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Review | Atelier Escha & Logy: Alchemists of the Dusk Sky

26. März 2014 | 0 Kommentare
Titel:
Atelier Escha & Logy: Alchemists of the Dusk Sky
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Koch Media
Plattform:
PS3
LeserInnen-Wertung:
Release:
07.März 2014
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Genre:
USK:
12

PackshotAtelier Escha & Logy: Alchemsits of the Dusk Sky ist der mittlerweile 15 Teil bei dem die Entwickler Gust und der Publisher NIS America zusammenarbeiten. Ob wir beiden dafür dankbar sein dürfen diesen Titel auch auf deutschem Gebiet in den Regalen sehen zu dürfen, werdet ihr bei uns erfahren.

Zwei Herzen, ein Ziel!

Erstmals in der Geschichte der Reihe dürft ihr zu Beginn entscheiden mit wem ihr euch in das Abenteuer stürzen wollt. Eure Auswahl trifft ihr dabei aus Escha (Ausgesprochen wie Eska) und Logy. Beide besitzen unterschiedliche Hintergrundgeschichten die im Laufe des Abenteuers aufgedeckt werden sollen. Zumindest verspricht es die Verpackung.

Logy ist ein Alchimist aus der Stadt. Die Einleitung erfolgt dabei mittels musikalisch sehr atmosphärischer Untermalung in einem kleinen Animationsfilmchen. Warum er die Großstadt verlassen hat und ins Dorf gezogen ist, bleibt zuerst verborgen. Doch das Intro lässt auf einen Unfall schließen, bei dem Menschen verletzt wurden, die ihm lieb und teuer waren. Aufgrund dessen zieht es ihn hinaus und er wird als Alchimist in Colseit angeheuert.

Wählt ihr Escha, dann erfahrt ihr, dass sie ein recht gutgläubiges Mädchen vom Lande ist und gebürtig aus Colseit kommt. Gemeinsam müssen beide an der Reputation der Stadt arbeiten, sodass mehr Geld und mehr Aufträge eintrudeln. Doch dazu später im Test mehr.

A15_03_SS23Da beide Hauptcharaktere in einem gemeinsamen Atelier arbeiten, fällt die Geschichte der beiden leider sehr ähnlich aus. Lediglich die Gedanken bei Gesprächen und die Dialoge laufen stellenweise anders ab. Die großen Storyrelevanten Aufträge und Events bleiben dabei überwiegend gleich.

Runden-RPG vom feinsten

Im Spiel könnt ihr neben dem Hauptcharakter auch weitere Wegbegleiter aufgabeln, die euch fortan im Kampf zur Seite stehen. Erstmal in der Reihe könnt ihr dabei eine aktive und eine passive Reihe definieren, die frei im Kampf gegen Aktionspunkte ausgetauscht werden kann. Hinzu komme sehr wichtige taktische Möglichkeiten, wie Verteidigung eines schwächeren Charakters oder Angriffsketten. Wer hier geschickt taktiert, ist somit auch in der Lage auf den ersten Blick übermächtige Gegner auszuschalten. Dieses System erlaubt eine Menge Tiefgang und motiviert ungemein. Lediglich die häufig gleichen Animationen und das etwas langsamere Kampftempo dämpfen den Spaß.

A15_SS01Wer die letzten Teile gespielt hat, dem dürfte bewusst sein, dass Zeit eine sehr wichtige Rolle spielt. Egal ob es um Kämpfe, Sammeln an Ressourcepunkten, um Reisen zum Zielort, oder um Synthesevorgänge geht. Alles kostet Tage. Insgesamt stehen pro Hauptauftrag immer 120 Tage zur Verfügung. In diesen gilt es den Auftrag und mögliche Nebenquests zu bewältigen und am Ende einen Bericht ab zu geben. Für Erledigte Missionen gibt es neben Geld auch diverse Boni. So lassen sich z.B. mehr Items mit auf Reisen nehmen, es gibt Statusboni, oder Synthesebücher, an die man sonst nicht ran kommen würde. Wer Angst hat, dass ihm die Zeit davon läuft, der darf beruhigt sein. In der Regel ist der Druck nicht so hoch und es können problemlos alle Aufträge absolviert werden. Schnell landet man auch an dem Punkt, an dem einen der Gedanke packt: „Ich könnte vor dem schlafen gehen ja noch die Waffe synthetisieren/verbessern/entdecken“. Und bevor man sich versieht, ist der große Zeiger auf der Uhr 6 Runden weiter gewandert und die Vögel zwitschern bereits. Dieses Prinzip ist hoch motivierend und süchtig machend. Wer dennoch mehr Zeit braucht, der kann ab dem 2 Kapitel seine Effektivität verbessern und so z.B. den Zeitverlust beim kämpfen, reisen, sammeln und synthetisieren auf ein Minimum reduzieren.

Tribut an treue Fans

A15_SS30Das Spiel kommt dabei durchgehend in einem passenden Cellshading look daher. Allerdings sollte hier keine Grafiksprünge erwartet werden. Doch dieser Punkt war Fans dieser Reihe nie wichtig. Denn die Musik ist wunderbar und sollte Nostalgiker an alte Teile erinnern. Denn es befinden sich auch ältere Soundtracks mit an Bord. Die Gestaltung ist nicht auf heutigem Stand der Technik, aber durchaus passend und liebevoll. Gerade die Intromusik schafft es eine träumerische Atmosphäre zu erzeugen.

Fazit

Die Dialoge sind lustig, die Charaktere liebevoll ausgearbeitet und das synthetisieren ist süchtig machend. Neulinge sollten sich das Tagesystem genau zu Gemühte führen um keine Zeit zu verschwenden. Doch nach dem ersten Kapitel sitzt es eigentlich ganz gut und die Planung funktioniert. Lediglich die geringe Auswirkung auf die Geschichte durch die Wahl des Charakters und die teils sehr langen und belanglosen Dialoge trüben den Spielspaß ein wenig. Doch Fans der Reihe erkennen viel Bekanntes und werden durch eine große Anzahl an Referenzen zu vorhergehenden Teilen an alte Abenteuer erinnert.

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