Warning: mkdir() [function.mkdir]: Permission denied in /www/htdocs/w0123c02/worldofvideogames/wp-content/plugins/Docs/Docs.php(35) : runtime-created function on line 49
Kritik | Harvest Moon: Geschichten zweier Städte : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | Harvest Moon: Geschichten zweier Städte

2. September 2012 | 0 Kommentare
Titel:
Harvest Moon: Geschichten zweier Städte
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Deep Silver
Plattform:
3DS, DS
LeserInnen-Wertung:
Release:
17. August 2012
Loading...Loading...
USK:
0

Bei uns im Test: Nintendo 3DS-Version

Pünktlich zur Erntezeit erscheint nun auch bei uns endlich der Harvest-Moon-Ableger “The Tale Of Two Towns” – oder zu Deutsch “Geschichten zweier Städte” – nachdem der ursprüngliche Release in Japan bereits über 2 Jahre zurück liegt. Zum ersten Mal präsentiert sich die Serie damit auf dem Nintendo 3DS. Ob sich die beliebte Landwirtschaftssimulation auch auf der neuen Plattform so gut schlägt wie seine Vorgänger, haben wir für euch getestet.

Viele Köche verderben die Harmonie

Die einst befreundeten Nachbarstädtchen Bluebell und Konohana liegen seit 100 Jahren im Clinch. Der Grund: Beide beanspruchen die besseren Köche zu beheimaten. Das gipfelte darin, dass die Erntegöttin keine andere Lösung sah, den Verbindungstunnel zwischen den Örtchen zum Einsturz zu bringen, damit sich die Bewohner nicht ständig an die Gurgel gehen. Seitdem wird die Fehde in regelmäßigen Koch-Wettkämpfen ausgetragen, die den Streit allerdings auch nicht zu einem Ende bringen konnten. Eher zufällig wird unser Held – wahlweise Junge oder Mädchen – in diesen Konflikt hineingezogen, als er sich in einem der Städte niederlassen will. Die Entscheidung für Bluebell oder Konohana fällt nicht leicht, da die jeweiligen Bürgermeister mit allen Mitteln um unsere Gunst buhlen. Und als ob dadurch nicht schon genug Druck auf den schmalen Schultern lasten würde, sind wir die letzte Hoffnung der Erntegöttin, endlich wieder für Frieden und Harmonie zu sorgen.

Viehzucht oder Landwirtschaft?

Einher mit der Wahl der Stadt, geht auch die jeweilige Vorliebe als Farmer. Denn während sich die Bewohner von Bluebell auf Viehzucht spezialisiert haben, ist die Landwirtschaft die Passion von Konohana. Ist die Entscheidung gefallen, nimmt uns der jeweilige Bürgermeister an die Hand, erklärt die Abläufe und führt uns zum eigenen kleinen Hof. Je nachdem wo wir uns niedergelassen haben, gibt es als Einzugsgeschenke erste Tiere oder Saatgut. Um erfolgreich seine Farm zu betreiben ist es wichtig, die Bedürfnisse von Vieh und Gewächs zu befriedigen. Das garantiert zahlreiche und qualitativ hochwertige Erträge, die entweder im Dorf verkauft oder zum Eigengebrauch für die Herstellung von Speisen verwendet werden.

Das Kochen ist nämlich die zweite wichtige Tätigkeit in “Harvest Moon: Geschichten zweier Städte”. Zunächst füllt Essen die Energie unseres kleinen Helden auf, ohne die er oder sie dem Handwerk nicht nachgehen könnte. Aber auch um an den ständigen Koch-Wettkämpfen eine gute Figur abzugeben, sind köstliche Mahlzeiten Pflicht. Zu Beginn stehen uns nur eine begrenzte Anzahl an Rezepten und Zutaten zur Verfügung, was sich im Laufe des Spiels aber natürlich ändert. Außerdem können wir eigene Gerichte erfinden oder bestehende verbessern. Zudem gilt, je hochwertiger die Ingredienzien, desto geschmackvoller das Essen. Das zwingt uns dazu, uns bei der Produktion Mühe zu geben.

Ist der Stall voll mit alle möglichen verschiedenen Tieren oder das Feld mit diversen Pflanzen bewachsen, können wir uns eine neue Herausforderung suchen. Es ist nämlich auch möglich, in gewissem Rahmen in Bluebell Ackerbau zu betreiben bzw. in Konohana Vieh zu züchten. Sollte das nicht ausreichen, kann man auch seine Siebensachen packen und in die Nachbarstadt umsiedeln. Zudem sorgen Haustiere und die vielen freundlichen Einwohner für Abwechslung.

Entdeckerdrang

Vor den jeweiligen Rathäusern befinden sich schwarze Bretter, an denen immer wieder neue Aufträge für uns angeheftet sind. Wird einer davon angenommen, bleiben einige Tage Zeit, um ihn zu erfüllen. Meist geht es darum diverse Besorgungen zu erledigen, aber auch das ein oder andere Tier einzufangen. Die tolle Landschaft zwischen den beiden Städtchen lädt gerade zu ein, sie zu erkunden. Zahlreiche Insekten, Fische und andere Wildtiere, sowie Kräuter, Pilze, Steine oder Hölzer lassen sich aufstöbern und mitnehmen. Wie die landwirtschaftlichen Produkte können wir sie verkaufen, verwenden oder eben im Fall eines Auftrages dem Geber zu überreichen. Als Belohnung winken Items. Außerdem verbessert sich die Beziehung zu unseren Mitmenschen, woraus sich auch die ein oder andere Romanze entwickeln kann.

Liebevolles Design mit mauem 3D-Effekt

Wie man es von Harvest Moon kennt, ist auch “Geschichten zweier Städte” in ein niedliches und farbenfrohes Design getaucht. Das bestätigt sich nicht nur durch das im europäischen Stil gehaltene Bluebell und das eher asiatische Konohana, deren Häuser mit zahlreichen Details punkten, auch die Natur und die Tiere gefallen sofort. Zudem werden bei Konversationen die Gesprächspartner in hübschen Manga-Animationen angezeigt. Peinlicherweise ist die deutsche Übersetzung nicht immer korrekt. Ein übersichtliches Menü auf dem Touch-Screen rundet die im Großen und Ganzen tolle Präsentation ab.

Auch technisch gesehen weiß die Grafik zu überzeugen – allerdings mit einer Ausnahme: der 3D-Effekt. Dieser ist leider kaum wahrnehmbar. Lediglich beim Überqueren von Schluchten hat man so richtig das Gefühl, in die Tiefe zu blicken. Da macht sich bemerkbar, dass die 3DS-Version nur eine Portierung des DS-Originals ist. Dieses Manko wird durch den stimmungsvollen Soundtrack jedoch ausgeglichen.

Fazit

“Harvest Moon: Geschichten zweier Städte” führt genau das weiter, was die Serie ausmacht. Stundenlanger Spielspaß, umfangreiches Farmen und viel zu entdecken. Zwar ist die Story recht mau, doch das kann der Gesamtwertung und der schier unendlichen Motivation, seinen Hof zu verbessern, kaum etwas anhaben.

Hinterlasse ein Kommentar