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Review | Deadfall Adventures

6. Februar 2014 | 0 Kommentare
Titel:
Deadfall Adventures
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Nordic Games
Plattform:
Xbox 360, PC
LeserInnen-Wertung:
Release:
15. November, 2013
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Genre:
USK:
16
Bei uns im Test: Xbox 360 Version

Bei uns im Test: Xbox 360 Version

Was uns mit Deadfall Adventures erwartet, hört sich auf den ersten Blick gar nicht mal so schlecht an. Als James Lee Quartermain bereisen wir die Welt und versuchen dem Namen gerecht zu werden und große Fußspuren auszufüllen. Neben einem Indiana Jones-Klon, muss sich der Titel unter anderem dem großartigen Tomb Raider stellen. Ob er sich behaupten kann, erfahrt ihr bei uns.

Die Suche nach dem Herz von Atlantis

Die Story erinnert an einen interessanten Abenteurstreifen auf dem Niveau eines B-Movies. Als unser Protagonist von einem gewissen Jen Goodwin angesprochen wird, erteilt er ihm den Auftrag nach dem Herz von Atlantis zu suchen. Als Lee sich auf den Weg macht, ahnt er noch nicht was ihn alles auf seiner Reise Erwarten würde.

Diese führt ihn in Wüstentempel und in die kälte der Arktis, wo er sich durch Basen seiner Feinde bewegt. In den Leveln trifft er auf die alt bekannten Gegner, die sich in diesem Genere sehr häufig wieder finden. Russen, übernatürliche Wesen wie Mumien und, wie sollte es anders sein, Nazis. Kein Archäologen Spiel/Film/Buch kommt ohne Nazis aus…Natürlich dürfen auch die tückischen Passagen und tödliche Fallen nicht fehlen.

All die genannten Gefahren, können wir natürlich nicht alleine überstehen. Im Gepäck haben wir ein Notizbuch unseres Großvaters dabei, das uns immer mit Rat und Tat zur Seite steht und weiterhilft wenn es etwas Eng werden sollte. Hat hier wer Uncharted gesagt? Tatsächlich erfindet Deadfall Adventures das Rad nicht neu, doch muss kopieren nicht immer sehr schlecht sein. So sind die Rätsel zwar nicht sonderlich schwer, aber sie passen zu den jeweiligen Umgebungen und zur Geschichte. In einem Tempel muss ein Plattenmechanismus ausgelöst werden, indem diese in einer bestimmten Reihenfolge betreten werden. An einer anderen Stell muss man ein altes Puzzle zusammensetzen. Ihr merkt also, dass euch nicht viel Neues erwartet, allerdings sind die Rätsel logisch lösbar, was nicht von allen Spielen behauptet werden darf. Monkey Island Abfolgen ala „Kombiniere Schmelzkäse mit Lava“ solltet ihr also nicht erwarten müssen.

Mix aus Shooter, Adventure und Knobelei?

81S0RpCS3+L._SL1500_Anders sieht es dagegen mit dem Ego-Shooter Part aus. Dieser hätte getrost weggelassen werden können. Die Gegner bestehen zu 99% nur aus Kanonenfutter und agieren alles andere als clever. Passt das noch zu den Nazis, attestiert man heutzutage wenigstens den Russen eine ausreichend hohe Intelligenz um Kugel aus zu weichen. Zumindest wenn diese nicht durch die Kollisionsabfrage an der eigenen Deckung hängen bleiben.

Das Augenmerk sollte jedoch auf dem Abenteuerpart liegen. Die Figur ist sehr gut gelungen und die Inszenierung befindet sich leicht über dem Durchschnitt.

Umso trauriger ist es, wenn unschöne Gedankenfehler oder Gameplayelemente das Spielerlebnis trüben. Die Gegner halten einfach zu viel aus. So könnt ihr euch darauf einstellen, dass die Nazis zwar nicht besonders helle, dafür aber sehr zäh sind. Mehr als 1 Magazin, oder mehr als 1 Granate ist da keine Seltenheit. Hinzu kommt der weibliche Sidekick. Dieser ist zwar was fürs Auge und hat auch nette Sprüche auf den Lippen, doch wiederholen sich diese so häufig, dass man sich mehrmals hintereinander die gleichen Sätze rein ziehen darf.

81AYKlxAViL._SL1500_Bei der Grafik haben die Entwickler leider nicht kopiert. An einigen Modellen erkennt man die Begabung, doch dümpelt vieles vor sich her und wirkt nicht mehr zeitgemäß. Hier wäre deutlich mehr herauszuholen gewesen. Das gleiche gilt für den komponierten Soundtrack. Zu Beginn ist baut er eine sehr schönes Atmosphäre auf, wiederholt sich allerdings viel zu schnell und zu häufig.

Fazit

Lee’s Abenteuer wird spannend erzählt und hat eine solide Inszenierung. Der weibliche Sidekick wird dabei gut eingebunden und kommentiert das Geschehen bei Zeiten. Das lockt ab und an ein schmunzeln oder Lachen hervor. Jedoch brauchen wir uns hier nichts vor zu machen. Der Shooter Part geht in die Hose. Da trösten die logischen Rätsel und die serientypische Weltreise nicht vollständig darüber hinweg. Wer gerade nichts zu spielen hat, kann gerne zugreifen. Doch solltet ihr nur ein Spiel auf solidem, durchschnittlichem Niveau erwarten. Aber man kann sich gemütlich trieben lassen und hat einen kurzweiligen Zeitvertreib.

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