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Kritik | Golden Sun – Die dunkle Dämmerung : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | Golden Sun – Die dunkle Dämmerung

23. Januar 2011
Titel:
Golden Sun - Die dunkle Dämmerung
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Nintendo
Plattform:
Nintendo DS
LeserInnen-Wertung:
Release:
10. Dezember 2010
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Genre:
USK:
6

Sieben Jahre nach dem letzten Golden Sun-Spiel bekommen eingefleischte Adepten nun endlich wieder die Gelegenheit sich im Psynergy-Wirken zu üben, Freundschaften mit Dschinns zu schließen und nebenbei ein weiteres Mal die Welt zu bereisen. Nintendo hat dabei kaum etwas am System oder Design geändert. Ob das nun gut oder schlecht ist, schauen wir uns einmal genauer an.

Lang, lang ist es her

Bereits vor 30 Jahren ging über dem Land Weyard die goldene Sonne auf, ein Bündel aus entfesselter Alchemie. Damals reisten einige Adepten, Schüler der Psynergy, durch die Welt und befreiten die Alchemie in den vier Leuchttürmen. Dieses Ereignis hat nicht nur bleibende Spuren in der Landschaft hinterlassen, Kontinente verschoben und Dörfer zerstört, sondern auch bei den Beteiligten eine Veränderung bewirkt. Diese altern sehr viel langsamer, als gewöhnlich und nutzen diese zusätzliche Zeit, um den Berg, an dem die Goldene Sonne aufgegangen war, zu beobachten. Nebenbei ziehen sie ihre Kinder als Adepten auf und lehren jedem einzelnen, mit den unterschiedlichen Psynergien umzugehen. So hat jeder der vier Kinder die Macht ein Element zu bändigen: Feuer, Wasser, Luft und Erde. Das Spiel startet damit, dass Isaac und Garet, zwei des früheren Teams, ungewöhnlichen Vorgänge auf dem Berg nachgehen wollen. Hierzu benötigen sie ein Fluggerät, was durch eines der Kinder kaputt gegangen ist. Die beiden Erwachsenen beschließen, die Kinder allein loszuschicken, um Ersatzteile zu suchen und dies als Bewährungsprobe zu nutzen. Insbesondere das Auftauen von Psynergy-Strudeln, so genannten Vortexen, machen den Hauptpersonen Sorgen. Natürlich müssen den vier Kindern trotz der Eile immer wieder Steine in den Weg gelegt werden, meist von einer geheimen Organisation, die anscheinend ihre ganz eigenen Pläne mit den Adepten haben.

Wachstum, Windböe und Feuerball

Das Nutzen von Psynergy, um an unerreichbare Plätze zu gelangen ist auch im neuen Golden Sun-Game nicht wegzudenken. Dabei stehen euch neben den altbekannten auch neue Psynergien zur Verfügung. Das macht die vielen kleinen Rätsel an mancher Stelle zu einer Herausforderung. Ihr müsst Steine verschieben, Pflanzen wachsen lassen, Feuer entfachen oder löschen usw. usw. Das Wirken von Psynergy verbraucht zwar Psynergy-Points, diese regenerieren sich aber mit der Zeit. Zudem steht dem Spieler, wie von den Vorgängern bekannt, die Kraft der Elemente auch im Kampf zur Verfügung. Hier muss man aber bedenken, dass jeder Charakter nur die Psynergy nutzen kann, für dessen Element er der Adept ist. Auf Gegner trefft ihr im Übrigen per Zufallsprinzip, so dass es auch einen extra Kampfmodus gibt.

Mehr Variatio

merung-Screen-1.bmp” alt=”” width=”220″ height=”331″ />nen gibt es da mit dem Einsatz von Dschinns, also von Elementgeistern. Anfangs steht euch nur ein Dschinn zur Seite namens Kiesel – ein Erddschinn, den ihr schon aus den vorherigen Spielen kennt. Doch nicht lange und ihr könnt eine ganze Armada der kleinen Helfer um euch scharen, sofern ihr diese findet. Denn Dschinns sind scheue Wesen und verstecken sich oft an unzugänglichen Orten. Habt ihr aber einen Dschinn eingefangen und ihn zum Freund, steht der Spieler vor der Qual der Wahl. Welchem Charakter gebe ich den Geist? Soll ich ihn auch mit dem Charakter verbünden und so den Status der Figur verbessern oder lieber auf Abruf lassen, um ihn dann für eine Beschwörung zu nutzen? Soll ich einem Charakter nur Dschinns geben, die zu seinem Element passen oder diese auch mischen und eventuell neue Psynergien entstehen lassen auf Kosten anderer? Wer soll die Beschwörungen durchführen und so die Elementkraft steigern? Soll ich die besondere Kraft des Dschinns entfesseln, auch wenn er danach kurzzeitig nicht mehr mit mir verbündet ist und sich so mein Status verschlechtert? Fragen über Fragen, die den Spieler oft genug vor die Qual der Wahl stellt. Nebenbei gibt es aber natürlich auch noch die regulären Attacken, durch welche Spezialangriffe der angelegten Waffen erlernt werden können.

Kindliches Comicdesign jetzt auch mit Touchpen

Bei der Gestaltung der Golden Sun-Welt gibt es tendenziell keine Veränderungen. Wie gewohnt sind die Figuren im Mangastyle gehalten, wodurch man auch kein Pixelproblem hat. Einzig wenn an die Figuren herangezoomt wird, ist die Umgebung recht unscharf und verpixelt. Der obere Bildschirm beim DS wird immer optimal genutzt. Außerhalb eines Kampfes wird dort die Karte angezeigt, im Kampf entweder der Status der Charaktere oder die Dschninns welche auf Abruf zur Verfügung stehen. Bei einer Beschörung werden für die Darstellungen sogar beide Bildschirme genutzt, so als wäre es ein einziges Bild. Die Hintergrundmusik in „Golden Sun – die dunkle Dämmerung“ ist typische Rollenspielmusik, die je nach Dungeon im Thema wechselt. Die Steuerung ist auf jeden Fall sehr benutzerfreundlich. Beinah jede Aktion kann wahlweise per Touchscreen oder per ursprünglicher Steuerung erfolgen. Eine Neuerung besteht in der Wahl der Stimmung durch Smileys. So kann zum Geschehen die eigene Meinung kundgetan werden, was auch dazu führen kann, dass eine Situation eskaliert.

Fazit

„Golden Sun – Die dunkle Dämmerung“ hat zwar keine großen innovativen Änderungen erfahren, ist aber trotzdem ein super gelungenes Rollenspiel. Spieler der vorherigen Games werden im Storyverlauf auch immer wieder Parallelen erkennen. Aber auch Neulinge erfahren durch Gespräche viel über die Geschichte der goldenen Sonne. Die Golden Sun-Reihe bringt durch die Vielfältigkeit des Dschinneinsatzes und der Rätsel in der Umgebung viel Abwechslung. Insgesamt ist das Spiel nur zu empfehlen und hat durchaus Suchtcharakter.

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