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Review | Danganronpa: Trigger Happy Havoc

28. Februar 2014 | 0 Kommentare
Titel:
Danganronpa: Trigger Happy Havoc
Redaktions-Wertung:
Publisher:
NIS America
Plattform:
PSV
LeserInnen-Wertung:
Release:
14. Februar 2014
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Genre:
USK:
16

Trigger Happy HavocTrotz schleppender Verkaufszahlen im Westen boomt die Vita in Japan geradezu. Unzählige Top-Titel gibt es dort bereits für Sony’s Handheld und dank Unternehmen wie NIS America können westliche Spieler daran teilhaben ohne Japanisch pauken zu müssen. Nun gesellt sich auch das überragende Danganronpa: Trigger Happy Havoc zu den bereits erschienenen Japano-Perlen. Zugegebenermaßen handelt es sich beim Genre der „Visual Novels“ bei uns  um Nischenprodukte, aber dank einer treuen Fanbase dürfen wir wohl weiter in den Genuss solcher kommen. Weshalb dies ein echter Geheimtipp für all diejenigen ist, die sich gerne in diese Nische zwängen erfahrt ihr hier:   

 

Wilkommen in deinem neuen Zuhause

Als neuer Schüler betretet ihr die Hallen eurer neuen Schule. Plötzlich werdet ihr ohnmächtig und als ihr aufwacht findet ihr euch in einem Klassenzimmer wieder – Fenster mit Metallplatten verschlossen. Was ist passiert? So beginnt euer Abenteuer. Ihr befindet euch in der Hope’s Peak Academy; einer Schule für außergewöhnliche Schüler. Hier werden nur die Besten der Besten aufgenommen. Sei es „the ultimate baseball player“ oder „the ultimate programmer“. Doch wie passt ihr dort hinein? Ein ganz normaler Junge? Als „ultimate lucky student“ wurdet ihr per Los ausgewählt und findet euch nun total verwirrt in einem leeren Klassenzimmer wieder. Ihr begebt euch in die Haupthalle und trefft auf 14 weitere verwirrte Jugendliche. Scheinbar ist euch allen dasselbe wiederfahren. Eure Vorstellungsrunde wird von einer Ankündigung unterbrochen, dass sich bitte alle in die Sporthalle begeben sollen. In der Hoffnung auf eine Erklärung tut ihr dies ohne zu wissen, was euch erwarten wird. Es erscheint ein Roboterhafter Bär namens Monokuma der den Schülern erklärt, dass sie den Rest ihres Lebens hier verbringen werden. Es gibt nur für eine Person die Möglichkeit zu entkommen: Indem sie einen Mitschüler tötet ohne als Mörder ertappt zu werden. Ab diesem Zeitpunkt beginnt eine Achterbahn der Hoffnung und Verzweiflung voller Misstrauen und Intrigen. Freundschaften werden geschlossen, doch können sie der Situation standhalten? Wer ist für all das verantwortlich? Wer wird wirklich jemanden töten? Werden die Beteiligten jemals diese Schule verlassen können?

Da die Geschichte der Kernpunkt des Spiels ist wird an dieser Stelle darauf verzichtet weiter darauf einzugehen. Man sollte sie selbst erleben und jegliche Art von Spoiler könnte einem die ein oder andere überraschende Wendung nehmen. Diese gibt es in diesem Spiel zur Genüge. Jeder der auf die visuelle Präsentation von guten Geschichten und etwas abgedrehte, aber überzeugende Charaktere steht wird dieses Spiel verschlingen bis beim Abspann endlich alle Fragen beantwortet und alle Mysterien gelüftet wurden.2013-11-04-173947

Finde die Widersprüche

 Das Spiel bietet 6 Kapitel und jedes ist von der Struktur her gleich aufgebaut. Im ersten Teil bestreitet ihr das „Daily Life“. Dort wird die Story vorangebracht und es gibt viele Unterhaltungen mit den verschiedenen Charakteren. Zwischendurch erhaltet ihr außerdem Freizeit und ihr dürft euch in der Egoperspektive frei in der Schule bewegen. Indem ihr Zeit mit den verschiedenen Charakteren verbringt könnt ihr wie bei Persona eure Beziehung zu ihnen verbessern und Skills freischalten. Sehr interessant, da man so das ein oder andere Detail über die Charaktere erfährt, die einem helfen sie besser zu verstehen. Ist ein Mord geschehen beginnt das „Deadly Life“. Nun geht es darum den Mord aufzuklären, Beweise zu sammeln und Zeugenaussagen aufzunehmen. Aus der Egoperspektive könnte ihr mit dem Stick oder dem Touchscreen Gegenstände anvisieren und sie unter die Lupe nehmen. Habt ihr eure Detektivarbeit beendet beginnt ein „Class Trial“. Alle noch lebenden Charaktere finden sich zusammen um zu ermitteln, wer den Mord begangen hat. Wird der wahre Täter enttarnt wird dieser hingerichtet; gelingt dies jedoch nicht kann dieser die Schule verlassen und stattdessen erwartet alle anderen das für ihn bestimmte Schicksal. Um Argumente eurer Klassenkameraden zu widerlegen müsst ihr unsichere Stellen ihrer Sätze mit so genannten „Truth Bullets“ beschießen. Diese sind Beweise oder Zeugenaussagen, die ihr zuvor bei eurer Ermittlung gesammelt habt. Das Gameplay ist temporeich und es ist ein kühler Kopf gefragt um auch allen Widersprüchen auf die Schliche zu kommen. Dazu gesellen sich im Spielverlauf noch andere Gameplay-Elemente wie ein „Hangman“ um einen richtigen Begriff zu erraten, ein Wort Duell welches aufgebaut ist wie ein Rhythmus-Spiel und noch vieles mehr. Diese Diskussionen machen sehr viel Spaß und man ist immer wieder überrascht in welche Richtung sich das Ganze entwickelt und wer zum Schluss bestraft wird.2013-10-18-161951

Musik, bitte! 

Die Atmosphäre des Spiels wird durch Musik und die grafische Präsentation wunderbar unterstützt. Ersteres ist nie zu aufdringlich und doch heizt einen gerade der Soundtrack während der „Class Trials“ sehr gut an. Auch, dass sich der Soundtrack während Konversationen ändert je nachdem in welche Richtung das Gespräch verläuft ist echt klasse. Gefallen tut auch immer die Wahl zwischen Englischer und Japanischer Sprachausgabe. In diesem Fall ist die Japanische klar zu bevorzugen, auch wenn die Englische recht ordentlich gelungen ist. Genretypisch präsentiert sich das Spiel in einer Mischung aus 2D und 3D Elementen. Die Charaktere sieht man nur innerhalb der Zwischensequenzen dreidimensional, ansonsten werden sie durch Sprites dargestellt. Während der Unterhaltengen ändern sie ähnlich wie bei Persona oder Disgaea ihre Mimik um Emotionen besser rüberbringen zu können. Es ist immer wieder schön anzusehen wie die Bestandteile eines Raumes und Charaktere als Einzelteile aufpoppen und sich zu einem Gesamtbild zusammenfügen.2013-10-03-103246

Fazit

Wer die Zero Escape Serie mag wird dieses Spiel lieben. Alle anderen, die auf gute Geschichten stehen sollten dem Spiel eine Chance geben. Durch die clever eingebrachten Gameplay-Elemente wirken die vielen Zeilen Text niemals erdrückend. Man wird eingesogen und möchte die Konsole gar nicht mehr aus der Hand legen. Klarer Geheimtipp für die Vita und jetzt schon eines der besten Spiele dieses Jahres. Wer also der englischen Sprache mächtig ist sollte sich Danganronpa nicht entgehen lassen!

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