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Kritik | Goodbye Deponia

12. November 2013 | 0 Kommentare
Titel:
Goodbye Deponia
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Daedalic Entertainment
Plattform:
PC
LeserInnen-Wertung:
Release:
15. Oktober 2013
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Genre:
USK:
12

Goodbye_Deponia_CoverEs ist soweit: einer der größten Adventurehelden, wenn nicht sogar der größte der jüngsten Vergangenheit sagt „Goodbye“. Es ist kein geringerer als Rufus, der Held der Deponia-Reihe, der sich nun auf seine letzte Mission begibt, ehe er dann erst einmal von der Bildfläche verschwinden wird. Goodbye Depona bildet den Abschluss einer Abenteuerreihe, die begeistert hat und auf jeden Fall in Erinnerung bleiben wird. Lange ist es her, dass eine Adventureserie so überzeugt hat und das ist nicht nur meine, sondern die breite Meinung unter den Gamern. Nun ist es an der Zeit, Rufus auf seinen letzten Metern auf dem Weg in den Abenteuerolymp zu begleiten. Vielleicht sind dem einen oder anderen diese Lobeshymnen zu übertrieben, doch wie heißt es so schön: Ehre, wem Ehre gebührt.

Darf ich vorstellen: Rufus, Rufus und Rufus

Eins vorweg: wer Deponia oder Chaos auf Deponia noch nicht gespielt hat, der ist zwar trotzdem herzlich eingeladen, sich die nächsten Absätze zu Gemüte zu führen, jedoch sollte er sich dann auch die Tests der Vorgänger des dritten Spiels aus der Deponia-Reihe durchlesen und das wichtigste: vor einem Kauf von Goodbye Deponia unbedingt die anderen beiden Teile in der entsprechenden Reihenfolge spielen. Goodbye Deponia macht Spaß, das vorweggenommen, jedoch wird man nicht allzu viel verstehen, wenn man mit dem letzten Teil der Trilogie einsteigt.

Goodbye_Deponia_1Denen unter euch, die die anderen beiden Adventures schon erlebt haben, brauch ich über die Hauptfigur Rufus wohl nichts mehr zu erzählen. Wer ihn nicht kennengelernt hat, der hat hier eine der lustigsten und skurrilsten Größen im Abenteuerbereich verpasst. Das ist aber kaum vorstellbar, denn als Adventurefan hatte man eigentlich überhaupt keine Chance, an der Deponia-Reihe vorbeizukommen. Der Abschluss der Trilogie würdigt diesen – im positiven Sinne – merkwürdigen Kautz noch einmal im großen Stile, leider ein wenig auf Kosten der anderen ebenfalls bemerkenswerten und zum Teil neuen Charaktere.

Passend zum dritten Teil der Reihe, erlebt man Rufus hier in dreifacher Ausfertigung. Wie das? Tja, das Klonen macht es möglich. Dass ein Rufus manchmal schon zum Haare raufen ist, ist unter den Fans der Reihe bekannt. Ihr könnt euch also vielleicht ausmalen, was dann drei Rufusse, Rufen, Rufi oder wie auch immer die Mehrzahl von Rufus ist, ausrichten und anrichten können. Zum Glück verteilen sie sich aber an verschiedene Orte im Spiel, so dass sie sich nicht dauernd in die Quere kommen. Positiver Nebeneffekt ist: was der eine Rufus einsammelt, davon kann der andere Rufus Gebrauch machen, wenn er in der Patsche steckt.

Goodbye und Spaß dabei

Goodbye_Deponia_2Am Spielprozedere an sich hat sich eigentlich nichts geändert. Es ist schwer auszumalen, welcher der drei Teile vielleicht „der beste“ ist. Jeder hat wahrscheinlich seinen Favoriten, aber jeder empfindet jeden Teil auch etwas anders. Für mich sind alle drei Parts tolle Adventures, die mit Goodbye Deponia einen würdigen Abschluss erhalten. Die Rätsel sind abwechslungsreich und es sind auch einige vorhanden, die einem ein wenig Kopfzerbrechen verursachen können. Manche Lösungen könnte man als unsinnig abstempeln, aber hier muss man ganz klar sagen: das ist Deponia! Durchgehend normale und logische Rätsel sind hier seit dem ersten Teil fehl am Platz.

Was bei so einem Verrückten wie Rufus, besser gesagt dem verrückten Typ Rufus nicht fehlen darf, ist eine gehörige Portion schwarzer Humor. Habt ihr schon mal Köpfe von Kindern als Treppenstufen benutzt, um irgendwann später zu versuchen, sie für fünf Zloty bei einer Pfandhexe zu verticken? Na klar, wer eigentlich nicht?! Auf seiner Mission, die Sprengung seines geliebten Deponia durch den Organon zu verhindern und ganz nebenbei noch das Herz seiner geliebten Goal zu erobern, durchqueren Rufus und seine Klone auch diesmal wieder interessante Orte und auch ein kleiner Abstecher in die Vergangenheit des Protagonisten bleibt dem Spieler nicht verwehrt. Und wer weiß, vielleicht durchdringt ja der eine oder andere die Schale dieses Schrottliebhabers, versteht seine Gefühlswelt und kann nachvollziehen, dass er so ist, wie er nun mal ist. Ach ja und wahre Fans treffen sogar in dem Spiel auf Gleichgesinnte, nämlich auf andere Fans von Rufus, für die er sich auch während des Spiels Zeit nimmt und auch mal andere wichtige Sachen (oder Personen) links liegen lässt.

Goodbye_Deponia_3Aber was soll man noch weiter um den heißen Brei reden. Allzu viel möchte ich nicht verraten bzw. ich bin mir sicher, dass es nicht allzu viel bringen würde. Natürlich kann ich jetzt noch den einen oder anderen Ort, den ihr besucht, den einen oder anderen Charakter, den ihr trefft oder das eine oder andere Rätsel, das ihr zu bewältigen habt, beschreiben, aber erstens glaube ich nicht, dass das die Kaufabsicht von irgendjemandem beeinflusst, zweitens verdient es der letzte Teil der Trilogie meiner Meinung nach, dass man nicht zu viel über ihn ausplaudert. Fakt ist, dass das Spiel in seiner Gänze natürlich den Vorgängern gleicht und ihnen daher auch in kaum etwas nachsteht und…

Fazit

… somit natürlich ein Muss für alle Adventurefans ist, insbesondere eben für die, welche die anderen beiden Teile schon gemeistert haben. Mehr Worte sind eigentlich überflüssig, denn wahrscheinlich wird nur ein ganz geringer Prozentteil der Leute, die die ersten beiden Teile gespielt haben, Goodbye Deponia aus welchen Gründen auch immer nicht kaufen. Von daher auch nochmal von mir die Bestätigung: ja, Goodbye Deponia ist sein Geld definitiv wert. Also geht in den Laden und kauft euch dieses tolle Adventure, genießt es und behaltet im Hinterkopf, dass eine Abenteuerreihe von so einem Kaliber wohl nicht so schnell wieder in den Handel kommt.

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