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Kritik | Zurück in die Zukunft – Das Spiel

8. Mai 2012 | 0 Kommentare
Titel:
Zurück in die Zukunft - Das Spiel
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Deep Silver
Plattform:
PS 3, Wii, PC
LeserInnen-Wertung:
Release:
20. April 2012
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Genre:
USK:
12

Bei uns im Test: PS 3-Version

Seit Anfang 2011 tummelt sich die erste Episode im PlayStation Store. Vier weitere sind schon gefolgt. Jetzt gibt es alle fünf auf einer Disc im Handel. Die Rede ist von Zurück in die Zukunft, das als Abenteuerspiel seine Runden macht. Aber auch PC- und Wii-Besitzer können in alten Zeiten schwelgen und in den Genuss von Marty McFly, Doc Emmet Brwon, Einstein, Biff und dem DeLorean kommen. Wir haben uns mal die PS3-Version genauer angeschaut.

Solide und gute Adventurekost

Das Spiel erzählt eine eigene Geschichte, die sich nach Teil drei der Film-Trilogie ansiedeln lässt. Nachdem zu Beginn dem Anfang des ersten Teils gewürdigt und sich mit der Steuerung angefreundet wird, geht es auch schon los: Doc Brown ist bereits seit mehreren Monaten vermisst.

Da seine Gläubiger nicht gerne auf ihr Geld warten, soll nun das Hab und Gut des Docs von der Bank verkauft werden, um diese zu bedienen. Das können wir eigentlich nicht zulassen. Und als dann auch noch unser “Freund” Biff das Notizbuch des Docs in die Hände bekommt, ist es erst recht Zeit für uns, zu handeln und nur kurze Zeit später befinden wir uns auch schon im Jahre 1931, auf der Suche nach dem alten Doc, auf der wir unter anderem auch auf den jungen Doc treffen. Spätestens hier können die Abenteuer also beginnen.

In Zurück in die Zukunft bewegt ihr euch mit dem Controller durch die einzelnen Schauplätze, könnt Gegenstände untersuchen, sie nehmen und benutzen und selbstverständlich mit den verschiedenen Charakteren, die euch sonst so über den Weg laufen, reden. Mit dem rechten Analog-Stick könnt ihr zwischen den auswählbaren Objekten bzw. Personen durchschalten. Sobald ihr einen Gegenstand eingesackt habt, könnt ihr ihn in eurem Inventar näher untersuchen oder eben versuchen, ihn mit einem anderen zu kombinieren.

Die Rätsel sind durchdacht, logisch und es macht somit insgesamt gesehen Spaß, diese zu lösen, auch wenn richtig harte Aufgaben eher selten vorkommen. Fans des Films wird es egal sein, was aber nicht heißen soll, dass das Spiel nur von dieser Vorlage lebt. Auch Liebhaber des Adventure-Genres werden hier angenehm unterhalten und ihre Freude daran haben. Da das Game auf fünf Episoden aufgeteilt ist, gibt es keine komplexen Handlungs- und somit Rätselstränge, was jedoch dem Spielspaß keinen Abbruch tut.

Optik hui, Sound pfui

Grafisch gesehen kann das Spiel definitiv punkten. Die einzelnen Charaktere sind nahezu alle fast auf den Punkt getroffen. Ein Wiedererkennen fällt leicht und es gefällt einfach, wenn man die Helden der Leinwand auf dem Bildschirm selber steuern bzw. ihnen begegnen kann. Auch die Umgebungen sind schön gestaltet, wobei man sich vor Augen halten muss, dass die einzelnen Episoden ja schon im PlayStation Store erhältlich waren und man seinerzeit das Hauptaugenmerk nicht auf die Grafik gesetzt hat. Dennoch weiß das Spiel in diesem Punkt zu gefallen.

Leider muss man trotz deutscher Sprachausgabe in Sachen Sound dicke Minuspunkte vergeben. Nicht nur, dass die Figuren nicht selten ihren Mund bewegen, obwohl gar nicht (mehr) gesprochen wird, es fehlen teilweise einzelne Wörter, ja sogar zum Teil richtige Halbsätze. So stolpert man oft darüber, dass eine Figur mitten im Satz aufhört zu sprechen und man sich einfach nur denkt “hääää?!”. Gerade zu Beginn, wenn man gar nicht damit rechnet, kann man sich schon ein wenig wundern. Es ist seltsam, dass diese Fehler nicht ausgemerzt wurden, waren sie doch schon in den Downloadversionen zugegen.

Fazit

Für einen guten Preis bekommt der Spieler hier 5 “kleine” gute Abenteuerspiele. Wer sich die einzelnen Episoden noch nicht aus dem Store geholt hat und egal, ob er Fan der Filmvorlage ist oder nicht, derjenige kann hier nichts falsch machen und wird sich mit den Adventures gut die Zeit vertreiben können. Es ist irgendwie nicht so sehr ein richtig “großes” Abenteuer, aber auch mehr als eine Ansammlung von kurzen Mini-Adventures, was man eventuell vermuten könnte, wenn man liest, dass es in fünf einzelne Episoden aufgeteilt ist. Und – wie so oft – werden wahre Liebhaber der Filme sowieso nicht an dem Spiel vorbeikommen.

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