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Kritik | Call of Duty Ghosts : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | Call of Duty Ghosts

1. Dezember 2013 | 0 Kommentare
Titel:
Call of Duty Ghosts
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Activision
Plattform:
PS3, PSV, PS4, Xbox 360, Xbox One, PC,
LeserInnen-Wertung:
Release:
05. November 2013
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Genre:
USK:
18

untitledJedes Jahr beglückt uns Activision aufs Neue mit einem neuen Ableger der Call of Duty Serie, von den beiden im Wechsel arbeitenden Entwicklerstudios Infintiy Wards und Treyarch. Wie auch bei den EA Spieleserien sollte man hier eher ein Update als eine wirklich neue Spielerfahrung erwarten. Doch das ist auch gewollt. Die Serie überzeugt mittlerweile seit ihren Anfängen auf dem PC und hat sich schnell als Goldstandard für präzise Steuerung und flüssiges Online-Gameplay auf Konsolen gemausert. Auch bei diesem Titel fühlt man sich als eingefleischter Fan schnell wieder wie Zuhause, doch ob sich der Umzug vom Vorgänger auch lohnt, lest ihr hier.

Mein neuer bester Freund

Bei der Kampagne bleibt alles beim Alten. Bestehend aus Insgesamt 18 Missionen, sind natürlich wieder alte Bekannte wie die obligatorische Scharfschützen Mission und Verfolgungsjagden mit von der Partie. Die Geschichte erzählt die Verwicklung zweier Brüder in einen weltweiten Konflikt gegen eine gesichtslose Streitmacht. Später werden die beiden dann von einer Spezialeinheit, den sogenannten „Ghosts“, rekrutiert.

Selbstverständlich steht auch dieses Jahr wieder die Action im Vordergrund und so geht im Verlauf der Story einiges zu Bruch und ihr dürft auch selbst ordentlich ballern.Neu ist euer neuer bester Freund, ein Hund namens Riley, den ihr zwischendurch auch steuern dürft. Nach ca. 5-6 Stunden ist der Spaß dann leider schon vorbei und es wird Zeit sich ins Online Getümmel zu stürzen.cod-ghosts_arctic-lumber

Kaufrausch

 Unzählige Spieler investieren jährlich hunderte von Spielstunden in den Online Modus und auch dieses Mal gibt es wieder unzählige Waffen, Perks und Skins freizuschalten. Auf den ersten Blick könnten die Änderungen die Infinity Ward vorgenommen hat aber etwas unübersichtlich wirken. Genau wie bei Black Ops 2 hat man nun anstatt festen Slots eine gewisse Anzahl von Punkten zur Verfügung, die man für Perks zuweisen kann. Darüber hinaus gibt es Squad Punkte, welche ihr durch aufleveln bekommt und mit denen man direkt zu Beginn jegliche Waffe und Ausrüstung kaufen kann. Somit hat man nun selbst nach kurzer Zeit die Möglichkeit seine Lieblingswaffe zu erwerben und ist gegenüber Spielern mit einem höherenLevel nicht mehr so stark benachteiligt.
Herz eines jeden Mehrspieler sind natürlich die Maps und Spielmechaniken und leider kann CoD hier nicht vollends überzeugen. Erstere sind bis auf wenige Ausnahmen leider uninspiriert und manchmal etwas verwirrend. Insgesamt stehen 14 direkt zu Beginn zur Verfügung. Zusätzlich gibt es noch eine Zusatzkarte für Vorbesteller und es sollen weitere als DLC nachgeliefert werden. Generell sind sie größer als bei den Vorgängern und teilweise sind einige Teile zerstörbar. Manche Maps bieten einen Atombomben ähnlichen Killstreak  an, den man auslösen kann nachdem man den erstplatzierten Spieler getötet, einen Aktenkoffer aufgenommen und spezielle Herausforderungen gemeistert hat.

Achtung, hier komme ich!

Spielerisch ändert sich an der bcod-ghosts_birds-of-prey-current-genekannten CoD Formel nicht viel. Nach wie vor wurde es nicht geschafft ein lange bestehendes Problem der Reihe zu beheben. Es ist keine Seltenheit, dass man direkt vor einem Gegner, oder dieser vor einem selbst spawnt und einen direkt tötet. Bekannte Spielmodi wie Deathmatch oder Eroberung sind genauso vertreten wie das neue „Suchen und Retten“, welches sich auf den zweiten Blick bloß als abgewandeltes Suchen und Zerstören entpuppt. Leider wurde das Vorbild aus dem öffentlichen Spiel gestrichen, genauso wie das beliebte „Hauptquartier“.
Nicht überzeugen kann der neue „Truppen Modus“, in welchem euer aus 10 KI bestehender Multiplayer Squad gegen den eines Gegners antritt. Was auf den ersten Blick eine interessante Idee zu sein scheint, entpuppt sich jedoch schnell als Training für die kompetitiven Modi.  Deswegen werden Spieler ihre Squad Punkte eher dafür verwenden ihr eigenes Arsenal zu stärken als ihre KI Kammeraden auszurüsten.

Aliens oder Zombies

Abgeguckt von ihren Kollegen liefert uns nun auch Inifinty Wards einen apokalyptischen Horden Modus. Dieser nennt sich „Extinction“ und spielt sich im Grunde genauso wie die Vorlage. Man kämpft gegen immer größere Horden von Aliens und verdient sich so Geld, mit welchem man Waffen, die auf der Karte verteilt liegen, kaufen kann. Zusätzlich kann man noch Punkte auf verschiedene Fähigkeiten verteilen, wenn man Level aufsteigt, wie zum Beispiel ein tragbares Mini Geschütz oder stärkere Nahkampf Angriffe.

Selbst bei der Menge an Gegnern behält das Spiel seine flüssigen 60FPS bei und spielt sich butterweich. Grafisch sind einige neue Lichteffekte und verbesserte Animationen zu bestaunen, welche Ghosts zum bisher hübschesten Teil der Serie machen.

Fazitcodghosts_deepdive

Auch dieses Jahr bekommt man wieder das volle Call of Duty Paket geboten, doch auch wenn es einige Verbesserungen hier und dort gegeben hat, muss man es wie immer eher als ein Update betrachten. Es fühlt sich nicht so ausgegoren an wie sein Vorgänger, was eventuell damit zusammenhängen kann, dass man Probleme mit der termingerechten Fertigstellung für alle Plattformen bekommen hat. Fans können bedenkenlos den jährlichen Sprung wagen, alle anderen sollten sich im Klaren sein, was sie erwartet.

 

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