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Kritik | BioShock Infinite: Burial at Sea – Episode 1 : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | BioShock Infinite: Burial at Sea – Episode 1

20. November 2013 | 0 Kommentare
Titel:
Bioshock Infinite: Burial at Sea
Redaktions-Wertung:
Publisher:
2K Games
Plattform:
Xbox 360, PS3, PC
LeserInnen-Wertung:
Release:
12. November 2013
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Genre:
USK:
18
Bei uns im Test: Xbox 360-Version

Bei uns im Test: Xbox 360-Version

Fast 8 Monate nach Release von “Bioshock Infinite” kommt nun die erste storytechnische Erweiterung, “Burial at Sea”. Die Protagonisten sind die gleichen, Ort und Zeitpunkt des Geschehens haben sich jedoch geändert. Rapture heißt der neue (alte) Schauplatz, die beklemmende Unterwasserstadt, die Bioshock so berühmt gemacht hat. Gerade Fans des ersten Teils konnten es deshalb kaum abwarten, das Add-On endlich spielen zu können.

Wer Bioshock kennt, wird wissen, dass es das Allerbeste ist, so wenig wie möglich über das Spiel zu wissen und alle Geschehnisse einfach auf sich wirken zu lassen. Also sei direkt gesagt: “Burial at Sea” lohnt sich! Wenn man “Bioshock Infinite” mochte und gerne mehr über die Geschichte erfahren will, wird man mit dem Add-On garantiert seinen Spaß haben. Wer trotzdem erst weitere Details erfahren will, liest weiter…

Rapture in seiner Blütezeit

Wie schon durch die vielen Trailer bekannt geworden ist, spielt “Burial at Sea” zu einem Zeitpunkt, zu dem Rapture noch gänzlich intakt ist. Und damit sind wir schon bei einem dicken Pluspunkt des Add-Ons. Wenn man zum ersten mal vor die Tür tritt und Rapture in seinem vollen Glanz erblickt, schlägt die perfekt inszenierte Atmosphäre mit ganzer Kraft zu. Es wird genau die Neugier geweckt, die man bei den Spielwelten der Bioshock-Reihe immer verspürt. Endlich sieht man, wie es in Rapture vor der Zerstörung aussah, und man will jeden Winkel dieser verzerrten Utopie in sich aufsaugen. Überall stehen Menschen, man kann ihren Gesprächen lauschen, die verschiedensten Läden sind betretbar usw. Geschickterweise beginnt “Burial at Sea” recht langsam, ohne jegliche Action, sodass man sich in aller Ruhe umsehen kann.

screen1

Schießereien mit Einschränkungen

Doch dann geht die Geschichte recht schnell voran, und man findet sich in einem gar nicht so intakten Teil von Rapture wieder. Und hier beginnt das eigentliche Gameplay, das größtenteils eins zu eins vom Hauptspiel übernommen wurde. Es gibt nur ein paar kleine Änderungen und Zusätze für das Waffenarsenal und die Plasmide, ansonsten fühlt sich alles exakt gleich an. Auffällig ist jedoch, dass diesmal ziemliche Munitionsknappheit herrscht. Während man in “Bioshock Infinite” trotz pausenlosem Ballern immer gut versorgt war, muss man hier teilweise mit fünf Kugeln gegen fünf Gegner antreten. Das klingt zwar nach Frustration, ist aber tatsächlich eine sehr motivierende Herausforderung.

Auch generell ist das Gameplay etwas anders als im Hauptspiel, weil Rapture natürlich keine freie Wolkenstadt mit großen Arealen ist, sondern so ziemlich das Gegenteil – klein, eng, beklemmend. Da kann man logischerweise nicht mit Skylines hin und herspringen, sondern wird mit seinen Gegnern auf engstem Raum konfrontiert. Das Endergebnis ist zwar nicht die Revolution des Shooter-Genres, macht aber Spaß.

screen2

Fazit

Doch ehe man sich versieht, ist “Burial at Sea” bereits vorbei. Es kommt zwar ganz auf die individuelle Spielweise an, aber bei mir war nach ca. zwei Stunden Schluss. Das kommt etwas überraschend, macht aber eigentlich gar nichts. Denn die Geschichte, die man bis dahin erlebt, ergibt absolut Sinn und ist spannend. Was natürlich etwas fehlt, ist der “Zauber”, der “Bioshock Infinite” so großartig gemacht hat. Mittlerweile kennt man die Charaktere schon, man kennt ihre Hintergrundgeschichte, kurz gesagt: Man weiß, woran man ist. “Burial at Sea” liefert eher einen kleinen Zusatz zu der Geschichte. Aber man darf von einem Add-On ja auch kein komplettes Spiel erwarten. Das Ganze ist so gut inszeniert, dass es trotzdem “Wow-Momente” gibt, die selbst die meisten Vollpreisspiele nicht bieten können. Also bitte spielen.

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