Kritik | Super Mario Land 2

30. Dezember 2009 | 0 Kommentare
Titel:
Super Mario Land 2
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Nintendo
Plattform:
Game Boy
LeserInnen-Wertung:
Release:
28. Januar 1993
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USK:
keine Angaben

Wohl kaum ein Spiel fesselte Anfang der 90er so viele an ihren Gameboy wie “Super Mario Land”. 1992 erschien der Nachfolger, der einige Innovationen für den Spieler parat hielt.

In “Super Mario Land 2″ hat Schurke Wario seinen allerersten Auftritt in der Videospielgeschichte. Er verzauberte Marios kleine Welt und besetzt nun dessen Schloss, die ihr als der wohl beliebteste Klempner der Welt natürlich zurückerobern wollt. Um überhaupt das Schloss betreten zu können, müsst ihr erst einmal das Eingangstor dazu öffnen. Dies geht allerdings nur mit 6 Münzen (daher der Untertitel “6 Golden Coins”), die als Art Schlüssel funktionieren und die ihr in den 6 Themenbereichen, die um die Festung verteilt sind, ergattern müsst.

Das Spiel beginnt mit einem Einführungslevel, den ihr nur einmal, nämlich ganz am Anfang, durchzocken könnt. Hier fällt gleich die wesentlich bessere Grafik im Vergleich zum Vorgänger auf, die es ermöglichte, die Levels und Figuren noch schöner zu gestalten, als man es bisher gewohnt war. Zum ersten Mal konnte Mario hier auch wieder in die Richtung zurück laufen, aus der er gekommen war, ein ebenfalls großer Vorteil. Natürlich trifft man auch Altbekanntes, wie die Fragezeichenkästen, in denen ihr Münzen, Super-Pilze, Powersterne und die Feuerblume, die in “Super Mario Land 2″ eine viel höhere Schussrate hat, findet. Wiederum neu hingegen sind die Karotten, die Mario Hasenohren verleihen, mit denen ihr fliegen könnt.

Wie bereits angedeutet, müsst ihr insgesamt 6 Gebiete betreten und erfolgreich wieder verlassen. Diese wären die “Macro-Zone”, ein riesiges Haus, in dem Mario so klein ist wie ein Insekt, die “Tree-Zone”, ein Baum, dessen Krone ihr erreichen müsst, die “Space-Zone”, quasi ein Areal über Mario Land, das ihr im Raumanzug durchquert, die “Pumpkin-Zone”, die mit all ihren Hexen und Gespenstern etwas Halloween-Stimmung heraufbeschwört, eine Unterwasserwelt namens “Turtle-Zone” und zu guter Letzt noch die “Mario-Zone”, eine große Statue des italienischen Latzhosenträgers, die im inneren mit unzähligen Zahnrädern ausgestattet ist und deshalb etwas an ein überdimensionales Uhrwerk erinnert. All diese Zonen haben im Schnitt 4 Levels, habt ihr diese bestanden, wartet jeweils ein anderer Endgegner auf euch, dem ihr nach 3 erfolgreichen Attacken seine Münze abluchsen könnt. Sind alle 6 Münzen in eurem Besitz, so öffnet sich das Portal im Schloss, das euch zu Wario vordringen lässt, dem ihr nun endlich gegenübertreten und ihn endgültig aus Mario Land vertreiben könnt.

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“Super Mario Land 2″ macht das, was der Vorgänger konnte noch besser und reiht sich zweifellos in die Reihe der Videospielklassiker ein. Auch über 15 Jahre nach Release hat das Game nichts an seinem Spielspaß verloren, so dass man es immer wieder aus der Spielekiste herauskramen kann bzw. es sich schleunigst besorgen sollte, wenn es noch kein Bestandteil in der Sammlung ist.

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