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Kritik | Guild Wars 2 : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | Guild Wars 2

16. Oktober 2012 | 0 Kommentare
Titel:
Guild Wars 2
Redaktions-Wertung:
Publisher:
NCsoft
Plattform:
PC
LeserInnen-Wertung:
Release:
28. August 2012
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Genre:
USK:
12

alt=”” width=”280″ height=”359″ />Guild Wars 2 ist wohl eins der meist erwarteten Spiele dieses Jahres. Nach 5 Jahren Entwicklungszeit, einem sehr guten ersten Teil und den ganzen vielversprechenden Ankündigungen der Entwickler lastet ein enormer Erwartungsdruck auf dem Spiel. Gerade nachdem viele hoffnungsvolle Genrekollegen gescheitert sind, hoffen nun viele Spieler darauf, dass Guild Wars 2 endlich etwas frischen Wind in das angestaubte MMORPG Genre bringt. Und eins sei vorweggesagt: Guild Wars 2 macht vieles richtig und kann auf ganzer Linie überzeugen.

Guild Wars 2 setzt im Gegensatz zu seinem Vorgänger auf eine offene Welt, die von allen Spielern gleichzeitig betreten wird. Sobald man im ersten Teil die Stadt verließ, war man in einer instanzierten Kopie der Spielwelt unterwegs, die nur von Mitspielern der eigenen Gruppe betreten werden konnte. Da in Guild Wars 2 ein besonderer Fokus auf das gemeinsame Erleben von Abenteuern mit anderen Spielern gelegt wird, war das Modell des Vorgängers nicht mehr praktikabel und die Entwickler entschieden sich für eine offene Spielwelt. Guild Wars 2 benötigt keinerlei monatliches Abo zum Spielen, sondern finanziert sich durch den Kaufpreis und den Itemshop. Kommende Patches sind kostenfrei, allerdings werden Erweiterungen, wie beim Vorgänger, kostenpflichtig sein. Das ist aber auch bei Onlinespielen mit monatlichen Kosten der Fall. Durch die vielfältigen Möglichkeiten im Spiel kann man wirklich sehr viel Zeit mit Guild Wars 2 verbringen, ist aber nicht dazu gezwungen, da es keine laufenden Kosten verursacht. Somit lohnt sich das Spiel besonders für Spieler, die mal nur ab und zu Zeit haben und sich nicht durch die monatlichen Kosten an ein bestimmtes online Spiel binden, wollen.

Im Itemshop bezahlt man mit Edelsteinen, die man für echtes Geld erwerben kann. Ebenso ist es möglich Ingame Gold gegen die Edelsteine einzutauschen. Somit kann man auch ohne echtes Geld vom Itemshop profitieren. Man darf profitieren in diesem Fall aber nicht mit einem Vorteil gegenüber anderen gleichsetzen. Denn das Positive an dem Itemshop ist, dass man keine Pay-2-win Gegenstände, wie z.B. übermächtige Rüstungen oder Waffen, käuflich erwerben kann. Lediglich Gegenstände kosmetischer Natur und viele Komfort- und Spaßgegenstände werden dort Angeboten. Somit hat man keinen Nachteil gegenüber Spielern, die Geld im Itemshop investieren.

Guild Wars 2 zeichnet sich durch einen vergleichbar schnellen Stufenaufstieg aus. In anderen MMOs benötigt man mit jedem weiteren Level viel mehr Erfahrungspunkte für den nächsten Stufenaufstieg als für den vorhergehenden. Hier ist das allerdings aufgrund der recht flachen Erfahrungspunkte Kurve nicht so. Ab einem gewissen Punkt benötigt man für einen weiteren Aufstieg nur wenig mehr Erfahrung als davor. Das liegt wahrscheinlich auch an dem speziellen Stufenanpassungssystem von GW2. Kommt man nämlich als hochstufiger Charakter in ein Levelgebiet für niedrig-stufige Spieler, wird man automatisch an den jeweiligen Level angepasst. Das hat zwar den Nachteil, dass man sich in dem Spiel nie so richtig mächtig fühlt, da man auch als Stufe 80 Charakter in einem Stufe 10 Gebiet sterben kann. Allerdings überwiegen die Vorteile dieses Systems deutlich. Man kann somit immer und überall mit seinen Freunden zusammenspielen, unabhängig davon, welchen Level sie oder man selbst hat. Somit können mehrere Charaktere unterschiedlicher Stufe zusammen Abenteuer erleben und trotzdem bekommt jeder Erfahrung für seine Taten.

Das und die Tatsache, dass man in GW2 viele Erfahrungspunkte für Tätigkeiten bekommt, die nichts mit Aufgaben lösen oder Kämpfen zu tun hat, macht die Spielerfahrung unheimlich abwechslungsreich. Man bekommt Erfahrung für alles, was man macht. Egal ob man seine Berufe ausbaut oder durch die Welt läuft und neue Gebiete erkundet oder Aussichts- und Wegpunkte freischaltet. Selbst beim offenen PvP in speziell dafür bereitgestellten Gebieten bekommt man für das Einnehmen oder Verteidigen wichtiger strategischer Knotenpunkte Erfahrung. Somit ist GW2 auch besonders für Spieler interessant, die gerne auf Entdeckungstour durch die Welt gehen. Zum einen wird man dafür großzügig mit Erfahrungspunkten belohnt und zum anderen gibt es auch an vielen Ecken etwas zu entdecken.

Eins der interessantesten Erlebnisse, die ich beim Spielen von GW2 hatte, war als ich alle Aussichts- und Wegpunkte in der Stadt Löwenstein freigeschaltet habe. Dabei habe ich unbeabsichtigt eine Höhle entdeckt, in die mich ein alter Geisterpiratenkapitän gelockt hat. Auf der Suche nach seinem Schatz musste ich allerlei knifflige und abwechslungsreiche Rätsel lösen. Auch wenn ich sagen muss, dass die Belohnung dafür doch recht bescheiden war, hatte ich eine Menge Spaß auf dem Weg dorthin. Ich denke das ist eine Erkenntnis, die man auf das komplette Spiel übertragen kann. Die Belohnungen für bestimmte Aufgaben oder auch Verliese sind gemessen am Aufwand etwas gering. Jedoch gilt hier sondern, wie in keinem anderen vergleichbaren Spiel: „Der Weg ist das Ziel“.

Wie in anderen online Rollenspielen beginnt alles damit, dass man sich einen Charakter erstellt. Dabei kann man aus 5 verschiedenen Völkern und 8 verschiedenen Klassen wählen. Als spielbare Völker gibt es die schon im ersten Teil spielbaren Menschen, das katzenartige Volk der Charr, die riesigen Barbaren der Norn, die naturverbundenen, pflanzenartigen Sylvari und die kleinen verrückten Wissenschaftler der Asura. Allesamt unterscheiden sich die Völker grundlegend in ihrem Wesen, ihrer Einstellung und haben auch individuelle Rassenfähigkeiten, die unabhängig von der gewählten Klasse eingesetzt werden können. So beten die Menschen z.B. die Götter an, um kurzzeitige Boni auf bestimmte Werte zu erhalten oder Gefährten zu beschwören und die Norn haben die Fähigkeit sich in verschiedene Tiergestalten zu verwandeln. Bei den Klassen muss man sich zwischen Ingenieur, Nekromant, Dieb, Elementarmagier, Krieger, Waldläufer, Mesmer und Wächter unterscheiden. Alle Klassen unterscheiden sich grundlegend voneinander und machen auf ihre ganz spezielle Weise eine Menge Spaß beim Spielen. Sicherlich hat jeder immer seine präferierte Klasse, allerdings empfand ich hier alle Klassen als sehr abwechslungsreich und unterhaltsam zu spielen. Danach folgen noch umfangreiche Charakteranpassungen des Erscheinungsbildes und die Beantwortung einiger persönlicher Fragen, die den Verlauf eurer persönlichen Geschichte beeinflussen.

Das Questsystem

Guild Wars 2 verabschiedet sich von einem klassischen Questsystem mit Questhubs und Questgebern mit den genretypischen Fragezeichen über dem Kopf. Die Entwickler setzen auf eine vollkommen dynamische Welt mit vielen zufälligen Events, die die Welt auch mal verändern können. Diese Events sind durch ein Herz auf der Gebietskarte markiert. Sobald man in ein solches Gebiet kommt, erhält man automatisch eine Meldung über die geforderten Aufgaben. Wie in de Genre typisch sind es teilweise Aufgaben nach dem Schema: „Sammel dies“ oder „töte das“. Allerdings finden sich auch oftmals ganz andere, abwechslungsreiche Aufgaben. Diese kann man dann allein oder auch mit anderen Mitspielern, die sich gerade in dem Gebiet aufhalten erledigen.

Des Weiteren gibt es in der Welt von Guild Wars 2 noch so genannte dynamische Events. Diese tauchen zufällig in der Welt auf und jeder der sich in dem Gebiet befindet erhält eine Meldung dazu und kann sofort daran teilnehmen. Ein Event besteht dabei meistens aus mehreren Phasen. Wie erfolgreich ein Event in einer Phase verläuft, entscheidet darüber, wie es weiter geht. Sollte z.B. der Angriff von Banditen auf ein Dorf abgewehrt werden können, könnte die nächste Phase z.B. sein, die Banditen in ihrem eigenen Lager anzugreifen und anschließend sogar den Anführer zu töten. Das führt vor allem dazu, dass sich die gesamte Welt lebendig anfühlt und dass man zu etwas beitragen kann.

Eine weitere wichtige Säule des Questsystems ist die persönliche Geschichte jedes einzelnen Charakters. Diese dreht sich um den eigenen Charakter und begleitet ihn von Stufe 1 bis zur Maximalstufe 80. Wie schon anfangs erwähnt beantwortet man bei der Charaktererstellung verschiedene Fragen, die direkten Einfluss auf seine Geschichte haben. Die Antworten auf die Fragen legen fest, welche Geschichte der Spieler erlebt. Dabei haben auch die getroffenen Entscheidungen, während des Spielens, Einfluss auf den Fortgang der Geschichte. Alle Missionen der persönlichen Story werden in instanzierten Bereichen der Welt durchlebt. Teilweise haben diese einen etwas höheren Schwierigkeitsgrad, allerdings ist es möglich, sich dabei von Freunden oder anderen Spielern helfen zu lassen.

Alle Geschichten, die ich bis dato

erlebt habe, sind sehr unterhaltsam erzählt und machen eine Menge Spaß. Zwischen den einzelnen Abschnitten liegen meist immer ein paar Stufen, sodass man nach einer abgeschlossenen persönlichen Quest erst mal wieder in die Welt ziehen und Erfahrung sammeln musste. Ich habe mich dann immer schon darauf gefreut zu erfahren, wie es weitergeht, wenn ich eine Quest abgeschlossen hatte. So hatte ich genügend Motivation weiter im Level aufzusteigen, um meine persönliche Geschichte fortzusetzen.

Das Kampfsystem

Das Kampfsystem ist etwas ganz besonderes in GW2. Schon viele Entwickler der vergangen MMORPGs haben vorher große Versprechen gemacht und behauptet das ein oder andere zu revolutionieren, aber sind dann doch mehr oder weniger bei alt Bewährtem geblieben. Hier waren die Entwickler von Arenanet wesentlich mutiger und haben gleich mehrere große Schritte nach vorne gemacht.

Die wohl umfassendste Änderung betrifft das allgemeine Klassenverständnis und die damit verbundenen Rollenverteilung im Gruppenspiel. Normalerweise bestand eine 5 Personen Gruppe immer optimalerweise aus einem Tank, der den Großteil des Schadens auf sich zog, einem Heiler, der damit beschäftigt war alle am Leben zu halten und 3 Schadensausteilern, die keine andere Aufgaben hatten, außer möglichst viel Schaden in kurzer Zeit anzurichten. Dieses System empfanden die Entwickler von Arenanet als zu langweilig und starr und schafften es kurzerhand komplett ab.

Jede Klasse hat nun selbst dafür zu sorgen, dass sie am Leben bleibt und auch genügend Schaden austeilt. Das ist im ersten Augenblick eine sehr extreme Veränderung, die aber auf jeden Fall ihren Reiz hat. Im Solospiel ändert sich diesbezüglich erst mal gar nichts, sobald man sich aber einer Gruppe für ein Verlies anschließt, ändert sich so ziemlich alles. Die Kämpfe sind anfangs durch ihre hohe Dynamik sehr chaotisch und dadurch werden sie auch als zu schwer empfunden, da man sich erst mal an diese neuen Umstände gewöhnen muss. Vorbei ist die Zeit, in der man sich einfach stupide hinter einen Gegner gestellt hat, während der Tank die Aufmerksamkeit auf sich zog und man munter Schaden machen konnte.

Auch ist es immer wichtig, dass man sich in den Verliesen, am besten per Skype oder Teamspeak, mit seinen Mitspielern abspricht. Hat man sich erst mal an diese neuen Umstände angepasst, wird man auch in den Verliesen eine Menge Freude an den extrem bewegungs- und abwechslungsreichen Kämpfen haben.

Bei vielen anderen Genrekollegen läuft man zum Gegner hin, stellt sich vor ihn und drückt die Tasten 1-9 um spezielle Attacken auszulösen. Natürlich ist das immer noch Bestandteil der Kämpfe, aber hier werden diese noch durch verschiedene dynamische Elemente angereichert. Man steht z.B. nicht nur still an einer Stelle und feuert aus allen Rohren, sondern man ist ständig in Bewegung und weicht sogar gegnerischen Angriffen durch Ausweichrollen aus.

Außerdem kann man verschiedene herumliegende Gegenstände und Waffen ebenfalls benutzen und erhält dadurch kurzzeitig neue Fähigkeiten. Dadurch fühlen sich die Kämpfe wesentlich dynamischer und abwechslungsreicher an. Zwar kann man immer nur 8 aktive Fähigkeiten gleichzeitig auf der Fertigkeitenleiste haben, allerdings sind durch die Möglichkeit des Wechselns zwischen 2 verschiedenen Waffensets sehr viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten vorhanden. In Abhängigkeit zu der aktuell getragenen Waffe ändern sich die 4 Grundfähigkeiten des jeweiligen Charakters. Unabhängig davon kann jede Klasse noch eine Heilfähigkeit, 2 Unterstützungsfähigkeiten und eine Elitefähigkeit gleichzeitig aktiv haben.

Eine neue Möglichkeit des zusammen Kämpfens mit anderen Spielern wurde auch direkt von Arenanet eingeführt. Egal wo man hingeht und an welchem Event man teilnimmt, andere Spieler wurden von mir nie als störend oder Konkurrenz empfunden, weil sie mir nichts wegnehmen können. Normalerweise erhält in einem MMORPG immer der Spieler die Beute und Erfahrung, der den Gegner als Erstes angegriffen hat. Somit gibt es immer mal wieder das Problem, wenn zu viele Spieler die gleiche Aufgabe haben, dass man sich gegenseitig die Gegner „wegnimmt“. Hier hilft man sich aber ganz selbstverständlich gegenseitig, denn jeder erhält seine individuelle Beute und Erfahrungspunkte, der mitgeholfen hat, den Gegner zu besiegen. Das hat ein ganz neues positives Gefühl des zusammen Spielens zur Folge.

Spieler gegen Spieler

Eine Besonderheit an Guild Wars 2 stellt das Spieler gegen Spieler System dar [Player versus Player (PvP)]. Es wird dabei zwischen strukturiertem und unstrukturiertem PvP unterschieden. Beim strukturierten PvP kämpfen 2 kleine Teams auf verschiedenen Karten gegeneinander. Dabei gibt es darum, seine Gegner auszuschalten und verschiedene strategische Punkte einzunehmen. Diese geben dem Team, je länger sie unter der eigenen Kontrolle sind, Punkte über Zeit. Hat ein Team eine bestimmte Anzahl an Punkten erreicht, ist es der Sieger auf der Karte. Jeder Spieler erhält, in Abhängigkeit seiner Leistungen, eine gewisse Anzahl an Ruhmpunkten. Hat man genügend Ruhmpunkte gesammelt, steigt man im Rang auf und kann sich ab bestimmten Rängen neue Ausrüstung zulegen.

Das Besondere hieran ist, dass jeder Spieler, unabhängig von seinem Level daran teilnehmen kann. Man wird automatisch für diese Form des PvP auf die Maximalstufe angehoben, erhält alle möglichen Talente und die beste zur Verfügung stehende Ausrüstung. Somit gelten beim strukturierten PvP für alle Teilnehmer die gleichen Bedingungen und niemand hat einen Vorteil aufgrund übermächtiger Ausrüstung und Waffen. Die Ausrüstung, die man sich mit steigendem Ruhm-Rang kaufen kann, hat keinerlei bessere Werte als die normale Rüstung. Die Unterschiede sind lediglich kosmetischer Natur. Somit entscheiden bei dieser Form des PvP vor allem die Fähigkeiten jedes einzelnen Spielers und nicht seine Ausrüstung über Sieg und Niederlage.

Das unstrukturierte PvP umfasst die Kämpfe Welt gegen Welt (WvW). Dabei kämpfen 3 Server gegeneinander in Kriegen auf 4 riesigen Karten. Jede Karte ist dabei voll von verschiedenen Festungen, Gebäuden und strategischen Punkten, die es einzunehmen gilt, damit der eigene Server Punkte im WvW Kampf erhält. Dabei ist es von äußerster Wichtigkeit, dass sich die Spieler eines Servers zu einer Gemeinschaft zusammenschließen, da einige wenige gegen die Burgen und Ihre Befestigungsanlagen fast nichts ausrichten können.

Dabei müssen sie auch Gebrauch machen von Belagerungswaffen wie Katapulten oder Belagerungsgolems um die Mauern und Tore einzureißen, bevor sie sich auf den Hüter der Festung stürzen können. Einmal eingenommen können Gilden diese Festung für sich beanspruchen und weitere Verteidigungsmaßnahmen veranlassen. Die WvW Kämpfe sind ein echtes Highlight in Guild Wars 2, denn sie machen unheimlich viel Spaß. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass das WvW PvP auch wunderbar benutzen, kann um seinen Charakter weiter hoch zu leveln, da man eine ordentliche Menge Erfahrung für eingenommene Gebiete bekommt.

Grafik und Sound

Grafisch gesehen ist Guild Wars 2 absolut top für ein online Rollenspiel. Ich denke die Entwickler haben ein gutes Mittelmaß zwischen sehr schöner Grafik und einer guten Zugänglichkeit für die breite Masse gefunden. Die Landschaften sind wahninnig detailverliebt gestaltet und kein Ort gleicht dem anderen. Es gibt verschneite Berggipfel, verwinkelte Höhlen, idyllische Landschaften, Piratengebiete sowie viele andere Gegenden, an denen man sich nicht sattsehen kann. Dabei ist alles mit wunderbar stimmungsvoller Musik untermalt, die sich sehr am Vorgänger orientiert. Es ist schön durch die Welt von Tyria zu laufen in einem neuen Spiel, bei dem es so viel zu entdecken gibt und dann vertraute Klänge aus dem schon hervorragenden Vorgänger zu hören.

Fazit

Guild Wars 2 kann durch sein Innovatives Quest und Kampfsystem voll und ganz überzeugen und bringt den dringend benötigten frischen Wind in das MMORPG Genre. Dabei richtet es sich vor allem an Spieler, die Interesse an PvP Inhalten haben und Entdeckertypen, die ständig auf der Suche nach neuen Geheimnissen sind. Diejenigen, die gerne regelmäßig raiden gehen, werden wahrscheinlich mit Guild Wars 2 nicht die Dauermotivation finden, wie sie es erhofft haben. Allerdings kann man dieses Spiel auch für diese und jeden anderen Fan von Rollenspielen empfehlen, da einfach für jeden etwas dabei ist.

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