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Kritik | NiGHTS into Dreams…

20. Oktober 2012 | 0 Kommentare
Titel:
NiGHTS into Dreams...
Redaktions-Wertung:
Publisher:
SEGA
Plattform:
PSN, XBLA
LeserInnen-Wertung:
Release:
2. Oktober 2012
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Genre:
USK:
0

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“” title=”7686NIGHTS_Key Art” width=”280″ height=”335″ class=”size-thumbnail wp-image-23297″ /> Bei uns im Test: PS3-Version

“NiGHTS into Dreams…” war seinerzeit eines der beliebtesten Spiele für den SEGA Saturn und sorgt auch heute noch bei Nostalgikern für Erinnerungen an die gute alte Zeit. Keine Überraschung also, dass SEGA uns im Zuge einer kleinen Retro-Welle unter anderem auch wieder nach Nightopia schickt. Der ein oder andere wird sich nun sicher fragen: Lohnt sich ein HD-Port eines 16 Jahre alten Schinkens überhaupt noch? Doch seid beruhigt. Die aktuelle Fassung basiert nicht auf dem Game von 1996, sondern auf einem Remake für die PS2. Nun aber genug geschwafelt – ab in die Traumwelt!

Ein Albtraum

Wizeman the Wicket, ein unsympathischer Genosse und obendrein Herr über die Albträume, führt Böses im Schilde. Sein Ziel: Die Kontrolle über Nightopia, der Ort, an den sich die Menschheit während des Schlafs zurück zieht. Das totale Chaos wäre vorprogrammiert, gäbe es da nicht unsere jungen Helden Elliot und Claris, die sich mit dem Fabelwesen Nights verbünden und dem Schurken das Handwerk legen wollen.

Die Story ist zugegebenermaßen nicht gerade aufregend – aber sind wir mal ehrlich, bei welchem Jump ‘n’ Run ist das schon der Fall? Und wirklich benötigt wird sie ja eigentlich auch nicht.

Das Jump ‘n’ Run ohne Jump ‘n’ Run

Jede Stage beginnt damit, dass wir mit Elliot oder Claris (je nach Level) in Richtung Nights marschieren, dabei allerdings von Wizemans Handlangern unsere Ideyas – immer vier an der Zahl – gestohlen bekommen. Ideyas sind kristallartige Kugeln, die für verschiedene Tugenden stehen und quasi die Essenz der guten Träume sind. Ziel ist es, diese wieder zurück zu erobern. Wie so oft ist dies leichter gesagt als getan und so sind die beiden Kids auf die Hilfe von Nights angewiesen.

Anders als für das Genre üblich, springt und hüpft Nights nicht durch die Levels, sondern fliegt. Obwohl uns die 3D-Welten viel Freiheit versprechen, lässt sich die Figur größtenteils nur in vorgegebenen Bahnen bewegen. Klingt zwar ein bisschen nach einem Kritikpunkt, aber aufgrund der Spielgeschwindigkeit und den wechselnden Kameraperspektiven ist es so sogar vorteilhafter. Apropos Geschwindigkeit. Man merkt “NiGHTS into Dreams…” zu jeder Sekunde an, dass es vom Sonic Team geschaffen wurde. Nicht nur, dass schnelles Beenden einer Stage mit einem höheren Score belohnt wird, wir werden von permanenten 120-Sekunden-Countdowns quasi dazu gezwungen, uns zu beeilen.

Doch wie bekommen wir nun die Ideyas zurück? Das funktioniert, indem in jedem Leveldurchlauf 20 blaue Kugeln eingesammelt werden, die wiederum eine Art Tresor öffnen, welcher einen der Kristalle beinhaltet. So sind pro Welt vier Abschnitte für je ein Ideya zu meistern. Für zusätzliche Punkte sorgen Sterne und jede Menge Klitzersteinchen, die es aufzusammeln gilt. Darüber hinaus belohnt uns das Spiel für akrobatische Flugmanöver. Insgesamt klingt das Prinzip hinter “NiGHTS into Dreams…” sehr simpel

und wenig spektakulär. Tatsächlich jedoch macht die Kombination aus durch die Level sausen und dem wirklich grandiosen Soundtrack richtig süchtig.

Bei den Boss-Fights, die jede Welt abschließen, ist dies weniger der Fall. Das liegt darin begründet, dass zunächst völlig unklar ist, wie man Wizemans Monster überhaupt besiegen soll. Zudem kommen auch hier die 120 Sekunden Ausführungszeit erschwerend hinzu. Erst nachdem wir das erste Mal gescheitert sind, gibt es einen kleinen Tipp vom Spiel. Dummerweise kann dann nicht gleich noch einmal der Boss herausgefordert werden, sondern die komplette Welt ist zuvor erneut zu absolvieren. Das kann schon nerven, wenngleich man bedenken sollte, dass in den 90ern noch wirklich was vom Gamer abverlangt wurde – im Gegensatz zu heute.

Traumhaft

Da die PS2-Vorlage erst vor vier Jahren veröffentlich wurde, eignete sich “NiGHTS into Dreams…” natürlich perfekt als Neuauflage in HD. Die Texturen der Landschaft sind zwar nach wie vor alles andere als ein Genuss für’s Auge, aber darauf achtet man sowieso kaum. Viel wichtiger ist, dass Nights und all die sammelbaren Goodies einer Kantenglättung unterzogen wurden und daher recht hübsch anzusehen sind. Zudem glänzt das Spiel natürlich mit seinem kunterbunten und abwechslungsreichen Level-Design und all den zahlreichen Effekten – nicht umsonst gibt es vor dem Start eine Warnung für Epileptiker.

Wie bereits angedeutet, punktet “NiGHTS into Dreams…” nicht nur mit seinen visuellen Eindrücken, sondern macht mit seinem fantastischen Soundtrack, der uns einen Ohrwurm nach dem anderen einpflanzt, dieses Game zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Fazit

Mit diesem Spiel zelebriert SEGA die 90er geradezu. In erster Linie richtet sich die Veröffentlichung natürlich an diejenigen, die mit der Konsolengeneration um Saturn, N64 und PlayStation aufgewachsen sind. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Interpretation des Jump ‘n’ Run kann “NiGHTS into Dreams…” jedoch sicher auch den ein oder anderen jüngeren Fan gewinnen.

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