammenbringen?
Doch um erfolgreich zu sein, müsst Ihr die gefährlichste Jagt überleben, die man sich vorstellen kann. Außerdem sind in der kompletten Story sogenannte „Hirschschädel – Sammelgegenstände“ versteckt, die teilweise nicht leicht zu finden sind. Mit diesen Gegenständen schaltet ihr neue Menschenfresser- und Schießstand – Level frei, also immer Augen offen halten. Positiv zu erwähnen sind hierbei die riesige Auswahl an unterschiedlichsten Waffen, Tieren und die realistische Umgebung. Die Sprachausgabe hingegen wirkt aber leider sehr kratzig und die Geschichte wirkt oft sinnlos und fehl am Platze.

Teamarbeit

Im Menschenfresser–Modus könnt ihr sowohl einzeln als auch mit einem Freund im Splittscreen Modus auf die Jagd gehen. Dabei müsst ihr als Team strategisch zusammenarbeiten um Missionen zu erfüllen und 10 Wellen von zunehmenden tödlichen Raubtieren abwehren, um zu überleben. Diese Missionen sind sowohl symmetrisch als auch asymmetrisch aufgebaut.  In diesen Modus stehen euch 7 verschiedene Areale wie zum Beispiel, Das Tor, Deckung, Falltür, Schneefall, Dschungelrandale, Durchbruch oder die Arena zur Verfügung. Dabei besitzt jedes Areal seine eigene Flora und Fauna. Das Abschließen von optionalen Zielen, gewährt Zugang zu Magnum-Munition, Gesundheit und normaler Munition. Erforderliche Ziele sind Schutz-Missionen, das Reparieren von Funkgeräten und die Jagd auf markierte Tiere. Wenn Ihr diese Ziele nach ihrem Auftauchen nicht abschließt, ist das Spiel vorbei. Die Missionen Deckung und Durchbruch – haben ein spezielles Setup und sind asymmetrisch aufgebaut. Dabei ist ein Spieler der „Scharfschütze“ und befindet sich in einer erhöhten und sicheren Position. Er muss den anderen Spieler, den sogenannten „Späher“ beschützen, der verschiedenen Aufgaben am Boden erfüllen muss.

Schießstand

Dort könnt ihr entweder gegeneinander antreten, d.h. mit 2 Controllern oder Ihr spielt im Hot – Seat Modus. Im Hot – Seat Mehrspielermodus könnt Ihr denselben Controller mit bis zu 3 Freunden teilen und abwechseln. Dabei habt Ihr die Auswahl zwischen 5 Arealen und zwei Spielvarianten, diese sind Arcade Plus und Reflex Plus Modus.
Im Arcade Plus Modus jagt Ihr so viele Tiere wie möglich, um einen Highscore zu erzielen.
Im Reflex Plus Modus müsst Ihr die Tiere, die in einer festgelegten Reihenfolge angegeben sind jagen um Extra-Boni zu erhalten.

Top Shot Fearmaster

Der Top Shot Fearmaster ist der neueste Top-Shot–Controller und nutzt einen biometrischen Herzfrequenz – Messer, der Spieler noch tiefer in das Jagderlebnis eintauchen lässt. Sensoren sind in die Griffe des Controllers eingebaut und das Gameplay variiert je nachdem wie Spieler mit Ihrer Angst umgehen können beziehungsweise wie cool ihr bleibt. Spieler, die erfolgreich ihre Herzfrequenz kontrollieren, werden ihre Genauigkeit erhöhen, mehr Schaden wegstecken oder die Zeit verlangsamen können, um den perfekten Schuss abzugeben. Ein gleichmäßiger Atemrhythmus und eine ruhige Hand sind in der echten Wildnis sehr wichtig – genau so ist es in Dangerous Hunts 2013. Mit dem brandneuen Fearmaster Controller und einer Anzeige auf dem Monitor werden Spieler lernen,
wie sie durch gleichmäßige Atmung ihre Herzfrequenz senken, die Waffe stabiler halten und genauer schießen können. Der neue Controller im Schrotflinten Design, liegt wie der Vorgänger gut in der Hand und fast jeder Button lässt sich gut erreichen. Aber eben nur fast. Das Steuerkreutz, was sich oben auf dem Controller befindet, ist sehr unkomfortabel positioniert. Dies hätte anderes gelöst werden müssen, da einige wichtige Aktionen wie Springen, Nachladen, Auge des Jägers und das Interagieren damit ausgelöst werden. Dies stört im Kampf gewaltig. Ein gleichzeitiges Springen und Zielen ist somit unmöglich und wenn man es hinbekommt, bricht man sich die Finger. Aber länger als 1-2 Stunden am Stück, kann man es nicht zocken, da man doch nach längerer Spielzeit verkrampft. Wer nicht für 70€ das Bundle kaufen will, kann auch ganz beruhigt zu dem separat erscheinende Spiel ohne den Fearmaster Controller greifen, denn der dieser ist keine Bedingung, um es spielen zu können. Das Standard-Pad tut es in dem Fall auch. Wer aber den alten Top Shot Elite Gun Controller sein eigen nennt, dem sei gesagt, das auch dieser erkannt und genutzt werden kann. In diesem Fall fehlen dann die Sensoren, aber ob der Herzfrequenzmesser den tatsächlichen realen Wert anzeigt kann man eh nicht genau sagen.

Grafikpracht?

Wer eine Grafikbombe a la Crysis 2 oder Hitman Absolution erwartet, dem sei gesagt, dass sich zum Vorgänger nicht wirklich viel verändert hat. Die Tiere und Areale sind zwar schön gestaltet, aber lassen nicht viel Abwechslung zu, was nach einiger Zeit öde und eintönig wirkt. Es gibt zwar ein paar Abzweigungen und Lichtungen, die aber leider nach einigen Metern entweder in einer Sackgasse enden oder die einen wieder auf den Vorgegeben Pfad führen. Somit wird versucht eine große Umgebung darzustellen, welche aber eben nur geschickt vorgetäuscht wird. Positiv zu erwähnen ist hierbei, dass das Spiel die ganze Zeit mit einer konstanten Bildrate auf dem Fernseher läuft.

Fazit

Die Spielumgebungen und die Bewegungen der Tiere sind realitätsnah. Mit echten Jagdaktivitäten hat das Spiel aber wenig zu tun, aber Spaß macht es

trotzdem. Leider sticht „Dangerous Hunts 2013“ nicht mit vielen Neuerungen zu seinem Vorgänger „Big Game Hunter 2012“ hervor, aber wer gerne mit dem Finger am Abzug durch Wald und Flur streift, kommt auf seine Kosten. Wer „Cabela´s Big Game Hunter 2012 Bundle“ sein eigen nennt, der sollte lieber nur zum separat erscheinenden Spiel ohne Fearmaster Controller greifen, denn die Top Shot Elite Gun wird vom Spiel unterstützt. Die dadurch fehlenden Sensoren trügen den Spielspaß aber in keinster Weise.

 

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