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Kritik | Test Drive Ferrari Racing Legends : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | Test Drive Ferrari Racing Legends

13. August 2012 | 0 Kommentare
Titel:
Test Drive Ferrari Racing Legends
Redaktions-Wertung:
Publisher:
BigBen Interactive
Plattform:
Xbox 360, PS3, PC
LeserInnen-Wertung:
Release:
06.07.2012
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Genre:
USK:
0

Bei uns im Test: Xbox360 – Version

Hat die Test Drive-Serie früher echte Rennspiel-Highlights hervorgebracht ist leider in der letzten Zeit im Hinblick auf TDU2 einiges schief gegangen. Als Fortsetzung zu den Test Drive Unlimited Spielen gilt Test Drive Ferrari Racing Legends aber nicht. Auch das Entwicklerstudio ist diesmal ein Anderes, und zwar die Slightly Mad Studios, die Gründer der NFS Shift Reihe sind und momentan auch an Project CARS arbeiten. Ob das neue Game auf dem Niveau der italienischen Automarke fährt könnt ihr jetzt hier erfahren.

Legenden der Automobil-Geschichte

Insgesamt erwarten euch über 50 Ferrari-Modelle aus dem italienischen Maranello. Die Rennstreckenauswahl bietet über 30 Orte, und das auch mit historisch unterschiedlichen Hintergründen, was bisher kein anderes Rennspiel in dieser Art und Weise zeigen konnte. Die Karriere bietet daher viele Rennen und Herausforderungen und ist in drei historische Epochen eingeteilt. So müssen die Rennen in entsprechenden Autos auf den Rennstrecken dieser Ära bestritten werden. Das Freischalten von Inhalten für Rennen zwischendurch oder online wird in diesem Karrieremodus erreicht. Das klingt nach sehr viel Spaß und Abwechslung, wäre da nicht das übliche Problem, das Spiele der Slightly Mad Studios mit sich bringen:

Formel-Wagen driften?

Schon die NFS Shift Reihe zeigt, dass das Fahrverhalten in Spielen aus diesem Hause schon immer stark zum Driften tendieren. Sollten die SHIFT Rennspiele eigentlich mehr Realismus in die Need for Speed Reihe bringen, konnten sie die Erwartungen vieler Simulations-Fans nicht erfüllen. Test Drive Ferrari Legends leidet unter dem gleichen Problem. Denn es kann unmöglich realistisch sein, dass ein Ferrari Formel-Wagen mit extrem hohem Grip-Niveau im Drift durch die Kurve zu fahren ist. In Test Drive Ferrari Legends steht das schon fast auf der Tagesordnung. Wenn dann noch die Autos gefühlt auf Schmierseife unterwegs sind und einfach nicht das Gefühl aufkommen will, man hätte ordentlich Anpressdruck auf den Achsen, kommt schnell Frust auf. Dabei spielt es nicht einmal eine Rolle, ob man Autos aus den 50ern fährt oder moderne Sportwagen aus den letzten Jahren. Es ist also enttäuschend, dass für ein Ferrari-Spiel kein eigenes gutes Fahrphysik-Konzept auf die Beine gestellt wurde. Mit diesem Fehler hat der neue Test Drive-Ableger die Chance vertan ein gutes Rennspiel zu sein.

Die Gegner

Steigt man mit dem mittleren von drei Schwierigkeitsgraden ein, wird gleich klar, dass es nicht sehr einfach wird zu gewinnen. Die ersten Rennen gehen noch ganz gut von der Hand, doch bereits bei den Zeit-Herausforderungen entsteht schon erster Frust. Der Faktor Glück spielt eine zu große Rolle um Erfolge vorweisen zu können. Bei normalen Rennen schwankt jedoch die KI-Stärke. Manchmal kommt es einem sogar so vor als würden den Gegnern die Gaspedale begrenzt werden und die Strecke nicht richtig sehen. Im Gegensatz dazu steigt das Können der Gegner im Verlauf der Karriere sehr schnell an und auf einmal fahren sie so, als ginge es um ihr Leben. Dabei mitzuhalten und mit dieser Fahrphysik am Limit Zweikämpfe auszutragen ist praktisch unmöglich. Hier wird es nur noch unfair, und man kämpft dagegen an nicht wieder im Drift aus der Kurve zu fliegen oder abgedrängt zu werden. Im Split-Screen Modus lassen sich leider keine Rennen gegen menschliche Mitspieler austragen, doch online kann mit bis zu acht Spielern um den Sieg gefahren oder mit KI-Fahrern aufgestockt werden.

Gutes Geschwindigkeitsgefühl

Bei der Grafik hatten wir auch das Gefühl, dass sie stark an Need for Speed Shift erinnert. Die Optik ist nicht schlecht, aber da diese Engine schon älter ist kann sie nicht mit Forza Motorsport oder Dirt mithalten. Ein Schadensmodell gibt es leider auch nicht. Ferrari hat anscheinend nur Kratzer in der Karosserie zugelassen. Die Geschwindigkeit in einigen der schnellsten Ferraris kommt jedoch sehr gut zur Geltung. Die Soundkulisse kann hier und da überzeugen, doch das Schreien der Ferrari-Motoren kommt nicht zu hundert Prozent an. Wenn man die Lautstärke voll aufdreht kommt es uns daher nicht so vor als würde gerade ein Ferrari vorbeipreschen.

Fazit

Wie schon angesprochen verbaut sich Test Drive Ferrari Racing Legends die Chance ein gutes Rennspiel zu sein mit dem Fehler, dass die Fahrphysik viele Frustmomente erzeugt und nicht wirklich realistisch ist. Die Ähnlichkeit zu Need for Speed Shift ist zu auffällig, denn sogar die angestaubte Grafikengine wurde übernommen. Wer jedoch wilde Fahrten mit einer sehr schön großen Ferrari-Auswahl bestreiten möchte sollte das Spiel wenigstens einmal antesten. Abwechslung bieten viele Rennstrecken in verschiedenen Epochen.

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