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Kritik | Buzz!: Das ultimative Musik-Quiz : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | Buzz!: Das ultimative Musik-Quiz

10. Januar 2011
Titel:
Buzz!: Das ultimative Musik-Quiz
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Sony
Plattform:
PS3, PSP
LeserInnen-Wertung:
Release:
19. November 2010
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USK:
0

Bei uns im Test: PlayStation 3 Version

Guess who's back, back again! Buzz is back… Dem einem oder anderen dürfte diese etwas abgeänderte Zeile aus dem Song eines weltberühmten Rappers bekannt vorkommen. Und damit wären wir auch schon beim Thema, denn in die Serie der beliebten Buzz-Games reiht sich nun ein Quiz ein, das sich nur um eines dreht: Musik! Buzz!: Das ultimative Musik-Quiz betritt die Bühne der Partygames und hofft auf einen gelungenen Auftritt mit ordentlich Beifall. Hat das Spiel das Zeug zum Chartstürmer?

Es bewegt sich was bei Buzz

Bereits bevor die erste Quizfrage gestellt wird, werden wir Zeuge einiger Veränderungen bzw. Neuerungen. Die grundlegendste Neuerung ist dabei die, dass in diesem Quizgame zum ersten Mal PlayStation Move unterstützt wird.

So könnt ihr am Anfang entscheiden, ob ihr ein klassisches Buzz-Spiel starten wollt, das dann mit bis zu acht Spielern und den bekannten Buzzern gespielt werden kann – Voraussetzung für mehr als vier Spieler sind zwei Buzzersets – oder ob ihr ein Move unterstütztes Quiz beginnen wollt, an welchem bis zu vier Spieler teilnehmen können, wobei ein Move-Controller ausreichend ist, da hier die Ratefüchse nacheinander antreten.

Die Move-Variante bringt gleichzeitig auch vier bisher noch nie da gewesene und wirklich spaßige Quizrunden mit sich: So müsst ihr mit einem Hammer auf die richtige Lösung schlagen, falsche Antworten mit einem Dartpfeil vernichten, mit einer Pistole die richtigen Antworten abschießen und mit einem Magneten nach der richtigen Lösung greifen.

Dank der Eye-Kamera können den Spielfiguren und auch dem Moderator Buzz – der übrigens in dieser Edition von einem bisher eher comichaften Wesen zu einem… ja, man kann schon sagen Menschen mutiert ist – eigene Gesichter verpasst sowie individuelle Buzzer-Geräusche erstellt werden.

Im klassischen Buzz-Spiel gibt es neben der zum Beispiel bekannten “Tortenschlacht” oder dem “Punkteklau”, die zwei neuen Runden “Musikkreisel” sowie “Aufgepasst”. Während ihr im ersten ein verzerrt vorgespieltes Lied erkennen müsst, geht es beim zweiten darum, sich Ausschnitte aus Musikvideos anzusehen und im Anschluss Fragen, die dann auch ausnahmsweise nicht unbedingt was mit Musik, sondern eher mit dem, was man in diesem Video gesehen hat, zu tun haben, zu beantworten.

Besonders positiv ist die Tatsache, dass man neben der Auswahl einer kurzen, normalen oder auch langen Spielrunde, die Möglichkeit hat, sich seine eigenen Quizpartien aus den insgesamt zur Verfügung stehenden Quizrunden zusammenzustellen und damit vielleicht unliebsame Runden wegzulassen.

Auch bei der Namensvergabe für eure Spielfigur hat sich was getan: Hier müsst ihr nur den ersten Buchstaben eures (gewünschten) Namens eingeben und euch dann aus einer vorgegebenen Auswahl einen aussuchen. Der nette Nebeneffekt besteht darin, dass euch Buzz im Laufe des Spiels dann mit genau diesem Namen anspricht.

Wer sang was wann und wo und auf welchem Album ist es erschienen?

Die Fragen, die insgesamt circa fünfzig Jahre Musikgeschichte abdecken, haben es zum Teil wirklich in sich und sind nicht selten ziemlich speziell. Wer von Ska oder Grunge noch nie was gehört ha

t oder kein Anhänger von Heavy Metal ist, wird bei den entsprechenden Fragen nur durch reines Glück die richtige Antwort finden. Besonders schwer sind die Aufgaben, bei denen ein Lied vorgespielt wird und man zum Beispiel wissen muss, auf welchem Album dieses Lied oder welcher andere Song auf demselben Album wie das vorgespielte Stück erschienen ist. Hier reicht es also nicht aus, wenn man den Song erkennt, was mitunter, wenn man sich in der entsprechenden Musikrichtung vielleicht auch nicht sonderlich gut auskennt, auch schon ziemlich schwierig sein kann.

Gut, hier könnte man sagen, dass das eben nun mal bei einem Quiz so ist und es in jedem solcher Spiele Fragen aus Kategorien gibt, in denen man sich nicht auskennt. Doch hier ist das irgendwie anders. Wenn ich nicht sonderlich gut in Erdkunde oder Geschichte bin, so habe ich doch meistens irgendwie schon mal was von dem gehört, was gefragt wird oder kann irgendwelche Antworten damit in Zusammenhang bringen oder ausschließen, so dass ich die Chance, die richtige Antwort zu geben, zumindest erhöhen kann. Natürlich kann es mir auch hier passieren, dass ich noch nie etwas davon gehört habe und auch keine der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten mit irgendetwas in Verbindung bringen kann, jedoch ist mir das speziell bei den anderen Buzz-Games nie so oft passiert. Hier dagegen stehe ich, wenn ein Lied aus einer mir unbekannten Musikrichtung vorgespielt wird, das ich noch nie gehört habe, total auf dem Schlauch und kann nur noch raten.

Und wenn ich Pech habe, kommen nicht eine oder zwei solcher Fragen, sondern auch mal acht nacheinander. Denn vor jeder Runde darf sich ein Spieler aus neun vorgegebenen Kategorien eine aussuchen.

Das Spiel wurde bewusst mit verschiedenen Leuten getestet, die unterschiedliche Geschmäcker haben und hier wurde eben ganz klar deutlich, dass wenn spezielle Kategorien wie eben Ska oder Metal ausgesucht wurden, die entsprechenden Anhänger dieser Musikrichtungen einen ganz klaren Vorteil hatten und die anderen fast ausschließlich raten mussten.

Sicher kann man hier verschiedener Meinungen sein. Das Spiel spricht so eine breitere Masse an Quizfreunden an und die einen werden sagen, dass damit eine gewisse Chancengleichheit hergestellt wird. Andere werden aber auch sagen, speziell, wenn mehrere Mitspieler vor ihnen nur Kategorien genommen haben, mit denen sie nix anzufangen wissen, so dass sie ziemlich weit abgeschlagen Letzte sind, dass dadurch – für sie persönlich wohlgemerkt – der Spielspaß verloren geht.

Es kommt somit auch ein wenig auf die Zusammensetzung der Gruppe an. Gleichgesinnte, die dieselbe Musik hören werden wahrscheinlich etwas mehr Spaß haben, da dann Fragen aus Kategorien gewählt werden, die allen zusagen.

Aber ganz ehrlich: Es ist völlig in Ordnung, dass für Liebhaber jeder Musikrichtung etwas dabei ist. Schließlich soll ja jeder Spaß an so einem Spiel haben können und wenn man bestimmte Musikrichtungen vernachlässigen würde, würde man nicht nur den entsprechenden Künstlern, sondern auch den Anhängern auf die Füße treten.

Fazit

Die bisherigen Buzz-Quizspiele waren allesamt tolle Partygames, mit denen schon einige (Spiele-)Abende verbracht wurden. Auch das ultimative Musik-Quiz macht viel Spaß, auch wenn es manchmal ziemlich speziell ist. Die Move-Unterstützung bringt ein wenig frischen Wind in das altbewährte Prinzip und die zwei neuen Quizrunden im klassischen Spiel sind ebenfalls gelungen. Sicher gibt es hier und da noch Verbesserungsmöglichkeiten, denn auch wenn Buzz!: Das ultimative Musik-Quiz nun mit einem erwachsenen Moderator und einem etwas bunteren Studio auftritt, hat sich an dem eigentlichen Spielprinzip trotz der neuen Quizrunden nicht so viel verändert. Mir aber reicht das für ein Quizspiel völlig aus, obwohl ich für Weiterentwicklungen jeglicher Art in den folgenden Buzz-Quizgames offen bin und diese dann auch gerne annehme.

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