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Kritik | Terraria : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | Terraria

3. Januar 2014 | 0 Kommentare
Titel:
Terraria
Redaktions-Wertung:
Publisher:
505 games
Plattform:
PC, PS3, PSV
LeserInnen-Wertung:
Release:
11. Dezember 2013
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Genre:
USK:
6
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Bei uns im Test: PSV-Version

Ein Traum vieler Leute. Die Welt verändern die sich um einen herum erstreckt. Wenn es dabei möglich ist auch noch ein tolles Abenteuer zu entdecken, ist die Motivation umso größer. Und wir reden hier nicht von einer kleinen Reise. Nein! Es geht hier um das traumhafte Sandbox-Spiel Terraria. Nachdem die PS3 bereits bedient wurde, ist nun die Playstation Vita an der Reihe. Ob es dieser Titel schafft, die Handheldkonsole aufzuwerten, könnt ihr bei uns in Erfahrung bringen. 

Fülle ohne Story, aber großer Unterhaltungswert

Zur Story lässt sich nicht wirklich viel sagen. Diese ist so minimalistisch, dass sie bequem auf einen Bierdeckel passt. Ihr ladet eine zufallsgenerierte Karte, die euch fortan zur Verfügung steht. Dort werdet ihr an einem Punkt raus gelassen und dürft von nun an eurer Kreativität freien Lauf lassen. Doch Obacht! Denn es befindet sich allerhand Gesocks auf diesem Land, das euch ober- und unterirdisch an den Kragen will. Ihr trefft auf kleine Handlanger wie Harpien, Dämonen, Schleimwesen und Skelette. Aber auch auf riesige Bossgegner, wie z.B. ein damönisches Auge, einen Schleimkönig, oder auf eine riesige Dämonenwand, die sich über den gesamten Bildschirm erstreckt.

11305716104_6a3b4dae5a_oMit nur geringer Ausrüstung und ohne schützende Kleidung, macht ihr euch also auf den Weg und beginnt damit euch eine Unterkunft zusammen zu zimmern. Hierzu könnt ihr entweder mit einer stumpfen Holzaxt Bäume fällen, oder mit einer Holzpicke Steine abbauen. Es ist zu empfehlen, dass die Ausrüstung so schnell wie möglich einem Upgrade unterzogen wird. Als nächstes Ziel sollten dann Werkzeuge aus Kupfer ganz oben stehen. Je wertvoller die Materialien aus denen die Gegenstände hergestellt werden, desto mächtiger sind sie. Die Hierarchie geht von Holz, zu Kupfer, über Silber bis hin zu Gold und darüber hinaus. Die wertvollsten Materialien, welche hier nicht erwähnt sind, werden dabei erst dann freigeschaltet, wenn der 3 Endgegner bezwungen wurde. Bis dahin vergehen aber sehr viele Stunden.

Denn das Erkunden der gefährlichen Welt von Terraria ist nur ein Aspekt des Spiels. Wie in dem großen Vorbild Minecraft, besteht ein großer Teil des Spiels darin sich selbst zu verwirklichen. Die Vorstellungskraft wird hier  nur durch die zweite Dimension beschränkt. Aber abgesehen davon steht es einem frei eine prachtvolle überirdische Festung aus Gold oder Obsidian zu erschaffen. Oder sein Haus wie ein Zwerg in den tiefsten Berg zu schlagen.

Als Konstrukteur solltet ihr immer mehrere Räume einplanen. Denn je weiter ihr im Spiel vorankommt, desto mehr NPC wollen in euer Heim einziehen. Diese NPCs versorgen euch daraufhin mit Gegenständen, die ihr in einem Shop erwerben dürft, oder aber im Falle des Falles mit einer Heilung.

Fehlendes Tutorial im Sandkastenabenteuer

Der Sound des Spiels ist recht gut gelungen und kommt in einer angenehmen Lautstärke aus der Playstation Vita. Hier gibt es also nichts zu kritisieren.

11305690306_000f6f9813_oGanz anders sieht es bei der Steuerung aus. Diese ist sehr fummelig und erfordert einige Einarbeitung. Gerade ein fehlendes Tutorial, das einem die einzelnen Möglichkeiten erklärt, wäre hier durchaus angebracht gewesen. So kann die Cursorsteuerung von „Automatisch“ zu „Manuell“ umgestellt werden und ermöglicht so dann eine freie Bewegung des Fadenkreuzes. Bis das einmal klar ist, können einige Minuten ins Land ziehen, in denen man sich mit der umständlicheren Variante herumschlägt.

Ähnliches gilt für den Touchscreen. So ist es möglich den Touchscreen auf der Rückseite mit den Fingern zu nutzen und so das Fadenkreuz zu bewegen. Ständig kommt man aus Versehen dran und dadurch werden dann Aktionen ausgeführt die eigentlich nicht beabsichtigt waren. Gerade wenn es um Präzisionsarbeit geht, kann das sehr störend sein. Eine Option, diesen auszuschalten wäre sehr wünschenswert gewesen. Zwar wird der Backtouchscreen nach einer Zeitspanne nicht mehr angesprochen, doch ist jede Verschiebung in ungünstigen Situationen, ganz tief unter der Erde, sehr ärgerlich. Erst recht wenn dadurch der Tot der Figur eintritt und der gesamte Weg nach unten von neuem angetreten werden muss.

Fazit

Bei Terraria handelt es sich, wie eigentlich jedem bereits bekannt sein sollte, um ein Sandbox-Spiel, bei dem einem keine Grenzen auferlegt werden. Wie man das Spiel erlebt und was man macht steht einem völlig frei. Die Grafik sieht auf der Vita deutlich besser aus und es spielt sich bis auf kleinere Macken wunderbar. Diese werden bestimmt bald durch einen Patch ausgebessert. Für lange Fahrten oder nur ein kurzes basteln für zwischendurch ist das eine erstklassige Investition. Egal ob im Singleplayer oder im Multiplayer ein Must-Have!

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