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Kritik | Sly Cooper: Jagd durch die Zeit : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | Sly Cooper: Jagd durch die Zeit

17. April 2013 | 0 Kommentare
Titel:
Sly Cooper: Jagd durch die Zeit
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Sony Computer Entertainment
Plattform:
PS3, PSV
LeserInnen-Wertung:
Release:
27. März 2013
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Genre:
USK:
6

Bei uns im Test: PS3-Version

Bei uns im Test: PS3-Version

Lange hat man nichts mehr Neues von Sly Cooper mitbekommen. Seit 2005, um genau zu sein. OK, zwischendurch gab es die HD-Neuauflage der PS2-Klassiker, aber auf ein richtiges Abenteuer mussten die Fans des diebischen Waschbären bis in den Frühling 2013 warten. Nun spendiert Sony einem seiner beliebtesten Maskottchen endlich den verdienten vierten Teil der Serie, der jedoch nicht wie die Vorgänger von Sucker Punch entwickelt wurde, sondern von Sanzaru Games. Ob dies die Qualität negativ beeinträchtigt, oder ob Sly auch weiterhin an alte Erfolge anknüpfen kann, erfahrt ihr hier.

Back for Good

Die Story von “Sly Cooper: Jagd durch die Zeit” setzt da an, wo der dritte Teil aufgehört hat. Die Diebesbande um Sly, Murray und Bentley gibt es nicht mehr, jeder geht seiner eigener Wege. Während Sly seiner großen Liebe, Polizistin Carmelita Fox, Gedächtnisverlust vortäuscht, um eine Beziehung mit ihr führen zu können, ist Murray Profi-Rennfahrer geworden und Bentley tüftelt mit Freundin Penelope an einer Zeitmaschine. Eines Tages entdeckt Bentley, dass sich die Buchstaben von Sly’s Familienchronik nach und nach in Luft auflösen. Zudem ist Penelope auf mysteriöse Art und Weise verschwunden. Dem Genie wird dabei schnell klar, dass um das Rätsel der verschwundenen Schrift nur mit Hilfe von Sly’s Vorfahren gelöst werden kann. So trommelt er die alte Truppe wieder zusammen und eine aufregende Jagd durch Raum und Zeit beginnt.

Alles beim Alten

18827Sly_ElJefeBossBattle04Für alle, die noch nie eines von Sly’s Abenteuern gespielt hat, bietet das Game zu Beginn eine Tutorial-Mission, in der man die Basics der Steuerung kennen lernt. Ist dies abgeschlossen, reisen unsere Helden in die erste von insgesamt 5 Epochen, um dort Sly’s Vorfahren aus der Klemme zu helfen und sich mit ihnen zu verbünden. Ein Versteck dient dabei jeweils als Zentrale der Diebesbande, von der aus die einzelnen Aufträge gestartet werden. In einer offenen Spielwelt bewegt man sich dann in Richtung des Startpunktes, worauf die aktuelle Aufgabe in einem begrenzten Areal beginnt. Auf dem Weg zu diesem Startpunkt lassen sich kleine Schätze finden, die die Lust am Erkunden der Umgebungen steigern.

Die Inhalte der Missionen richten sich nach den Fähigkeiten unserer Helden. Während Sly und seine Vorfahren geschickte Kletterkünstler sind und zudem auch recht ordentlich kämpfen können, beschränkt sich das kräftige Nilpferd Murray auf das schwingen seiner Fäuste. Schildkröte Bentley hingegen nutzt seinen Rollstuhl als Allzweck-Tool und knackt elektronische Barrieren in diversen Minigames, bei denen die fast vergessene Sixaxis-Steuerung auch mal wieder ihren Einsatz finden. Zu guter Letzt dürfen wir auch den ein oder anderen Part mit Carmelita in Angriff nehmen, deren Spezialität der Umgang mit der Waffe ist. Nicht nur der Wechsel der Charaktere bringt viel Abwechslung ins Spiel, auch das, was von uns gefordert wird. Es sind sowohl actionreiche Abschnitte, als auch ruhigere Schleichmissionen oder humorvolle Aufträge wie das Skill-Training von Sly’s Urzeit-Vorfahren oder Bentley’s Getränkeausschank in einer Bar voll wilder Stiere mit dabei.

Je nach Epoche bekommt der Hauptheld ein Kostüm spendiert, dass ihm neue Skills verleiht, während des Tragens aber das Standard-Repertoire aber nicht zur Verfügung steht. So kann er sich bspw. als Säbelzahntiger aus weiter Entfernung auf seine Gegner stürzen oder als Dieb aus 1001 Nacht die Zeit anhalten. Auch die Verwandtschaft aus der Vergangenheit bringt mit speziellen Fähigkeiten frischen Wind hinein. Vollendet wird jeder Ausflug der Diebesbande mit einem Bosskampf, wobei Sly sein normales Outfit und das jeweilige Kostüm taktisch einsetzen muss. Insgesamt “Sly Cooper: Jagd durch die Zeit” verlangt also sowohl Geschicklichkeit beim Klettern und umgehen zahlreicher Fallen sowie gutes Timing bei den vielen Fights, ohne dabei zu schwierig zu sein.

20899RugRats05 copyEin interaktiver Cartoon

Wie gewohnt begeistert die Sly-Serie auch hier mit einer kunterbunten und detailreichen Cel-Shading Grafik, die das Spiel zu einem interaktiven Cartoon macht. Rein technisch gesehen ist das sicher nicht das Non-Plus-Ultra, dennoch sehr hübsch anzuschauen und eben perfekt passend zum Charme, der die Games um den Waschbären und seine Freunde ausmacht. Zudem ist die Synchronisation wieder einmal sehr gelungen. Die Stimmen machen die Charaktere glaubwürdig, zudem ist erneut so manch amüsanter Spruch von den Dieben zu hören. Abgerundet wird die Präsentation durch einen wirklich tollen Soundtrack, der sowohl Schwung ins Spiel bringt, als auch die Stimmung der jeweiligen Situationen optimal unterstreicht.

Fazit

“Sly Cooper: Jagd durch die Zeit” erfindet sich nicht neu, sondern setzt auf alles, was die Serie so beliebt gemacht hat. Fans von Sly und seinen Freunden bekommen mit diesem Ableger all das, was sie sich wünschen. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass man aufgrund des niedrigen Schwierigkeitsgrades das Game relativ schnell durchgespielt hat.

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