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Kritik | Ghost Trick: Phantom-Detektiv : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

Kritik | Ghost Trick: Phantom-Detektiv

2. Februar 2011
Titel:
Ghost Trick: Phantom-Detektiv
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Nintendo
Plattform:
Nintendo DS
LeserInnen-Wertung:
Release:
14. Januar 2011
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USK:
6

Der Macher von Ace Attorney, einer der erfolgreichsten Spiele-Reihen aus dem Hause Capcom, hat ein neues Pferd im Stall. Shu Takumi heißt der heißt der gute Mann, und sein neuestes Werk trägt den Namen “Ghost Trick”. Es ist eine Mischung aus interaktivem Krimi, Adventure und Rätsel und spielt mit Themen wie Tod, dem Leben nach selbigem und Zeitreisen. Das Ergebnis eines solchen Gemischs musste ich mir natürlich sofort unter den Nagel reißen.

Wer bin ich?

Das Spiel beginnt für den Hauptcharakter denkbar schlecht. Er ist tot. Doch seine Existenz wurde nicht komplett ausgelöscht. Er wurde zu einem Geist, der jegliche Erinnerung an seine Lebzeit verloren hat. Nicht einmal seinen eigenen Namen kennt er noch. Doch er ist einer der wenigen Toten, die mit überaus nützlichen Geistertricks ausgestattet wurden. Nun ist er in der Lage, von bestimmten Gegenständen Besitz zu ergreifen und einige von ihnen auch in gewisser Weise zu beeinflussen. Ein besonderes Extra seiner Geisterkräfte ist die Möglichkeit, Tode zu verhindern. Findet er eine Leiche, kann er die Zeit um 4 Minuten zurückdrehen, sich den Tod anschauen und sich dann überlegen, wie man welche Gegenstände manipulieren könnte, um den Tod zu verhindern. Ausgestattet mit diesen Kräften, die er nach einer Nacht wieder verliert, um dann endgültig zu sterben, macht er sich auf die Suche nach seiner Identität.

So toll das mit den Geisterkräften auch klingen mag, eine kleine Einschränkung gibt es bei der Sache natürlich. Es ist nicht möglich, einfach in irgendwelche Gegenstände zu fliegen, sondern nur über eine gewisse Distanz von einem Gegenstand zum anderen zu springen. Erreicht man einen Gegenstand also nicht, muss man die erreichbaren Gegenstände so manipulieren, dass sie einen Weg erschaffen. So entstehen schon die ersten Rätsel, die mit der Zeit immer komplexer werden. Ein übliches Rätsel läuft so ab, dass man zuerst einfach alles ausprobiert, was irgendwie möglich ist. Es ist nahezu unmöglich, sofort die richtige Lösung zu finden. Zuerst einmal müssen alle Möglichkeiten entdeckt werden, um der Lösung mit jedem neuen Versuch ein Stückchen näher zu kommen. Doch auch wenn das Spielprinzip sehr nach

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Trial & Error klingt, fangen die Rätsel nie an zu nerven. Selbst mein höchst instabiles Gemüt hat jedes Rätsel durchgehalten, was vor allem an dem durchdachten Design liegt. Die Lösung kommt nach einer Weile fast schon automatisch, obwohl man noch kurz davor nicht die geringste Ahnung hatte.

Angenehmes Unwissen

Natürlich besteht “Ghost Trick” nicht nur aus einer losen Aneinanderreihung von irgendwelchen Toden, die es zu verhindern gilt. Das Ganze wurde in eine hervorragende Geschichte verstrickt, die von Anfang bis Ende glänzend unterhält und dafür sorgt, dass man stets wissen will, wie es weitergeht. Über die gesamte Länge hält sich ein Gleichgewicht zwischen Wissen und Unwissen, doch man ist nie zu überfordert mit der Geschichte. Es kommen zwar andauernd neue Twists und unbekannte Charaktere hinzu, doch gleichzeitig werden auch immer mehr Dinge aufgelöst. So tappt man zwar durchgehend im Dunkeln, bekommt aber genug Informationen, um sich in der Story weiter nach vorne zu hangeln.

Einen großen Teil der Anziehungskraft erhält die Geschichte durch ihre Charaktere. Deren Design ist so perfekt gelungen, dass sie einem von Anfang an am Herzen liegen. Man interessiert sich für sie, möchte mehr über sie wissen und freut sich über jeden ihrer Auftritte. Die Dialoge werden in Textfenstern mit den dazugehörigen Zeichnungen der jeweils sprechenden Charaktere präsentiert, während im Hintergrund der gesamte Raum mit den Figuren zu sehen ist. Und nicht nur die großen Zeichnungen, sondern auch die kleinsten Animationen in der Szenerie könnten kaum besser sein und wirken schlichtweg passend. Dadurch fühlt man sich von der ersten Sekunde an in der Spielwelt und mit den Charakteren mehr als wohl. Ebenfalls erwähnenswert ist die Musik. Sie kommt stets im richtigen Moment und passt perfekt zu der jeweiligen Situation.

Fazit

Das Jahr 2011 ist zwar noch jung, doch ich hab schon jetzt eines meiner Überraschungshighlights gefunden. “Ghost Trick” ist ein großartiger Krimi/Rätsel-Adventure-Hybrid, der insbesondere mit seiner tollen Story begeistern kann. Im Grunde ist es fast schon eine Art Comic, in das ein Spiel eingebaut wurde. Das Ergebnis dieser Mischung ist in jeder Hinsicht nahezu perfekt. Seien es die Charaktere, das Pacing, die Zeichnungen, die Grafik, der Sound, ich kann nur schwer etwas Schlechtes an dem Spiel finden. Wer auf storylastige Rätselspiele steht, sollte sofort zuschlagen!

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