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Rückblick | True Crime: New York City

5. Februar 2013 | 0 Kommentare
Titel:
True Crime: New York City
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Activision
Plattform:
PS2, Xbox, GameCube, PC
LeserInnen-Wertung:
Release:
23. November 2005
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Genre:
USK:
keine Angaben

truecrime-nyc-wov-deIhr dachtet immer Bösewichte sind cool und Cops ätzend? “True Crime: New York City” belehrt euch eines Besseren! Das Sequel zum 2003 erschienenen “True Crime: Streets Of L.A.” versetzt euch in die Rolle von Marcus Reed, blutiger Anfänger, der gerade von der Polizeiakademie kommt und sein Revier in Manhattan bezieht. So wie man es heute von GTA 4 kennt, wurde von Activision schon 2005 ein Teil von New York zum Sandkasten für die Zockergemeinde umfunktioniert.

Die Story dreht sich rund um das Leben von Ghetto Kid Marcus Reed, dessen Vater, der als Schwerverbrecher ein Leben in der Luxus-Zelle fristen muss und Reed’s Boss, einen alten Freund der Familie, Detective Terry Higgins, der sich um den Jungen Marcus kümmert und ihm den Job bei der Polizei verschafft. Wie es so kommen muss, verliert Higgins bei seinen Ermittlungsarbeiten sein Leben und ihr in der Rolle des Marcus greift ins Geschehen ein, um den Fall auf eigene Faust zu lösen und den Drahtzieher des Ganzen dingfest zu machen.

Ihr beginnt als Cop auf dem niedrigsten Level, arbeitet euch aber im Laufe der Spielzeit immer weiter nach oben und bekommt dadurch neue Waffen und Polizeifahrzeuge zur Verfügung gestellt. Dies geschieht durch die gesammelte Erfahrung und die damit zusammenhängenden “Good Cop / Bad Cop”-Punkte, welche ihr sowohl in den Haupt- als auch in den Nebenmissionen verdienen könnt. Die Hauptmissionen erstrecken sich dabei über vier Mafia-Kartelle, die ihr in beliebiger Reihenfolge ausschalten und dabei wichtige Details zum Mord an Higgins sammeln müsst. In klassischer GTA-Manier eilt ihr hier von Auftrag zu Auftrag, quetscht Informanten aus und nehmt die bösen Buben hoch. Innovativ an diesem Game ist dabei, dass ihr die Wahl habt, ob ihr eure Gegner außer Gefecht setzt und dann verhaftet oder sie tötet, das Alles immer mit einem coolen Spruch auf den

Lippen. Je mehr Verhaftungen, desto mehr “Good Cop”-Punkte, je mehr sinnlose Erschießungen, desto mehr geht eure Statistik in die andere Richtung. Doch genau in den Hauptmissionen liegt auch die große Schwäche des Spiels. Denn im Großen und Ganzen macht ihr pausenlos das Selbe. Gebäude auseinandernehmen, Handlanger der Gegner plätten und am Ende die jeweiligen Chefs verhaften. Abwechslung wie die großartig inszenierte Flucht aus einer Irrenanstalt sind leider Mangelware und so kann man sich fast immer schon denken, was als nächstes auf dem Tagesplan steht.

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Die Nebenmissionen hingegen bieten etwas mehr Spielraum. In erster Linie geht es hierbei darum, die Stadt von Verbrechen zu säubern. Sobald ihr ein bisschen lässig in eurem Wagen, den ihr übrigens von den Leuten durch einfaches Vorzeigen der Marke gerne überlassen bekommt, durch die Gegend cruist, werdet ihr sofort angefunkt, um irgendeinen Kleinkriminellen zu fassen und in Handschellen zu legen. Das kann auf Dauer zwar auch etwas eintönig sein, allerdings lernt man durch dieses viele Umherfahren die Stadt genau kennen und bemerkt, wie liebevoll sie von den Entwicklern gestaltet wurde. Ähnlich wie in “Grand Theft Auto: San Andreas” kann man mit Marcus essen gehen, Klamotten und Frisur nach Belieben ändern, oder sich verschiedene asiatische Kampfstile antrainieren. Verschönert wird das einsame Polizisten-Dasein durch einen umfangreichen Soundtrack, der Hip Hop, Rock und Electro Liebhaber gleichermaßen zufrieden stellen dürfte. Weitere Nebenmissionen gibt es unter anderem mit eher illegalen Tätigkeiten wie Autorennen oder Kämpfe in diversen Untergrund-Arenen.

Das Gameplay muss zwangsläufig auch mit der GTA-Serie verglichen werden, kann dieses überraschenderweise sogar übertrumpfen. Zu den normalen Bewegungen

wie sprinten, springen, ducken, klettern oder das automatische Zielen, kann Marcus zusätzlich noch im Zeitlupenmodus während einer artistischen Einlage seine Waffen abfeuern, was zwar einiger Übung bedarf, später aber richtig Spaß macht. Außerdem bringen die verschiedenen Kampfstile viel Abwechslung in das Arsenal an Attacken. Grafisch wurde einiges aus “True Crime: New York City” herausgeholt, zumindest für den Stand von 2005 und im Vergleich zur Konkurrenz von Rockstar. Das hat allerdings leider den ein oder anderen Ruckler bei Autofahrten zur Folge, auch komplette Systemabstürze können vorkommen, was doch sehr lästig ist und einen der Freude am Spiel wieder beraubt.

Fazit

“True Crime: New York City” zeigt gute Ansätze und dürfte für viele mal etwas Neues sein, wenn man auf der anderen Seite des Gesetzes steht. Leider machen die eintönigen Missionen den Spaß etwas kaputt und man muss sich doch sehr oft neu dazu motivieren, die Story auch ganz bis zum Ende durchzuspielen. Für GTA-Fanatiker sicher zu empfehlen, für alle anderen eher ein netter Spaß für zwischendurch, als eine echte Pflichtinvestition.

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