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Kritik | SAW II: Flesh & Blood : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | SAW II: Flesh & Blood

12. Januar 2011
Titel:
SAW II: Flesh & Blood
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Konami
Plattform:
PS3, Xbox 360
LeserInnen-Wertung:
Release:
21. Oktober 2010
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Genre:
USK:
18

Bei uns im Test: PlayStation 3 Version

Der siebte und nach Aussagen des Regisseurs Kevin Greutert letzte Teil der SAW-Filme läuft noch in den Kinos und soll in seiner 3D-Fassung die Erfolgs-geschichte der Horror-Reihe abrunden. Ganz soweit ist man auf dem Videospielmarkt noch nicht, denn mit SAW II: Flesh & Blood kommt nach dem 2009 erschienenen SAW das zweite Game zu den Filmen auf die Schirme. Wie die Filme seit 2004 jährlich erschienen sind, sind also nun auch die ersten zwei Spiele dazu in zwei aufeinanderfolgenden Jahren in den Handel gekommen. Die Wahrscheinlichkeit ist also nicht gering, dass wir dieses Jahr mit einem dritten Spiel rechnen können, insbesondere, weil es keinen weiteren Film geben aber Jigsaw ja irgendwie immer weiterleben soll. Nach dem zweiten Film war die Freude bei den Fans auf den dritten Teil groß. Macht auch SAW II: Flesh & Blood Appetit auf mehr?

Ekelhaft!

Keine Angst! Mit “ekelhaft” ist nicht der Geschmack des Spiels an sich gemeint, sondern viel eher die Umgebungen, in denen man sich während des Spiels aufhält. “Dreckig”, “finster” oder auch “unheimlich” sind weitere Adjektive, welche die Orte in diesem Spiel beschreiben und wer SAW kennt, der weiß, dass diese eigentlich negativen Eigenschaftswörter wie die Faust aufs Auge passen.

Apropos Auge: Das Spiel beginnt genauso wie auch der zweite Teil der Filmreihe begann, nämlich damit, dass ihr mit Hilfe eines Skalpells an einen hinter eurem Sehorgan befindlichen Schlüssel herankommen müsst, um die Todesfalle von eurem Kopf zu entfernen.

Im weiteren Verlauf des Spiels ist dieses dann aber nicht mehr identisch mit dem Film. Ihr spielt den Journalisten Tapp, den Sohn des im ersten Teil der Spielereihe verstorbenen Detectives, der sich immer wieder Jigsaws Fallen stellen muss und dabei auf seinem Weg öfter in Kontakt mit Spielfiguren aus anderen Spielen des Puzzlemörders gerät. Nicht immer sind diese Personen hilfreich. Während ihr einige von ihnen mit Hilfe bestimmter Tastenkombinationen zur Strecke bringen und ihnen im Anschluss ihre Waffen wie z. B. Baseballschläger entwenden könnt, müsst ihr einigen von ihnen, die eine Art Stachelhelm auf ihren Köpfen tragen und damit gegen euch anrennen, ausweichen und gegen bestimmte Gegenstände oder in spezielle Schächte laufen lassen. Die anderen, die euch auf eurem Überlebenstrip wirklich helfen, tun dies meist nicht freiwillig, sondern es ist eher so, dass sie selbst in Schwierigkeiten stecken und nur mit eurer Hilfe überleben. Als “Dank” bekommt ihr – selten von den Geretteten, sondern eher, weil es eben Voraussetzung fürs Weiterkommen ist – einige Hinweise bzw. neue Wege eröffnet. Es gibt eigentlich nur eine Szene, in der ihr selber entscheiden könnt, ob ihr einen anderen Menschen am Leben lasst oder nicht. Ansonsten heißt es, wenn ihr es nicht schafft, das zu tun, was vorgesehen ist, auch für euch “Game Over”.

uploads/2011/01/saw2_3.jpg”>Halte dich an die Regeln!

Bei den Aufgaben, die es bei SAW II zu lösen gibt, ist Verschiedenes gefragt: Mal müsst ihr blitzschnell reagieren, mal kombinieren, es gibt Schieberätsel, Schlösser, die geknackt werden wollen usw. Nicht wenige Rätsel wiederholen sich leider mit der Zeit. Das sind aber gerade die kleineren Aufgaben wie eben Schlösser knacken oder Schaltkreise schließen. Störend oder nervig ist dies eigentlich nicht, obwohl man sich natürlich schon manchmal fragt, ob denn gewisse Rätsel wirklich – schon wieder – sein müssen.

Das hört sich jetzt vielleicht nicht so spannend an aber natürlich gibt es neben den oben genannten auch eine Reihe wirklich interessanter Rätsel, die auch mal längerer Überlegung bedürfen, aber auch nicht zu langer, da sonst schon mal die eine oder andere Bombe hochgehen kann. So findet ihr zum Beispiel mit einigen Zahlen – und Sprengstoff – versehene Puppen in einem Raum und müsst anhand dieser Zahlen eine bestimmte Kombination herausfinden. Eine Wand des Raumes ist komplett übersät mit diversen Kombinationen aber eben nur eine ist richtig und nicht jede Zahl, die auf einer Puppe markiert ist, kommt in der Lösung vor. Wenn ihr dem Menschen, der in Jigsaws Falle steckt und die richtige Kombination benötigt, auch nur eine falsche Zahl sagt, dann heißt es… naja, ihr könnt es euch ja denken.

Ich hab' Angst…

Wie oben bereits angeführt, ist die Atmosphäre im gesamten Spielverlauf ziemlich düster, was bei einem Spiel wie SAW natürlich auch sein muss und zu dem Game einfach passt, von daher ein Lob in diesem Punkt (auch, wenn man hier wie im ersten Teil das ganze Spiel über barfuß läuft und Lebensenergie verliert, sobald man auf die nicht immer wahrzunehmenden Scherben tritt). Aber auch, wenn man anfangs sogar noch etwas… ich nenn es mal “Angst” hat oder befürchtet, sich erschrecken zu müssen, weil aus der nächsten dunklen Ecke etwas herausgesprungen kommen könnte, so muss (leider) festgestellt werden, dass diese Schockmomente eher selten sind und man sich spätetens ab der dritten oder vierten Runde mit breiter Brust und ohne Furcht durch die dunklen Gänge bewegt. Wenn etwas passiert, bekommt man es fast immer rechtzeitig mit und kann sich darauf einstellen.

Fazit

Einige Veränderungen gegenüber dem Vorgänger wurden vollzogen. Das Kampfsystem wurde geändert und meiner Meinung nach verbessert und hier und da noch ein kleiner Feinschliff gemacht. Das Spiel ist eine gelungene Fortsetzung, keine Frage aber so richtig nervenaufreibend, was so eine Art von Spiel sein sollte… Ein Horror ist es jedenfalls auf zweierlei Weise nicht: Kein “Horror” im Sinne von schlecht aber leider auch kein “Horror” im Sinne von Horror. Wenn es aber mit den Fortsetzungen fleißig so weiter geht wie bei den Filmen, bin ich in dieser Hinsicht guter Dinge, denn Ansätze – und darüber hinaus auch schon mehr – für einen richtigen Horror, wie es ihn aber wohlgemerkt auf dem Spielemarkt derzeit sonst auch nicht bzw. kaum gibt, sind definitv da.

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