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Review | InviZimals: Das verlorene Königreich

2. März 2014 | 0 Kommentare
Titel:
InviZimals: Das verlorene Königreich
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Sony Computer Entertainment
Plattform:
PS3
LeserInnen-Wertung:
Release:
26. Februar 2014
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USK:
6

PS3_Inv_DvK_GER_2PAEin Invizimalstitel für Sonys Playstation 3? Dies wurde auf der E3 im vergangen Jahr angekündigt. Dabei wagt Magenta Software etwas völlig Neues. Erstmals ist es möglich in die Rolle der unsichtbaren Tiere zu schlüpfen und deren Fähigkeiten für die eigenen Zwecke zu nutzen. Jetzt bleibt zu prüfen ob der Sprung auf die PS3 geglückt ist.

Helfer in der Not

Zu Beginn schlüpft ihr in die Rolle des Protagonisten Hiro, der sich aufmacht, die Invizimals zu besuchen. Dort angekommen bemerkt er schnell, dass es in dieser Welt nicht mit rechten Dingen zugeht. Kurz darauf trifft er auf Ozelotl, der ihn über die Lage in dessen Heimat aufklärt. Wir fassen uns ein Herz und versuchen fortan den Unruhestiftern das Handwerk zu legen. Somit beginnt das faszinierende Abenteuer. Dies kann Hiro aber nur durch die Kraft seiner neuen Freunde schaffen. Die unglaubliche Technology in dieser Welt erlaubt es Hiro, sich in verschiedene Invizimals zu verwandeln. Jedes dieser Tierchen bringt unterschiedliche Fähigkeiten mit, die es geschickt zu nutzen gilt. Das hilft ihm dabei, knifflige Rätsel zu lösen oder Gegner im Kampf zu besiegen.

Die Fähigkeiten sind sehr vielfältig und unterschiedlich. Damit ist nicht nur ihr Kampfstil gemeint, sondern auch ihre Fortbewegung. So kann beispielsweise Ozelotl an Wänden hochklettern, die mit Efeu bewachsen sind. Er kann sich mithilfe seines Greifhakens über große Schluchten hinwegschwingen. Einige Invizimals, die man nach und nach in der Story freischaltet, können schneller schwimmen als andere, laufen schneller oder können instabile Wände zerstören. Diese Vielzahl an Fähigkeiten ermöglicht natürlich auch eine große Anzahl von Hindernissen oder Rätseln, die überwunden werden müssen.

Invizimals__Das__SCREENSHOTS_0000Wie schon erwähnt, schließen sich euch im Verlauf der Story mehrere neue Teammitglieder an. Doch wer dachte, dass sie sich einfach so davon überzeugen lassen, liegt definitiv falsch. Um das Vertrauen der einheimischen Lebewesen für sich zu gewinnen, muss man gegen diese im Kampf gewinnen. Doch diese Kämpfe sind anders als die anderen, da sie in Form von Kampfanimationen mit Quick- Time- Events gestaltet sind. Das bedeutet, während die zwei Invizimals gegeneinander kämpfen, müsst ihr durch das drücken von angegeben Knöpfen Hiro zum Sieg führen. In den Kampfanimationen benutzen beide Kontrahenten die Fähigkeiten, die sie auszeichnen, sei es nun unglaubliche Stärke oder Schnelligkeit.

Während der Reise lassen sich an fast jeder Ecke Gegenstände finden, die nach ein paar Schlägen kaputt gehen. Aus diesen Gegenständen, die meist als Steine oder Felsbrocken dargestellt sind, erhält man sogenannte Z-Funken. Diese werden dazu benötigt, den Invizimals neue Attacken beizubringen. Je höher die Kosten für diese Attacke ausfallen, desto stärker und wirkungsvoller ist sie. Da diese Form an Erfahrungspunkten an fast jeder Ecke gefunden werden kann, geht das auflevel sehr schnell von der Hand. Sparen ist also nicht möglich und die Punkte können sofort eingetauscht werden.

Die Steuerung ist in beiden Spielelementen etwas klobig. Sowohl im Kampf, als auch während des Erkundens. Sie ist zwar einfach zu lernen und recht simpel gehalten, manche Elemente hätten aber sehr gut einen feinschliff vertragen können. So wird die Kamera z.B. mit dem rechten Stick gesteuert. Diese Steuerung ist aber nur auf das minimalste der Möglichkeit begrenzt. Außerdem hätte der Kampf etwas schneller und flüssiger funktionieren sollen.

 Atmosphörische Musik im unsichtbaren Land

Invizimals__Das__SCREENSHOTS_0001Die Spielwelt und die Musik harmonieren förmlich wie ein Schweizer Uhrwerk: Die abenteuerliche Musik mit einem leichten klang von Epik geht Nahtlos in das Cartoon design über. Der Grafikstil ist schön umgesetzt und ist gut für dieses Genre geeignet. Ein paar Mankos sind die Texturen, an denen die Kollisionsabfrage nicht richtig funktioniert und ein gelegentliches hängenbleiben frustriert. Die deutsche Synchronisation hört sich klar an und passt auch zu den Charakteren, stimmt aber wenig bis überhaupt nicht mit den Redeanimationen überein. Davon einmal abgesehen wurde das verlorene Königreich abwechslungsreich und farbenfroh gestaltet.

 Einen Multiplayer oder Co-op Modus Besitz Invizimals: Das verlorene Königreich leider nicht. Allerdings können sich die Leute mit einer PS-Vita freuen. Denn wer den Playstation Vita exklusiven Titel „Invizimals: Das Bündnis“ für seine Handheldkonsole besitzt, kann die beiden Versionen miteinander verbinden. Dies ermöglicht es einem dann, die Kraft seiner Invizimals gegen die der Freunde zu messen.

 Fazit

Nun ist nur noch die Frage zu beantworten, ob der Sprung in das neue Genre gelungen ist: Mit seiner farbenfrohen Umgebung, der simplen Steuerrung und dem komplett neuen Konzept hat Magenta Software vieles in die richtige Richtung gelenkt. Zwar gibt es noch ein paar Fehler zu verbessern, aber alles in allem werden nicht nur die Fans der Invizimals-Reihe Spaß mit diesem Spiel haben, sondern auch Liebhaber des Adventure-Genres.

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