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Kritik | One Piece – Romance Dawn : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | One Piece – Romance Dawn

31. Dezember 2013 | 0 Kommentare
Titel:
One Piece : Romance Dawn
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Namco Bandai
Plattform:
3DS
LeserInnen-Wertung:
Release:
22.November 2013
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Genre:
USK:
12

_bmUploads_2013-07-03_3639_NBGE_ONE PIECE ROMANCE DAWN_3DS_2D_USKJeder Animefan kennt die folgenden Zeilen aus dem Intro: „Reichtum, Macht und Ruhm. Der Mann der sich dies alles erkämpft hat war Gold Roger der König der Piraten. Als er hingerichtet wurde, waren seine letzten Worte: “Ihr wollt meinen Schatz? Den könnt ihr haben! Sucht ihn doch, irgendwo habe ich den größten Schatz der Welt versteckt!” Dieser Schatz  ist das One Piece und er liegt irgendwo auf der Grand Line. Damit brach das große Piratenzeitalter an!“

Ihr werdet es mittlerweile erkannt haben. Es handelt sich um den 1997 von Eiichiro Oda erschaffenen Anime „One Piece“. Man sollte meinen, dass 16 Jahre voller Freundschaft, Rivalitäten und Piratenmysterien reichen sollten ein spannendes Spiel zu erschaffen. Wieso es dem Entwickler „Three Rings“ nicht so ganz gelingen mag, könnt ihr auf den folgenden Zeilen erfahren. 

Die Strohhutbande versammelt sich

Die Geschichte von „One Piece Romance Dawn“ beginnt in der Kindheit von Monkey D. Ruffy. Dort trifft er in einer Bar auf den Roten Shanks. Dieser führt einen wertvollen Gegenstand mit sich. Eine Teufelsfrucht mit dem Namen Gum-Gum-Frucht. Der Verzehrt einer solchen Teufelsfrucht führt dazu, dass die Person die Fähigkeit verliert zu schwimmen. Im Gegenzug dafür, erhält sie übermenschliche Fähigkeiten, die mal mehr, mal weniger nützlich sind. Ruffy verwandelt sich dadurch in einen Gummimenschen und ist fortan in der Lage seinen Körper zu denen und zu strecken. Zusätzlich ist er resistenter gegen stumpfe Angriffe.

Doch zu dem Zeitpunkt ist unser Protagonist noch zu jung. Es vergehen Jahre, bis Ruffy alt genug ist, dass unsere Reise beginnen kann. Von nun an bewegen wir uns auf einer Karte von Hafen zu Hafen und rekrutieren die üblichen Verdächtigen. Von Zorro, bis hin zu Nami schließt sich uns die gesamte Strohutbande an, die wir von da an individuell anpassen dürfen. Doch dazu gleich mehr.

Zorros Schwerter, Ruffys Fass!

_bmUploads_2013-10-29_6396_Skill_training_2Positiv hervor zu heben ist die Tatsache, dass jedes Charackter individualisiert werden kann. Das bedeutet, dass neu gefundene Gegenstände angelegt werden dürfen und diese an den Modellen zu erkennen sind. So läuft Ruffy fort an mit einem großen Fass auf dem Rücken durch die Gegen, oder mit anderen Schuhen. Wer den Manga gelesen, oder den Anime gesehen hat, wird sich bei solchen Szenen mit Freude an den großen Kampf gegen den Piraten Crocodile erinnern.

Ansonsten ist das Gameplay eher eintönig als spannend. Es besteht zwar die Möglichkeit jeden Mitstreiter mit gewonnenen Punkten aufzuleveln und so neue Combos, oder neue Attacken freizuschalten, bzw. bestehende zu verstärken, doch stört hier eher die Art wie man kämpft. In den Kämpfen ist die Kamera sehr unübersichtlich und positioniert sich immer hinter dem, den ihr gerade steuert. Das macht die ganze Situation sehr unübersichtlich, da eine Steuerung nicht mehr möglich ist.

Ist es dann nach einigen Bewegungen geschafft den Gegner in Angriffsreichweite zu bekommen, kann eine Combo, bestehend aus diversen Tastenkombinationen eingegeben werden, die dann entsprechend abgearbeitet wird. Macht dieses doch recht passive Kampfgeschehen zu Beginn noch Spaß, da viele Attacken auch hier an die Vorlage angelegt sind, wird es bereits nach wenigen Kämpfen eintönig und langweilig. Gerade bei den Bosskämpfen, da diese genau so ablaufen wie gegen die schwächeren Gegner. Sie halten lediglich deutlich mehr aus und verteilen stärkere Gegenangriffe und erfordern daher keine spezielle Taktik. Hier wäre im Bezug auf die einzelnen Fähigkeiten deutlich mehr drin gewesen.

Außerhalb der Häfen bewegt man sich nur auf einer Karte durch die Gegend. Was wiederum sehr schade ist, da das Setting und die Rahmenhandlung, dass ein Pirat hinaus aufs Meer zieht um einen legendären Schatz zu finden, deutlich mehr zulässt. Wir denken da an Reisemöglichkeiten im Stil von The Legend of Zelda – The Wind Waker. In dem man mit dem eigenen Schiff über das Meer reisen kann.

_bmUploads_2013-08-14_4668_OPRD_ATB_2Hinzu kommen diverse Unzulänglichkeiten, die dafür sorgen, dass dieses Spiel die ganze Zeit nur vor sich hin dümpelt. So wird die Story in Sprechblasen vorangetrieben und es werden lediglich die Bilder der Personen eingeblendet die gerade reden. Der Hintergrund ändert sich zwar von Zeit zu Zeit, aber da haben wir auch bereits auf dem 3DS besseres erlebt.

Der Soundtrack ist soweit solide, sehr schade ist allerdings auch hier, dass das Intro nur in Musikform vorliegt und keine Lyrics enthält. Das Einbauen der Titelmelodie des Anime hätte nämlich hier bereits die ersten Fans gewonnen.

Fazit

Es fällt schwer eine eindeutige Kaufempfehlung für dieses Spiel auszusprechen. Echte Fans werden aufgrund vieler Kleinigkeiten von der Umsetzung enttäuscht sein. Es beginnt im Intro wo man ständig den Text vermisst und hört bei der Erzählweise der Story auf.

Für Neulinge könnte es wiederum dazu führen, dass wichtige Zusammenhänge zu schnell abgehandelt werden und so die Geschichte zu schnell voran schreitet um einen vernünftigen Spannungsbogen aufzubauen. Nicht selten steht dann die Frage im Raum, wieso die Figuren jetzt gegeneinander kämpfen, oder was deren Motivation für einzelne Handlungen ist.

Wer sich von der Vorlage „One Piece“ los lösen kann, erhält auf jeden Fall ein solides Rollenspiel, welches gerne ab und an in den 3DS eingelegt werden wird. Wer jedoch ein richtiger Fan ist, wird an zu vielen Stellen enttäuscht werden und sollte auf das nächste Spiel warten.

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