Warning: mkdir() [function.mkdir]: Permission denied in /www/htdocs/w0123c02/worldofvideogames/wp-content/plugins/Docs/Docs.php(35) : runtime-created function on line 49
Kritik | LEGO Der Herr der Ringe : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | LEGO Der Herr der Ringe

2. Januar 2013 | 0 Kommentare
Titel:
Lego Der Herr der Ringe
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Warner Bros. Interactive Entertainment
Plattform:
Xbox 360, Playstation 3, Wii, Nintendo DS/3DS, Playstation Vita, PC
LeserInnen-Wertung:
Release:
23. November 2012
Loading...Loading...
Genre:
USK:
12
Bei uns im Test: Xbox 360 Version

Bei uns im Test: Xbox 360 Version

Ash nazg durbatulûk,

ash nazg gimbatul,

ash nazg thrakatulûk

agh burzum-ishi krimpatul.

So lautet der Ringspruch in den Herr der Ringe Filmen und Büchern. Nach der Übernahme von TT Games durch Warner Bros. Games und dem Erhalt aller Herr-der-Ringe-Lizenzen, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch John Ronald Reuel Tolkiens Fantasy-Universum im LEGO-Format umgesetzt wird. Und es spricht für die Qualität von TT Games, wie auch ihrer LEGO-Spiele, dass sich LEGO Der Herr der Ringe mit Leichtigkeit aus dem Stand in die Spitzengruppe der Herr-der-Ringe-Versoftungen katapultiert.

 

Basierend auf der „Herr der Ringe“-Filmtrilogie erzählt LEGO® Der Herr der Ringe die Originalgeschichten aus

Der Herr der Ringe: Die Gefährten, Der Herr der Ringe: Die zwei Türme und Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs und entführt die Spieler auf eine epische Abenteuerreise mit drolligem LEGO-Humor und typischer Kreativität. Betraut mit der gefährlichen Aufgabe, einen uralten magischen Ring zu zerstören, der das Gute bedroht, muss Frodo sein friedliches Zuhause verlassen. Doch der Ring will erst einmal gefunden werden, und der Weg zum Schicksalsberg – der einzige Ort, wo der Ring vernichtet werden kann – ist gefährlich und mit Orks und noch übleren Bestien gespickt. Um Frodo zu helfen, wird ein Bündnis geschmiedet – Aragorn der Waldläufer, Gandalf der Magier, Legolas der Elb, Gimli der Zwerg, Boromir der Kämpfer aus Gondor und Frodos Hobbit-Freunde Merry und Pippin. Die Spieler erleben die Herr-der-Ringe-Saga im LEGO-Stil, erforschen Wunder, lösen zeitlose Rätsel und machen auf ihrer Jagd nach dem Einen Ring schier endlosen Feindesscharen den Garaus.

J.R.R. Tolkien hätte seinen Spaß gehabt

TT Games präsentiert uns dank der Herr der Ringe Lizenz, ein neues Lego Abenteuer welches in der wunderschönen Umgebung von Mittelerde  spielt. J.R.R. Tolkien, hätte zu seinen Zeiten mit diesem Werk seine echte Freude gehabt. Basierend auf den Originalgeschichten aus Der Herr der Ringe : Die Gefährten, Der Herr der Ringe: Die zwei Türme und Der Herr der Ringe: Die Rückkehr  des Königs, spielt Ihr in 18 deteilgetreuen und wunderschön umgesetzten Leveln die Story nach. Im Spiel steigt Ihr in einem Kampf mit Sauron ein. Dieser Kampf ist eher einer von der nervigen Screen21Sorte, da man im Grunde nicht viel mehr machen kann außer warten, ausweichen und im richtigen Moment zuschlagen. Hat man aber diesen Punkt erstmal hinter sich gelassen, landet man im Auenland. Hier

fährt das Spiel erstmals alle Geschütze auf, die die Lego-Spiele groß gemacht haben. Skuril-witzige Charaktere, eine liebevolle Welt vollgestopft mit kleinen Rätseln, witzigen Herausforderungen und natürlich dem Oscar-prämierten Original-Soundtrack von Howard Shore, welcher Gänsehaut hervorruft. Der Star des Spiels ist definitiv Mittelerde selbst. Die Welt ist mit fast allen wichtigen Stationen wie zum Beispiel, Mordor, Rohan, Isengard und vielen weiteren nachgebaut. Wie in jedem Lego Spiel, steckt viel Liebe zum Detail. Man merkt dem Spiel jede Sekunde an, dass Leute daran gearbeitet haben, die von dem Fantasy-Universum ebenso begeistert sind.

Gewohntes und dezent erweitertes Spielprinzip

Wie bereits angesprochen, setzt auch die Klötzchen-Version von Der Herr der Ringe auf das überwiegend gleiche Spielprinzip. In den Story-Missionen kommt es also wie eh und je auf das fähigkeitenbasierte Spielen an. Ihr habt verschiedene Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die ihr braucht, um euch einen Weg durch die Level zu bahnen und die vor euch liegenden Rätsel zu lösen. Das Ganze ist wie gewohnt auch relativ kindgerecht und nicht über alle Maßen anspruchsvoll, obwohl die LEGO-Spiele natürlich beileibe nicht nur die jüngeren Generationen in ihren Bann ziehen.

Dezente Erweiterungen und Verbesserungen sind aber selbstverständlich mit an Bord. So können Charaktere nun beispielsweise bis zu acht Gegenstände mit sich führen und haben ebenso Zugriff auf ein gemeinsames Inventar mit insgesamt 84 zusätzlichen Items. Die sammelt ihr nach und nach im Spielverlauf, indem ihr sie entweder findet oder zusammenbaut. Das geschieht einerseits durch ein Screen14simples Crafting-System – die gelben LEGO-Blöcke wurden durch silberne Mithril-Blöcke ersetzt, die ihr, nachdem ihr

einen Bauplan gefunden habt, zu deren Konstruktion verwendet. Andernorts setzt ihr euch während einer Mission aus verschiedenen Einzelteilen eine Angel zusammen oder andere Gegenstände.

Ihr braucht sie unter anderem zur Lösung der Rätsel, aber andererseits dienen sie ebenso zur Verbesserung bestimmter Fähigkeiten. Ein Mithril-Bogen verschießt beispielsweise drei Pfeile auf einmal. Beim ersten Durchgang werdet ihr Vieles davon noch gar nicht bekommen oder finden können, eben so, wie man es von der Reihe kennt. Erst nach einmaligem Durchspielen eines Levels habt ihr die Möglichkeit, ihn im freien Spiel noch mal anzugehen und dann von mehreren Charakteren und Fähigkeiten Gebrauch machen, um wirklich jedes winzige Detail, jeden noch so versteckten    Sammelgegenstand aufzuspüren. Es ist einfach immer wieder motivierend, die LEGO-Spiele mit 100 Prozent abzuschließen, denn für jedes noch so kleine Prozentchen bekommt ihr etwas, ob das nun  eine Spielfigur, ein Extra oder ein neuer Gegenstand ist. Und wenn ihr erst einmal dabei seid, werden wieder viele, viele Stunden verstreichen – auch LEGO Der Herr der Ringe bietet diesbezüglich viel Spielzeit fürs Geld.

LLOTR Fellowship Airport HR RGB 1aS_GERMAN

Zwischen den jeweiligen Story-Missionen setzt TT Games auf eine offene Welt. Verknüpft hat man das alles auch mit neuen Nebenmissionen, die ihr in dieser offenen Welt annehmen könnt. Diese dienen dazu, die roten LEGO-Blöcke freizuschalten, durch die ihr die üblichen Extras wie zum Beispiel Multiplier für gesammelte Steinchen erhaltet. Ihr müsst dazu kleinere Aufgaben erfüllen, um Zugang zu den Steinen zu bekommen, etwa in Bree eine Mithril-Schaufel beim Schmied herstellen und zum Questgeber bringen. Letzten Endes braucht ihr aber noch Bares, um die roten Blöcke dann auch kaufen zu können. Nichtsdestotrotz eine nette Idee, mit der man die offene Welt zwischen den Missionen sinnvoll nutzt. Den Überblick verliert man dabei selten. Einerseits, weil die Welt jetzt nicht so dermaßen ausufernd ist und andererseits, weil man auch Wegpunkte erstellen kann und bequem zum Ziel geführt wird. Standardmäßig bekommt ihr auch immer den Pfad zur nächsten Story-Mission durch neue, türkisfarbene Steinchen angezeigt.

Nette Dialoge und Umsetzung

Nach LEGO Batman 2 gibt es auch in LEGO Der Herr der Ringe wieder eine Sprachausgabe. Die ist ganz und gar nicht deplatziert, wie man es vielleicht vorab vermutet hätte, sondern wurde im Gimili_SnowTentGegenteil sehr ordentlich umgesetzt. Anders als in der englischen Version, gibt es in der deutschen zwar überwiegend keine Original-Stimmen aus den Filmen aber die doch teils bekannten Synchronsprecher machen ihren Job gut und überzeugend.

Technisch gesehen konnte man in den letzten Jahren schön beobachten, wie sich TT Games mit jedem neuen LEGO-Spiel verbesserte. Die Texturen wurden schärfer, die Effekte schicker. Zwar mag  man in vielen Bereichen hinter den modernsten Grafik-Engines liegen, dennoch zaubert man hier eine stilistisch wunderbare Spielwelt auf den Bildschirm, hat die ikonischen Schauplätze der Trilogie detailreich und liebevoll nachgebaut

 

Fazit

Das Spiel fängt die Atmosphäre der Filme super ein, es gibt reichlich Levels und Unmengen zum Freischalten und insbesondere der LEGO-typische Humor wertet die Zwischensequenzen unheimlich auf. Trotzdem leidet das Spiel etwas am ständigen Charakterwechsel und den sich wiederholenden Aufgaben. Wenn man in den Totensümpfen sechsmal hintereinander ein Feuer löschen muss, nervt das irgendwann. Trotzdem ist das Spiel besonders im Co-Op-Modus ein echter Spaßbringer. Für Herr der Ringe-Fans ohnehin ein Pflichtkauf

 

Hinterlasse ein Kommentar