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Kritik | R.A.W. – Realms of Ancient War

1. November 2012 | 0 Kommentare
Titel:
R.A.W. - Realms of Ancient War
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Focus Home Interactive
Plattform:
PSN, XBLA, PC
LeserInnen-Wertung:
Release:
19. September 2012
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Genre:
USK:
12

Bei uns im Test: PS3-Version

„Raw is War“ hieß es schon in besten Wrestlingzeiten! Es wurde aufeinander los geprügelt und am Ende der Show gewann derjenige, der zuvor schon als Sieger feststand. Okay, R.A.W. hat jetzt nichts mit Wrestling zu tun, doch auch hier wird permanent auf Gegner eingedroschen und davon gibt es bei diesem Hack’n’Slash-Game so einige. Hier werden aber nicht Fäuste und Füße genutzt, sondern Schwerter, Äxte, Bögen und Magie. Doch glaubt ja nicht, dass auch hier, der Spieler schon zu Beginn als Sieger feststeht…

Krieger, Kloppen, keine Punkte?!

Realms of Ancient War oder eben kurz R.A.W. handelt von den Realms of Ancient War, also von den Königreichen des Alten Krieges. Da gibt es einen Nord-, Ost-, West- und Südkönig, Feindschaften zwischen den einzelnen Völkern und den Versuch des Nordkönigs, für Frieden zu sorgen. Doch das geht mehr als nur gründlich schief. Und da… oder auch etliche Jahr später kommt ihr ins Spiel. Als Schurkin, Krieger oder Zauberer macht ihr euch auf den Weg, um eurerseits – mehr oder weniger gewollt – für eine bessere Zukunft zu sorgen. Dabei soll es schon recht früh im Spiel zu einem Wiedersehen mit dem alten König kommen.

Wie für ein Hack’n’Slash-Game üblich, begegnen euch auch auf diesem Abenteuer unzählige Feinde, die es zu erledigen gilt. Durch das Besiegen sammelt ihr Erfahrungspunkte, mit denen ihr euch neue Fähigkeiten und Eigenschaften „kaufen“ könnt. Daneben gibt es Gegenstände, mit denen ihr euch ausstatten könnt, die entweder von den Gegnern fallen gelassen werden oder bei Händlern erworben werden können. Jeder Knopf kann mit einer Fähigkeit belegt werden, wobei einige bestimmte, die üblicherweise stärkeren, eine bestimmte Anzahl an Mana verbrauchen. Damit ist das ziemlich einfache Spielprinzip schnell erklärt. Widmen wir uns also den Einzelheiten.

Da wären zum ersten die eher unspektakulären Gegner. Sehr oft habt ihr es mit Spinnen, Wölfen, Skeletten, Zwergen und Ghoulen zu tun. Seltsamerweise ist kein Schema bei den Erfahrungspunkten zu erkennen. Härtere Zwischengegner liefern manchmal weniger Punkte als stinknormale Spinnen. Überhaupt hat man manchmal das Gefühl, dass sich die Leiste über Minuten einfach nicht füllen will und dann hat man kaum eine neue Stufe erreicht, ist man schon wieder auf halber Strecke zur nächsten. Wieso, weshalb, warum… keine Ahnung, aber es verblüfft doch sehr. Vielleicht liegt auch einfach nur ein Prinzip dahinter, was ich nicht verstehe, ich vermute aber, es ist einfach Willkür, wie viel Erfahrung man für den jeweiligen Gegner erhält.

Und es geht genauso weiter

Ähnlich verhält es sich bei den Objekten, die die Feinde droppen. Auch hier haben die stärkeren Monster, deren Lebensanzeige im Gegensatz zu den Standards auch dargestellt wird, nicht selten gar nichts für euch übrig, während euch die Schwachen reich beschenken. Und wundert euch nicht, wenn ihr Gegenstände bekommt, die eurer ausgewählten Klasse nichts nutzen. Spielt ihr einen Krieger könnt ihr alle nur vom Zauberer oder der Schurkin nutzbaren Waffen, etc. bedenkenlos verkaufen.

Beschenkt werdet ihr in punkto Leben und Mana gleich in doppelter Hinsicht. Nicht nur, dass ihr recht schnell viele Tränke habt, die eure Anzeigen wieder füllen, die selbigen füllen sich durch Zeitablauf auch von alleine. Wenn ihr also euch mal eine Pause zwischen zwei Angriffswellen gönnen wollt, weil ihr glaubt, die nächste mit eurem derzeitigen Ausdauerstand nicht zu überleben, dann bitte. Und solltet ihr doch mal das Zeitliche segnen, fangt ihr beim letzten Checkpoint wieder an, sofern ihr noch über einen Seelenstein verfügt.

Bei euren

Kämpfen helfen euch ab und an auch eure Feinde, über die ihr für eine gewisse Zeit die Kontrolle übernehmen und sie entsprechend steuern und sie angreifen lassen könnt. Ergreift also Besitz von Spinne, Troll, etc. und werft Giftspritzen auf eure Feinde oder zermalmt sie einfach mit euren riesigen Fäusten. Daneben trefft ihr in den Wäldern, Minen und auch sonst mal hier und mal da auf Menschen oder zumindest menschenähnliche Wesen, an denen die Monster offenbar kein Interesse haben und die sie verschonen, die euch aber ihrerseits Nebenquests stellen, die ihr erfüllen könnt. Diese müsst ihr aber irgendwo, irgendwie finden, denn eine Karte sucht man hier vergebens. Auch wenn der Weg fast vorgegeben ist – hier und da gibt es einige wenige Abweichungen -, hätte hier irgendeine Karte nicht geschadet.

Optisch sieht das Ganze eigentlich ganz ansprechend aus. Doch auch hier begegnet uns Herr Seltsam zum dritten Mal. Es gibt nämlich Treppen, Brücken, Aufgänge, etc., doch will man diese benutzen, läuft man gegen unsichtbare Wände. Dabei liegen einige von ihnen wirklich provokant an bestimmten Stellen, die einfach einladen, sie zu nutzen. Aber vielleicht wollten sich die Macher auch einfach nur einen Spaß gönnen und uns Spieler einfach nur locken, damit wir uns dann unsichtbare Beulen holen. Und auch, wenn es ganz nett anzusehen ist, könnte man, wenn man es nicht wüsste, das Spiel auch einige Jahre früher ansiedeln. Optische Meisterleistung sieht jedenfalls etwas anders aus. Vom Sound her sind mir blöderweise nur die Stöhn- und Ächzgeräusche der Gegner in Erinnerung geblieben, wenn sie angerannt kommen oder niedergemetzelt werden.

Fazit

Eigentlich bietet Realms of Ancient War alles, was ein Hack’n’Slash bieten muss. Aber… es gibt einfach zu viele Sachen, die stören. Das Abschlachten der Gegner macht schon Spaß, aber wenn ich für das Abwehren ganzer Gegnerlawinen keine oder kaum Erfahrung bekomme, dann fängt man schon an zu grübeln. Daneben bietet R.A.W. auch zu wenig Eigenes. Das wird nicht nur an dem Gegnerrahmen deutlich, der ziemlich eingeschränkt ist. Es gibt keine Karte, die Levelgrenzen sind merkwürdig, Gegenstände werden auf nicht nachvollziehbare Weise fallen gelassen. Auf der anderen Seite steht natürlich der doch günstige Preis und man kann es immerhin zu zweit, jedoch nur offline, spielen. Im Vergleich zu der namhaften und aktuellen Konkurrenz geht das Spiel ein wenig baden. Wer sich aber ca. zehn Stunden Spielspaß für ca. 15 € gönnen will, der kann trotzdem gern zuschlagen.

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