Kritik | Midnight Club: Los Angeles

18. Dezember 2009 | 0 Kommentare
Titel:
Midnight Club: Los Angeles
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Rockstar Games
Plattform:
PS3, Xbox360
LeserInnen-Wertung:
Release:
24. Oktober 2008
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Genre:
USK:
keine Angaben

midnight-club-los-angeles-cover-worldofvideogames-deIm neuen Midnight Club wird der Spieler nach Kalifornien versetzt. Mit detailreichen Tuningoptionen und Städten, welche frei befahrbar sind, konnte die Midnight-Club-Reihe sich gegen Need For Spped und Burnout behaupten. Nun wird mit ein paar frischen Einfällen und altbekannten Stärken von Rockstar der kleine Gaspedal-Bruder von GTA nach Los Angeles geschickt.

Die Spieleschicksale ähneln sich sehr. Während es Nico Bellic in GTA4 nach Liberty City verschlägt, wo sich dieser Reichtum und Ruhm verdient, kommt in Midnight Club: Los Angeles ein namenloser, erfolgshungriger Neuling in eine neue Stadt. Hier erfährt er viel Ruhm und ein bisschen Reichtum. Es verschlägt ihn allerdings nach Los Angeles, wo er nach und nach die wichtigsten Personen der Rennszene kennenlernt und natürlich auch herausfordert.

Die Grafikengine basiert in Midnight Club: Los Angeles auf der Gleichen wie GTA. Eine weitere Parallele besteht in den Dialogen und Gesprächen, die nicht ins Deutsche übersetzt sind. Allerdings wird man bei Midnight Club nach wie vor auf die in GTA gewohnten Zu-Fuß-Missionen und Schießereien verzichten müssen.

Wie in GTA 4 bekannt, wird die Karriere mit kleinen Bausteinen begonnen. Das Budget, welches zu Beginn zur Verfügung steht, reicht nur für eine betagte Karosse. Allerdings steigt das Budget mit einigen Rennerfolgen schnell an und Marken wie Mercedes, Chrysler, VW, aber auch Motorräder werden zugänglich.

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Allerdings geht es nicht nur darum, so viele Fahrzeuge wie möglich zu erwerben, sonder auch das Bestmögliche aus den Autos herauszuholen. Hierbei stehen umfangreiche Tuningoptionen zur Verfügung. Es kann nahezu jedes Detail, von der Karosseriebebemalung bis hin zur Felge geändert werden. Wer keine Lust auf Garagensessions hat, kann dies auch über automatisierte Updates bewerkstelligen.

Altbekannte Schemata findet man in den Rennen wieder. Neben klassischen Duellen gibt es Transportaufträge, Wettkämpfe unter Zeitlimit, Platzierungsrennen in Gruppen und Miniaufgaben, in denen der Fahrer so wenig Schaden am Auto nehmen darf wie möglich. Alle Herausforderungen werden auf einer Übersichtskarte mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, welche farblich voneinander unterschieden werden können, markiert. Hat der Spieler mal keine Lust auf ein Rennen, kann er auch relaxed durch die Stadt fahren. Kein Problem.

Der Straßenverkehr stellt in Midnight Club: Los Angeles eine harte Herausforderung dar, da die Rennen in der Metropole selber und nicht auf abgegrenzten Kursen stattfinden. Wer es zu wild treibt, den wird auch mal die Polizei aus dem Straßenverkehr ziehen, da diese nur begrenzt alles durchgehen lässt. Wer von der Polizei angehalten wird, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Gelungen, aber nicht atemberaubend präsentiert sich Midnight Club in Sachen Technik. Die Stadt sieht gut aus, die Wechsel zwischen Tag und Nacht wurden gut umgesetzt. Allerdings hätte man ein paar Details mehr einbauen können. Der Onlinemodus wirkt stimmig und latenzfrei.

Die Einstufung der FSK für Midnight Club: Los Angeles liegt bei sechs Jahren. Erhältlich ist der Titel für die Playstation 3 und die Xbox 360.

Fazit:

Midnight Club Los Angeles bleibt seinen Stärken treu. Dem Spieler werden in der frei befahrbaren Stadt unzählige Freiheiten gelassen und es ist sehr lebendig gestaltet. Vor allem das Tuningmenü lässt keine Wünsche offen. Leider vermisst man echte Neuerungen. Wem die offene Stadt und die Autofahrten von GTA 4 gefallen haben, der wird auch seinen Spaß an Midnight Club haben.

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