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Kritik | Gran Turismo 5 : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | Gran Turismo 5

31. Dezember 2010
Titel:
Gran Turismo 5
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Sony
Plattform:
PS3
LeserInnen-Wertung:
Release:
24. November 2010
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Genre:
USK:
0

Lange hat es gedauert, bis Gran Turismo 5 letztendlich in den Läden stand, doch jetzt ist es endlich so weit. Die Erwartungen sind durch die nicht gerade kurze Produktionszeit und durch die vielen versprochenen Neuerungen natürlich sehr gestiegen. Ob das Spiel wirklich die perfekte Fahrsimulation ist, haben wir für euch herausgefunden.

Unglaubliches Fahrgefühl

Das Wichtigste an einem solch realistischen Rennspiel ist wohl das Fahrgefühl. Um es kurz zu machen: es fühlt sich einfach echt an. Am Anfang mag man noch aus der einen oder anderen Kurve fliegen und im Schotter landen, aber mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl für das Gasgeben und Bremsen, sodass man sich relativ schnell auf einem der vorderen Plätze befindet. Wie sieht es mit dem Schadensmodell aus? Kracht ihr gegen eine Wand, gibt es leichte Verformungen, diese sehen zwar recht gut aus, aber andere Rennspiele haben das schon besser hinbekommen, in Gran Turismo 5 ist das nicht wirklich beeindruckend. Besonders hervorheben muss man die Tag und Nacht Wechsel, sowie Rennen bei Regen oder anderen schwierigen Witterungen. Diese sehen nicht nur fantastisch aus, sondern beeinflussen auch das Fahrgefühl sehr. So müsst ihr beispielsweise bei Regen oder Schnee wesentlich vorsichtiger fahren. Leider gibt es nicht bei allen Strecken alle Witterungsverhältnisse, was etwas schade ist. Besonders in Cockpit Ansicht sieht der Regen dann richtig toll aus. Von den unheimlich vielen Autos, die man auswählen kann, haben allerdings nur ungefähr 200 diese Perspektive spendiert bekommen. Anfänger werden wohl erstmal im Arcade Modus ein paar Runden fahren, denn dort kann man so gut wie alle Wagen und Strecken gleich anwählen und steigt somit voll ins Spielgeschehen ein. Wesentlich langsamer, ja fast zäh, geht es dagegen im GT Modus, dem Karrieremodus, zu. Anfangs habt ihr natürlich wenig Geld zur Verfügung. Vom Händler holt ihr dann erst einmal eure erste Karre und fahrt bei einigen Rennen mit. Durch gute Platzierungen gibt es Geld. Doch es dauert einige Zeit, bis ihr mal mit leistungsstärkeren Autos rumbrausen könnt. Deshalb kommt dieser Modus nur sehr langsam in die Gänge und ist nur für sehr geduldige Spieler. Nach mehreren Spielstunden entfaltet sich das Spiel in diesem Modus dann aber richtig und versprüht viel Spielspaß. Das Tunen ist natürlich auch ein wichtiger Bestandteil und ist ebenfalls klasse gelungen. Genau das Richtige für echte Autofreaks, da

es viele Möglichkeiten gibt, die Leistung nach oben zu schrauben.

Sehr umfangreich

Die Auswahl an Autos ist einfach überwältigend. Über 1000 Fahrzeuge stehen einem zur Verfügung, dazu kommen noch jede Menge Strecken, da kommt sicherlich keine Langeweile auf. Allerdings hat die Sache einen kleinen Haken. Es wird zwischen Premium und Standardautos unterschieden. Der Unterschied fällt dem Kenner sofort ins Auge. Die Premium Modelle sehen nicht nur viel besser aus, sondern haben auch die oben angesprochene Cockpit Ansicht. Nur mit diesen 200 Autos ist also voller Spielspaß garantiert, die anderen wirken nicht wirklich hässlich, aber glänzen halt auch nicht mit Liebe zum Detail. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass vor allem japanische Hersteller in dem Spiel untergekommen sind und die europäischen Wagen ein bisschen auf der Strecke bleiben. Mich persönlich stört es nicht sonderlich, andere werden sich deshalb wohl etwas mehr aufregen.

Schöne Grafik / Lange Ladezeiten

Über die Grafik kann man nur positiv sprechen. Die meisten Strecken sehen wirklich klasse aus, ebenso wie die Premium Autos, dazu gehören natürlich auch deren Cockpits. Die Sounds der Wagen hören sich größtenteils gut und realistisch an, dennoch gibt es einige wenige Ausnahmen, wo das Motorengeräusch einfach nicht passt.
Ein echter Störenfried sind die langen Ladezeiten, die nicht nur vor den Rennen, sondern auch im Menü auftreten. Und das ständig! Am Anfang mag man noch drüber hinweg sehen, aber mit der Zeit ist es ein gewaltiger negativer Faktor, der den Spielspaß beeinträchtigt. Auch die Menüs sind nicht das Gelbe vom Ei, sie sind nicht besonders schön gestaltet und auch nicht immer so übersichtlich, wie sie eigentlich hätten sein müssen.

Fazit

Gran Turismo 5 hält den riesigen Erwartungen größtenteils stand. Das dynamische Wetter oder das weltklasse Fahrgefühl kratzen schon ziemlich an Perfektion. Leider gibt es dann auch Punkte, die die Wertung etwas runterziehen, wie lange Ladezeiten, weniger schöne Menüs und der sich erst langsam entfaltende Karrieremodus. Gamer, die die Vorgänger mochten, werden auch hier zufrieden sein. Andere sollten das Spiel lieber erstmal antesten. Das angepriesene Wunderrennspiel ist GT5 zwar nicht geworden, dennoch ist es verdammt gut, der Kauf lohnt sich auf jeden Fall.

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