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Kritik | Schlag den Raab – Das 3. Spiel

30. Januar 2013 | 0 Kommentare
Titel:
Schlag den Raab - Das 3. Spiel
Redaktions-Wertung:
Publisher:
NAMCO BANDAI Partners Germany GmbH
Plattform:
PS3, Wii, PC
LeserInnen-Wertung:
Release:
11. September 2012
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USK:
0

Bei uns im Test: PS 3-Version

Bei uns im Test: PS 3-Version

Eigentlich wollte ich zur Einleitung etwas über den Macher dieser vielen Unterhaltungsshows schreiben, die Millionen Menschen im deutschen Fernsehen erheitern. Doch dann habe ich mir überlegt, dass über Stefan Raab schon so viel diskutiert und geschrieben wurde, dass ich denke, dass ich mir weiteres sparen kann. Er spaltet nun mal die Nation, wie vielleicht nur wenige andere Deutsche und daran wird sich auch in Zukunft wohl nichts ändern. Ich für meine Person gebe gerne zu, dass ich ein Fan von ihm und seinen Shows bin. Ein übergroßer Fan der Spiele zu seinen Shows war ich bisher jedoch nicht, auch wenn mir diese Spiele doch schon Vergnügen bereitet haben. Das hat sich mit dem dritten Spiel zu Schlag den Raab auch nicht so richtig geändert.

Spiel Nummer 3: Schlag den Raab

Zu dem Prinzip von Schlag den Raab gibt es wohl nicht viel zu sagen. Nacheinander gibt es im Duell eins gegen eins maximal fünfzehn Spiele, wobei die Punkte die man verdienen kann, von Spiel zu Spiel entsprechend von einem Punkt im ersten Spiel bis zu fünfzehn im letzten steigen. So gibt es insgesamt 120 Punkte zu vergeben. Sollte einer bereits zuvor mindestens 61 angesammelt haben, geht er natürlich schon vorher als Gewinner aus dem Zweikampf.

Im bereits dritten Spiel von Schlag den Raab für die PlayStation 3, Nintendo Wii und den PC gibt es 25 verschiedene Spiele. Vertreten sind Klassiker, die man auch schon aus den beiden Vorgängern kennt, wie zum Beispiel Blamieren oder Kassieren sowie auch fünfzehn neue, wie Armbrust schießen, Flitschen, Bäume fällen, Airhockey, Eisenbahn, Fremdsprachen, Autoreifen, Kartenduell, etc.

SdR_1Spielen können bis zu acht Spieler in verschiedenen Konstellationen: eins gegen drei, zwei gegen zwei, vier gegen vier, aber im Showmodus nur höchstens vier gegen Raab. Es versteht sich von selbst, dass dann natürlich immer nur jeweils einer gegen einen spielt, so dass zwei Controller auch beim Spiel zu acht völlig ausreichen. Ein wenig schade ist, dass bei zwei gleich großen Teams immer dieselben beiden

gegeneinander antreten. Hier muss man dann eben von sich aus ein wenig variieren. Bei der Wahl der Figuren hat man die Auswahl zwischen fünf vorgegebenen Charakteren in jeweils drei Outfits, wobei man einige vorher noch freischalten muss.

Die Spiele sind das Herzstück

Das Drumherum ist wie auch bei den ersten beiden Ausgaben eher weniger von Bedeutung und daher auch leider nicht wirklich erwähnenswert. Emotionen bei den Charakteren gibt es nicht, bei Siegen, selbst zum Beispiel im Entscheidungsspiel – seltsamerweise heißt es nicht Matchballspiel – heißt es nur “Yeah, ich habe ‘Kerzen anzünden’ gewonnen, super!”. Steven Gätjen bewegt seinen Mund immer im selben Rhythmus und die Sprüche von Raab sind auch weniger spektakulär und abwechslungsreich. Zugegeben sehen die drei Hauptfiguren Gätjen, Raab und Elton ganz witzig aus, jedoch kennt man Stefan mit seiner überdimensionalen Stirn so auch schon aus den anderen Spielen, weshalb man hier nichts Neues zu sehen bekommt.

SdR_2Nahezu alle Spiele machen wirklich großen Spaß, so dass man gerne um das oben erwähnte Drumherum hinwegsieht. Schließlich kommt es bei so einem Game ja auch nur darauf an. Leider gibt es aber auch einige wenige dieser Minispiele, die nicht so gut umgesetzt sind und bei denen es auch Fehler gibt. Zum Beispiel gibt es im Spiel „Wer weiß mehr?“, bei dem es darum geht, zu einer Frage aus fünfzehn vorgegebenen Antworten abwechselnd die zehn richtigen zu finden, auch schon mal Aufgaben, bei denen Antworten mehrfach vorkommen und somit auswählbar sind. Des Weiteren hat man bei Spielen, wie „Kopfrechnen“ oder „Fehlerbilder“ die Möglichkeit, erst ein mal zu drücken, damit man an der Reihe ist und sich dann die Aufgabe genauer anzugucken. Hier läuft die Zeit definitiv zu langsam ab, unabhängig davon, dass manche Aufgaben wie „10+5“ und direkt danach „3*7“ wirklich nicht der Rede wert sind.

Auch beim „Buchstabensalat“ gibt es ziemlich häufig zu einfache Wörter, wie „Fahrrad“. Da man hier die Buchstaben auswählen und an den richtigen Platz setzen muss, dauert es a) unnötig lang, wenn man das Wort schon von Beginn an weiß und man sich nur noch durchklicken muss und b) hat der Spieler, der das Spiel beginnt, so gut wie gewonnen, weil man auch hier wirklich viel Zeit hat, um zu überlegen, was das gesuchte Wort sein könnte. Entsprechend und weil man selbst, wenn man ein Wort nicht weiß, erahnt, welcher Buchstabe, wohin kommt und man beim nächsten wieder genauso viel Zeit schinden kann, ist es oft so, dass die Spieler im Wechsel gewinnen und der Startspieler sich hier somit letzten Endes die Punkte holt. Und dann gibt es ja das – wie ich finde – immer währende Problem, dass wenn man bei den Quizspielen buzzert, man vier vorgegebene Antworten hat, so dass man, selbst wenn man die Antwort nicht weiß, noch eine 25%ige Wahrscheinlichkeit hat, diese korrekt zu lösen

und wenn man sie falsch beantwortet, der Gegner dann noch mal eine 33%ige Wahrscheinlichkeit hat, sich einen zweiten Punkt zu holen. Und in der Regel sind selten alle vier Antworten gleich wahrscheinlich bzw. logisch.

SdR_3Nicht, dass man es falsch versteht: die Spiele machen insgesamt gesehen trotzdem Spaß, nur sind einige eben nicht so gut gelungen, wie andere. Und wenn es einem doch zu doof ist, kann man sich selbst behelfen, indem man zum Beispiel bei „Blamieren oder Kassieren“ eben nicht auf den Fernseher guckt und wenn man buzzert, seine Antwort einfach so gibt und wenn sie dann vorhanden ist, entsprechend auswählt oder eben nicht. Wie gesagt: Zeit genug ist ja. Die Bedienung klappt mit normalem wie auch mit dem Move-Controller gleich gut – oder wie bei den anderen Mittestern gleich schlecht, die sich über zum Teil zu kleine Schaltflächen bzw. Felder beschwert haben -.

Fazit

Auch die dritte Ausgabe der Minispielsammlung um Raabs Show unterhält. Alles andere außer den Spielen ist vernachlässigbar und kann weitergeklickt bzw. übersprungen werden, man verpasst definitiv nichts. Die einzelnen Spiele sind, wenn sie sich nicht bereits von selbst erklären, gut erläutert. Wenn man dann auch noch von den kleinen Ungereimtheiten in den einigen wenigen Spielen absieht, dann kann man mit seinen Freunden ein paar lustige und zum Teil auch spannende Stunden verbringen. Und bei all der „Kritik“ über die viel zu großzügige Zeit oder die vorgegebenen Antwortmöglichkeiten bei den Quizspielen, muss man sich eben immer noch die Frage stellen, wie man manche Sachen anders machen könnte. Hier wird man dann feststellen, dass einem selber auch keine bessere Lösung einfällt. Von daher, einfach zurücklehnen, Spiel einlegen und seinen Freunden den Raab in einem zeigen!

SdR_4

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