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Kritik│Transformers: Untergang von Cybertron

4. November 2012 | 0 Kommentare
Titel:
Transformers: Untergang von Cybertron
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Activision
Plattform:
PC, PS3, Xbox 360
LeserInnen-Wertung:
Release:
24. August 2012
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Genre:
USK:
12

Bei uns im Test: Die PS3-Version

Nach zwei Jahren erschien nun die Fortsetzung der Transformers-Reihe aus dem Hause High Moon. Der Vorgänger kassierte jedoch viel Kritik seitens der Gamer, insbesondere hinsichtlich der Grafik und der eintönigen Missionen. Doch wurde diese Kritik auch vom Entwickler berücksichtigt? Die Story verspricht jedenfalls schon viel Action, denn Cybertron ist dem Untergang geweiht. Die Energiequelle des Heimatplaneten der Transformers neigt sich dem Ende zu und macht ein zukünftiges Leben unmöglich. Die Schlacht um die letzten Ressourcen des Planeten hat begonnen!

Actiongeladene Fortsetzung

Der Vorgänger Kampf um Cybertron endete mit einem Cliffhanger: Der Großteil der Transformers wurde zwar evakuiert, doch eine kleine Gruppe blieb unter der Führung von Optimus Prime zurück. Nun ist es an der Zeit, zu erfahren, wie der Krieg zwischen Autobots und Decepticons weitergeht.

Optimus Prime, der Anführer der Autobots, will nur eins: zusammen mit seinen Getreuen den sterbenden Planeten Cybertron verlassen, um an Bord des Raumschiffs »Arche« nach einer neuen Heimatwelt für die Transformers zu suchen. Doch der finstere Megatron und seine Decepticons denken gar nicht daran, die friedfertigen Autobots ziehen zu lassen: Megatron will über ganz Cybertron herrschen und zwar auch über die Autobots. So beginnt Transformers: Untergang von Cybertron mitten im Krieg: Optimus Prime und die letzten seiner Getreuen verteidigen die Autobot-Hauptstadt Iacon gegen anrückende Decepticons. Nach einem actionreichen Intro feuern wir als Autobot Bumblebee zunächst einmal auf alles, was sich bewegt.

Wie werde ich ein Autobot?

Immer wieder blendet das Spiel während der ersten Mission Textboxen ein, die uns die Action Schritt für Schritt erklären. Zum Beispiel die Verwandlungs- funktion, über die wir in die Alternativform unseres Roboters wechseln. Jeder Transformer kann sich dabei natürlich in Auto verwandeln, wenn man jedoch beide Formen kombiniert, wird es gleich viel leichter, da die Alternativform zwar nicht ganz so durchschlag- kräftig schießen kann, dafür aber besser gepanzert ist und Gegner zur Not auch einfach über den Haufen fahren kann. Langsam aber sicher gehen jedoch die Energonvorräte der Streitkräfte zur Neige, denn Transformers brauchen die gebündelte Energie, um zu überleben und ihre Waffensysteme zu speisen, denn Ohne Energon wären sie schutzlos den Decepticons ausgeliefert.

Während des Spielverlaufs übernehmt ihr die Kontrolle über die Autobots als auch die Decepticons. Dank schwerer Bewaffnung setzt ihr euch gegen die jeweiligen Widersacher zur Wehr. Wie der Vorgänger spielt sich Transformers: Untergang von Cybertron wie ein klassischer Third-Person-Shooter. Die Steuerung ist schnell erlernt und bereits nach kurzer Eingewöhnungsphase sprintet ihr von Deckung zu Deckung, weicht heranrasenden Projektilen aus und nehmt eure Gegner ins Visier. Mittels einfachen Knopfdrucks wechselt ihr zwischen eurer primären und sekundären Bewaffnung, die ihr an bestimmten Stellen des Spiels gegen Geld aufrüsten könnt.

Mehr Abwechslung

Anstatt Action-Sequenz an Action-Sequenz zu reihen, waren die Entwickler diesmal bemüht, mehr Abwechslung neben der Ballerei zu bieten. So schlüpft ihr innerhalb der dreizehn unterschiedlichen Kapiteln immer wieder in die Haut eines anderen Autobots. Dabei hat

jeder seine Eigenarten. So lässt sich ein großes Schwergewicht wie Optimus Prime im Vergleich zum kleineren Jazz deutlich behäbiger spielen und jeder besitzt zusätzlich eine individuelle Fähigkeit, wie ein Greifhaken, mit dem ihr euch über Abgründe schwingen könnt. Von Langeweile ist hier keine Spur, denn durch diese individuellen Fähigkeiten wird viel Abwechslung geboten. Die Transformationen lockern das Spielgeschehen ebenfalls auf. Mal dienen diese dazu, einfach alles in Schutt und Asche zu legen, ein anderes Mal müsst ihr mit einem fahrbaren Untersatz rechtzeitig aus einer explodierenden Anlage flüchten.

Neben der Einzelspielerkampagne bietet Transformers: Untergang von Cybertron auch einen Mehrspielermodus. In diesem habt ihr die Auswahl zwischen vier Klassen, die sich durch verschiedene Charakteristika wie Größe, spezielle Fähigkeit und Transformation unterscheiden. Ihr könnt auch euren Transformer bis zu einem gewissen Grad selbst gestalten und den Kopf und den Torso nach eurem eigenen Geschmack kombinieren.

Neben dem Einzelspielermodus ist der Mehrspielerpart eine Alternative, der sich an den gängigen Elementen erfolgreicher Spiele orientiert und neben Modi wie Team-Deathmatch und Capture the Flag könnt ihr euch auch im Eskalationsmodus austoben. Hier stürmen immer stärker werdende Wellen an Gegnern auf euch.

Optisch perfekt in Szene gesetzt

In Transformers: Untergang von Cybertron erwartet euch eine gelungene Inszenierung. Kaum beginnt das Spiel, fühlt man sich gleich wie in einem erbitterten Kampf innerhalb der Parteien auf einem Planeten, der kurz vor dem Untergang steht. Die Angst um die eigene Existenz der Roboter ist praktisch in jeder Szene spürbar. Auch grafisch wird das Geschehen gut in Szene gesetzt. Alles wirkt schmutzig, rustikal und lässt erahnen, wie viele Jahre auf dem Planeten bereits ins Land gezogen sind. Das Endzeitszenario hier ist zwar etwas düster gezeichnet, durch die Farben und Farbfilter werden jedoch noch genügend Akzente gesetzt.

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Dazu wird die gelungene Inszenierung von toller Musik, exelenten Sound-Effekten und gekonnter englischer Synchronisation untermalt. Die einzelnen Melodien versetzen euch mitten in die actiongeladene Schlacht und motivieren euch zum Kampf um den Planeten. Mit den passenden Waffengeräuschen ist die akustische Untermalung nahezu perfekt. Der Einsatz der Musik könnte nur hin und wieder etwas besser sein, denn manchmal bekommt ihr die musikalischen Kompositionen in eher ruhigen Szenen geboten und wenn dann allerdings wieder die Action einsetzt, ist der Effekt nicht mehr ganz so wirkungsvoll.

Fazit

Ich bin wirklich positiv überrascht. Die High Moon Studios haben bewiesen, dass sie zu einem bereits tollen Titel eine noch bessere Fortsetzung schaffen können, die alle Erwartungen übertrifft. Euch erwartet mehr Action, mehr Abwechslung und mehr Spaß. Auch die Inszenierung ist klasse und in Verbindung mit tollen Ideen und packender Action, ein Toptitel, den ich allen Actionfans empfehlen kann.

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