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Kritik | Pressure : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | Pressure

16. April 2013 | 0 Kommentare
Titel:
Pressure
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Topware Interactive
Plattform:
PC
LeserInnen-Wertung:
Release:
21. Februar 2013
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USK:
6

cover“Pressure” ist der erste Titel des kleinen Indie-Studios “Chasing Carrots”. Der Fun-Racer für den PC ist für kleines Geld bei Steam oder als Retail-Version erhältlich. Ob er etwas taugt oder selbst 14,99 Euro zu viel des Geldes sind, erfahrt ihr hier.

Es gibt nicht viele derartige Spiele, die mit einer Story aufwarten können. “Pressure” ist eine Ausnahme und erzählt die Geschichte eines verrückten Grafen, der Wasser für sein Schwimmbad braucht und deshalb umliegende Seen anzapft. Also besteigt man sein Vehikel und rast los, um ihn in die Schranken zu weisen. “Das ist doch bescheuert!”, sagt ihr euch? Stimmt. Aber es wird ziemlich charmant inszeniert. Thematisch passt alles zueinander, man fährt durch Badeparks und über Baustellen oder wird von Waschkübeln angegriffen. Das Ganze wurde liebevoll gestaltet und ist sehr schön anzusehen.

Druckbetankung

Während den Rennen müsst ihr vor allem auf den Druck eures Fahrzeuges achten, da er euer Treibstoff-Äquivalent ist. Dieses lässt sich auf einem konstanten Level halten, indem man Gegner zerstört und sich von kleptomanischen KI-Kontrahenten fernhält. Ist der Druck weg, folgt unweigerlich der Stillstand. Nach jedem Rennen kommt eine Abrechnung. Die erspielten Reichtümer kann man in verschiedene Upgrades investieren, um in den nächsten Rennen noch besser zurückschlagen zu können. Das Waffenarsenal ist dabei enorm, neben vielen klassischen Waffen gibt es auch Fallen und allerlei spezielles Zeug. Hier wurde genretypisch mächtig übertrieben, mit dicken Raketen, Blitzen und ähnlichem Quatsch.

screenshot3

Leuchtendes Waffengewitter

Blickt man jedoch hinter die Kulisse, verfällt der erste Eindruck leider etwas. Während die Strecken optisch viel Abwechslung bieten und die Auswahl enorm scheint, stagniert das Gameplay schon nach kurzer Zeit. Im Grunde sieht alles nur unterschiedlich aus, fühlt sich aber bei jeder Strecke genau gleich an. Und ehe man sich versieht, ist die 33 Rennen umfassende Kampagne schon vorbei. Danach kann man die einzelnen Etappen noch mal wiederholen und um Highscores kämpfen, aber der storytechnische Antrieb ist verschwunden. Neue und bessere Waffen sind dann sowieso nicht mehr wirklich nötig. Der größte Anreiz zum Weiterspielen ist da natürlich der Mehrspielermodus, der mit ein paar besonderen Feinheiten aufwartet und definitiv seine paar Stunden Spaß bringt.

Fazit

screenshot2

“Pressure” passt ziemlich gut in die Reihe der vielen Fun-Racer, die diese Welt schon gesehen hat. Es ist ein nettes Spielchen, das sehr schön inszeniert und mit viel Liebe zm Detail gestaltet wurde. Aber spielerisch fehlt der letzte Schliff, die Abwechslung, der erwartete Wiederspielwert. Kurzum: das, was ein gutes Spiel von einem hervorragenden Spiel unterscheidet. Aus irgendeinem Grund wurden diese hohen Anforderungen bisher nur von Mario Kart mit Bravour erfüllt. Aber nichtsdestotrotz haben auch Spiele wie “Pressure” ihren Platz verdient. Wer das Genre mag, darf bei diesem Preis gerne zuschlagen. Man sollte jedoch keinen Geniestreich erwarten. Ein paar spaßige Spielstunden bekommt man allemal.

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