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Kritik | Inazuma Eleven 2: Feuersturm : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | Inazuma Eleven 2: Feuersturm

12. Juni 2012 | 0 Kommentare
Titel:
Inazuma Eleven 2: Feuersturm
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Nintendo
Plattform:
Nintendo DS
LeserInnen-Wertung:
Release:
18. Mai 2012
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Genre:
USK:
0

Lange Zeit war Inazuma Eleven nur für Japaner ein Begriff. Doch spätestens seit 2011 das erste Spiel für den Nintendo DS erschien, ist die Serie auch hierzulande bekannt und beliebt – weshalb jetzt der zweite Teil folgt, ebenfalls für den DS. Dabei bleibt sich die Serie voll und ganz treu – Fußball und Pokémon-Spielprinzip, das Ganze im stimmigen Anime-Look.

Außerirdischer Fußball…?

Doch nicht nur der Anime-Stil ist typisch japanisch, sondern auch die Story kann nur von unseren Freunden aus Fernost kommen. Außerirdische kommen auf die Erde und drohen, sie zu vernichten. Doch sie geben den Menschen eine letzte Chance. Wenn sie die Aliens in einem Fußballspiel besiegen können, bleibt der Planet verschont. Also beginnt die Gruppe um Kapitän Mark mit dem Training, um die Gefahr abzuwenden. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Eine paar Schüler spielen gegen Aliens Fußball, um die Erde zu retten. Japan…

Natürlich ist Inazuma Eleven 2 kein schnelles Fußballspiel. Hinter der Sportthematik versteckt sich ein extrem gemächliches Rollenspiel. Rumlaufen, die Welt erkunden, mit anderen Charakteren reden, das ist es, was ihr einen Großteil der Spielzeit über tun werdet. Die zahlreichen Figuren sind dabei alles andere als mundfaul. Dialog über Dialog über Dialog läuft hier über den Bildschirm. Das Spiel wird dabei aber keineswegs langweilig. Trotz des niedrigen Tempos und des vielen Lesens bleibt das Spiel stets spannend und motivierend. Gerade die vielen Animesequenzen (mit deutscher Synchronisation) lockern das Ganze immer wieder auf.

Pokémon-Fußball

Etwas mehr Action gibt es in den zahlreichen Fußballspielen. Hier muss man alle Personen seines Teams steuern. Per Touchpen zieht man ihre Laufwege auf dem Spielfeld, während ein kurzes Tippen zu einem Schuss führt. Das Ganze mag am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig und hektisch sein, geht aber mit etwas Übung gut von der Hand. Dass man seine Charaktere während den Spielen aktiv steuert, wäre auch schon der größte Unterschied zur Pokémon-Serie. So gut wie alles andere ist exakt wie Pokémon, nur in einem anderen Setting. Der Bezug zum realistischen Fußball geht sowieso spätestens dann verloren, wenn die Spieler Feuerschüsse und Ähnliches abfeuern. Dann sieht man, dass die virtuellen Fußballspieler nichts anderes als Pokémon darstellen sollen. Bloß dass sie eben ansprechbar sind und nicht in einem kleinen Ball leben müssen. Dabei übersteigt Inazuma Eleven 2 die Vielfalt von Pokémon sogar noch. Auf eurer Reise trefft ihr unzählige Spieler, weitaus mehr als es Pokémon gibt, die die verschiedensten Eigenschaften und Entwicklungsmöglichkeiten haben. Dem ganzen kindgerechten Spaß liegt also ein wirklich komplexes Rollenspielsystem zugrunde, das auch Erwachsene erst nach einer gewissen Zeit meistern können.

Der eindeutigste Parallele zu Pokémon dürften die beiden Editionen des Spiels sein. Es gibt Inazuma Eleven 2 – Feuersturm und – Eissturm. Die beiden Versionen unterscheiden sich dabei nur marginal, beinhalten ein paar verschiedene Spieler und Mannschaften. Also genau wie beim bekannten Vorbild.

Fazit

Im Grunde muss man nur eines sagen: Wer Pokémon mag, mag auch Inazuma Eleven 2. Wer mit der durchaus bescheuerten Thematik zurecht kommt, darf sich auf viele Stunden Spielspaß freuen. Die Fußballspiele an sich sind zwar in ihrer Handhabung etwas gewöhnungsbedürftig, doch hat man diese Hürde erst einmal gemeistert, wird man auch damit seine Freude haben. Und wer den ersten Teil von Inazuma Eleven mochte, sollte sowieso zuschlagen.

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