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Review | Invizimals™: Das Bündnis

10. März 2014 | 0 Kommentare
Titel:
Invizimals™: Das Bündnis
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Sony Computer Entertainment
Plattform:
PSV
LeserInnen-Wertung:
Release:
26.Februar 2014
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USK:
6

PSVITA_Invizimals 2D_PackShot GER USKIm Jahre 2009 erfreute sich die Pokemon Spielereihe sehr großer Beliebtheit. Da lag es nahe, dass sich auch Sony den Sammelwahn der Spieler zu Nutze machen wollte. Doch es durfte keine einfache Kopie sein. Etwas Neues und bisher noch nicht gesehenes musste her. So wurden die Invizimals geboren. Monster, die in unserer Welt unsichtbar sind, können mittels Kamera sichtbar gemacht und gefangen werden. Wie im Vorbild ist das Trainieren und Aufleveln zentraler Bestandteil. Ob der neueste Ableger, welcher bereits seit dem 26.02.2014 in den Regalen anzutreffen ist, etwas taugt, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.

Die Rettung bist du!

Die Geschichte des PSV-Exklusiven Ablegers lässt sich schnell zusammenfassen. Du bist ein Mitglied eines mehrköpfigen Teams. Die wichtigsten Akteure lauten Keni, Jazmin und Professor Dawson. Diese informieren dich zu Beginn darüber, dass die Welt der Invizimals in großer Gefahr schwebt. Denn sie wird von den gefährlichen Stahlinvizimals angegriffen und so kommt es, dass die friedlichen Vertreter dieser in unsere Welt strömen um sich in Sicherheit zu bringen. Dass sie eigentlich unsichtbar für unsere Augen sind, macht die Sache nicht gerade einfacher. Zusammen mit den 3 Charakteren liegt es nun an dir, ein Dorf aufzubauen und den Flüchtlingen ein neues und gemütliches Zuhause zu bieten. Zusätzlich muss ein leistungsstarkes Team rekrutiert und trainiert werden, damit die drohende Gefahr abgewendet werden kann. Alles beginnt damit, dass der Junge Hiro in einem Tempel ein Portal zur Welt der Invizimals öffnet und dadurch der Übertritt erst ermöglicht wird. Die Anlehnungen an Klassiker, wie z.B. Indiana Jones sind unverkennbar und schafft es ein Schmunzeln zu entlocken.

Screenshot 3Die Geschichte wird dabei in sehr schön animierten Filmchen gezeigt, in denen echte Schauspieler die Personen verkörpern. Gerade die jüngere Generation sollte durch den bunten, farbenfreudigen Stil, sowie die Art der Erzählweise und die Dialoge ihre Freude an dem Titel haben. Erwachsene Spieler sollten aber kaum unerwartete Wendungen oder große Überraschungen erwarten. Die Geschichte ist dafür zu vorhersehbar. Was allerdings nicht heißen soll, dass sie nicht gut unterhält. Denn das Fangen und Trainieren verfehlt definitiv nicht seine Wirkung. Bereits nach kurzer Zeit ist eine persönliche Bindung aufgebaut. Hier greift das altbekannte Pokemon-Prinzip auf ganzer Linie. Recht schnell kommt man nicht mehr aus der Sammelleidenschaft und dem Aufleveln heraus. Doch erklären wir alles Stück für Stück.

Bewegung, Vielfalt und Abwechslung

Da die Entwickler immer darauf bedacht zu sein scheinen, neue Elemente der Steuerung abseits der üblichen Belegungen einzubinden, werden alle Funktionen der Vita genutzt. Ein großer Bereich dreht sich hierbei um die so genannten Augmented Reality Karten, kurz AR-Karten. Diese müssen bei nahezu jeder Aktion ausgelegt und durch die integrierte Kamera der Vita erfasst werden. Je nach Aufgabe wird dann z.B. eine Vorlage eines zu bauenden Gebäudes ausgelegt, in dessen Umgebung sich die Bauteile befinden, die daraufhin aufgenommen und durch Wischbewegungen gedreht werden müssen. So wird Stück für Stück das Dorf um ein Portal, eine Arena und weitere Bauten ergänzt. Hier fallen allerdings auch bereits die ersten Schwächen auf. Die Erklärungen sind an vielen Bereichen ungenügend: Sie werden zwar durch Schauspieler schön in Szene gesetzt und beschrieben, aber wichtige Bereiche fehlen oftmals, was gerade zu Beginn zu erheblichen Frustmomenten führen kann. Gerade jüngere Spieler könnte das überfordern. Hinzu kommt, dass für das Zusammensetzen ein Zeitlimit gesetzt wird. Wenn dann mal wieder der Touchscreen trotz mehrmaliger Eingabe nicht oder nicht genau genug reagiert, demotiviert es bereits zu Beginn ungemein und die Lust sich damit auseinander zu setzen sinkt rapide.

Screenshot 10

Das Fangen der Invizimals erfolgt auf vielerlei Arten und dabei werden die Funktionen der PSV gänzlich ausgeschöpft. So werden manche Monsterchen gefunden, indem eine bestimmte Farbe gefilmt  wird. Ein anderes kann angelockt werden, sobald man selber ganz leise ist und keinen Mucks von sich gibt. Wiederum andere spielen mit einem Reaktionsspielchen. Sind sie dann einmal aufgedeckt, gilt es diese zu fangen oder im Kampf zu besiegen. Ist dies geglückt, so können sie in weiteren Arenakämpfen aufgelevelt werden. Bei jedem Levelaufstieg lässt sich ein Fähigkeitspunkt auf einen der Attributswerte verteilen. Diese verändern serientypisch die Gesundheitsanzeige, die Ausdauer für Angriffe, die Angriffskraft, usw. So lassen sich Stück für Stück Kampfmaschinen heranzüchten, die einem dabei helfen die Stahlinvizimals zu besiegen.

Invizimals_Das_B_SCREENSHOTS_0004Der Stil des Spiels ist durchweg sehr gelungen und passt perfekt zur Zielgruppe. Die Animationen sind lustig und schaffen es gerade zu Beginn auch erwachsenen ein Lachen zu entlocken. Gerade die Augmented Reality Einbindung ist gelungen. Allerdings sollte einem bewusst sein, dass ein Spielen ohne diese Karten nicht möglich ist, da die Implementierung sehr stark vollzogen wurde. Das schränkt natürlich die Verwendung auf den Indoorbereich ein. Wer diese Karten nicht mehr zur Verfügung hat, sollte keine Angst haben. Die Muster lassen sich im Internet ausdrucken. Das funktioniert genau so gut wie die kleinen Plastikkarten die im Lieferumfang der Vita enthalten sind. Die Musik ist atmosphärisch und fängt das Geschehen durchgehend sehr gut ein. Hier wird es eine Zeit dauern, bis man sich satt gehört hat.

Fazit

Wer bereits das zehnte Pokemon Spiel satt hat und gerne etwas neues und frisches erleben möchte, der kann bedenkenlos zugreifen Die Geschichte ist gerade für die jüngere Generation sehr interessant und wird nahezu vollständig durch Schauspieler dargestellt. So können auch bereits die ganz Kleinen an dem Vergnügen teilhaben. Nicht so schön sind allerdings die Zeiten in denen das Touchdisplay nicht sofort reagieren möchte, oder wenn bestimmte Funktionen nicht ausreichend erklärt werden. Allerdings ist der Humor gut gelungen und die Einbindung der unterschiedlichen PSV Funktionen bringt frischen Wind in die sonst starre Bedienungsstruktur eines Spiels.

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