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Kritik | The Sly Trilogy

2. Januar 2011
Titel:
The Sly Trilogy
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Sony Computer Entertainment
Plattform:
PS3
LeserInnen-Wertung:
Release:
3. Dezember 2010
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Genre:
USK:
6

Noch immer sind viele PlayStation-Fans darüber enttäuscht, dass die neueren PS3-Modelle keine Spiele der Vorgängerin mehr lesen. Glücklicherweise haben dies auch die Publisher erkannt und erschließen nach und nach die Marktlücke für aufpolierte Klassiker. Die “God Of War Collection” hat es ja bereits erfolgreich vorgemacht, im Winter 2010 stieß dann neben der “Prince Of Persia Trilogy” auch der wohl beliebteste Waschbär der Videospielwelt hinzu. Alle drei PS2-Abenteuer von Sly Cooper, in Deutschland ursprünglich zwischen 2003 und 2005 erschienen, gibt es nun auf einer Blu-Ray zusammengefasst. Ob sich der Kauf lohnt, haben wir für euch getestet.

Sly Raccoon

Im ersten der drei Games muss Sly die Familienehre wieder herstellen. Fünf Superschurken – Raleigh, Clockwerk, Muggshot, Panda King und Miss Ruby – haben Sly's Eltern getötet und dabei die Chronik der Sippe aus Meisterdieben gestohlen, um mit deren Hilfe ihre dunklen Pläne in die Tat umzusetzen. Sly Cooper, der von Haus aus nur andere Diebe bestielt, macht sich nun auf die Suche nach dem Buch, von dem jeder der sogenannten teuflischen Fünf einen Teil in seinen Fängen hat. Ihm zur Seite stehen seine beiden Buddies, der schlaue Bentley und der starke Murray. Polizistin Carmelita Fox hingegen versucht unserem Freund das Handwerk zu legen.

Sly 2: Band Of Thieves

Das zweite Abenteuer des Waschbären schließt an die Handlung des Vorgängers an. Nachdem Sly die Roboter-Eule Clockwerk besiegt und in ihre Einzelteile zerlegt hat, macht sich die Klaww-Gang über den Schrott her, um ihn wieder zusammen zu setzen. Dieser Plan entgeht Sly, Bentley und Murray natürlich nicht und so setzen sie alles daran, den Bösewichtern einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Sly 3: Honor Among Thieves

Ein durchgeknallter Wissenschaftler namens Dr. M will sich am Tressor der Cooper-Familie zu schaffen machen und dessen wertvollen Inhalt, das Diebesgut von Sly's Vater, stehlen. Da der Eisenschrank auf einer einsamen Insel deponiert war, war es für Dr. M nicht all zu schwer in dessen Besitz zu kommen, lediglich das Öffnen, das nur mit Sly's bekanntem Haken funktioniert, bereitet ihm noch Kopfzerbrechen. Um in Ruhe eine Lösung auszutüfteln, wird die Insel kurzerhand in eine Festung umgebaut. Eine große Herausforderung für den diebischen Waschbären, der diesmal nicht nur auf die Hilfe von Murray und Bentley angewiesen ist, sondern seine Gang um einige Mitglieder vergrößert.

Wendiger Waschbär

Im Grunde handelt es sich bei den Sly-Spielen um klass

isches 3D Jump 'N' Run, bei dem viel gelaufen, gehüpft, geklettert, gehangelt, aufgesammelt oder entdeckt wird. Zwischendurch trifft man auf viele Fallen und Gegner, denen mit guten Reflexen ausgewichen und mit gezielten Attacken entgegen gewirkt werden muss. Wirklich neu in diesem Genre war das Schleichen, der sogenannte Stealth-Modus, den man sonst eher aus Spielen für Erwachsene kannte. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad dem restlichen Gameplay angepasst und daher wesentlich weniger aufwendig. Das Tolle an diesen drei Spielen ist, dass man mit jedem neuen Teil eine deutliche Weiterentwicklung spürt. Ist “Sly Raccoon” noch relativ schnell durchgespielt und ein wenig arm an Abwechslung, so kann man sich mit dem Nachfolger gut und gerne doppelt so lange beschäftigen. Es sind nun nicht mehr alle Level einfach hintereinander gehängt, sondern als Aufträge, die mehr Wert auf unentdecktes Schleichen legen und damit deutlich kniffliger sind, in größeren Arealen verteilt. Außerdem werden Sly's Freunde Bentley und Murray spielbar, deren spezielle Fähigkeiten in eigenen Missionen benötigt werden. Insgesamt wirkt “Sly 2″ wesentlich ausgereifter als sein Vorgänger und wird mit “Sly 3″, das durch die Fähigkeiten der neuen Team-Mitglieder noch abwechslungsreicher ist, sogar noch einmal getoppt. Was alle drei Titel gemeinsam haben sind diverse Minispiele zwischendurch, die für etwas Auflockerung sorgen.

What's new Pussycat… äh Raccoon?

Schon bei Erscheinen auf der PS2 konnten die Games um den Waschbären mit ihrer comicartigen Cel-Shading-Grafik, charmanten Figuren und schönen Levels für Begeisterung sorgen. Besonders jüngere Spieler dürften sich an dem freundlichen Look erfreuen, kleine Gags zwischendurch erheitern auch die älteren unter uns. Passend zur Optik machen die Synchronsprecher ebenfalls einen ordentlichen Job und sorgen damit für die richtige Stimmung. Was hat sich jedoch bei der Überarbeitung für die PS3 getan? Alles wirkt dank HD nun schärfer und nicht mehr so verwaschen wie früher. Ein großes Grafik-Feuerwerk darf man zwar nicht erwarten, das liegt aber eher an der oben angesprochenen Gestaltung und weniger an den technischen Möglichkeiten. Für ein Spiel im Comic-Style sieht die “Sly Trilogy” wirklich gut aus. Hinzugekommen sind weit über 100 Trophies und neue Minigames, die auch per PlayStation Move gespielt werden können, allerdings vorher freigeschalten werden müssen. Wer zu den glücklichen Besitzern eines 3D-Fernsehers gehört, kann auch dessen Funktion auskosten.

Fazit

Die Games an sich waren ja schon wirklich toll, ab Teil 2 mehr Adventure als einfach nur schlichtes Jump 'N' Run, durch die für die PS3 optimierte Grafik und die 3D-Funktion, noch dazu drei Spiele zum fairen Preis und das alles auf einer Blu-Ray, wird “The Sly Trilogy” zum echten Tipp für alle Fans des Genres – egal ob man die Titel schon auf der PS2 gespielt hat oder sie nun das erste Mal in die Konsole legt. Bleibt nur zu hoffen, dass Sly Cooper hiermit endlich den verdienten Einzug in die Platinum-Serie erhält und die für das Frühjahr angekündigte “Tomb Raider Trilogy” ähnlich gut wird!

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