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Review | Dragon Ball Z: Battle of Z

11. Februar 2014 | 0 Kommentare
Titel:
Dragon Ball Z: Battle of Z
Redaktions-Wertung:
Publisher:
NAMCO BANDAI
Plattform:
PS3, PSV, Xbox 360
LeserInnen-Wertung:
Release:
24. Januar 2014
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Genre:
USK:
12
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Bei uns im Test: Ps3 Version

Wie bei vielen Anime Games, bekommen wir es auch bei Dragon Ball Z: Battle of Z mit einer Cel-Shading Engine zu tun. Die Jungs vom Entwicklerstudio Artdink haben hier nicht nur die Charaktere gut ins Spiel integriert sondern auch attraktive Battle-Stages erschaffen, in denen es auch bspw. zerstörbare Hügel und Objekte gibt, durch die der Spieler seine Feinde hindurchfliegen lassen kann, vorausgesetzt die notwendigen physischen Überredungskünste wurden angewandt. Dass das Studio in diesem Bereich einige Erfahrung hat ist nicht von der Hand zu weisen, auch wenn den meisten hierzulande der Name des Studios kaum ein Begriff sein dürfte, da es fast ausschließlich in Japan tätig gewesen ist, dort jedoch schon seit Jahrzehnten Spiele veröffentlicht.

Eine Story ohne Story

Gerade bei alteingesessenen Fans des Animes, dürfte schon nach kurzer Ernüchterung eintreten. Dies beginnt schon beim Einzelspielermodus, in dem es die Story des Animes nachzuspielen gilt. Allerdings möchten wir hier „Story“ einmal in Anführungszeichen schreiben, da diese im Grunde kaum existent ist. Zugegeben, die Kämpfe der Serie werden chronologisch nachgespielt, wobei man sich hier allerdings nicht sonderlich nahe an der Anime-Vorlage hält. So fehlt es hier einfach an notwendigen Zwischensequenzen und Dialogen um überhaupt den Storyfluss widergeben zu können.

_bmUploads_2014-01-22_8206_DBZ_BOZ_199Oftmals beginnen die Missionen damit, dass unser Team aus maximal vier Kämpfern in irgendeiner Einöde landet, eine Pose annimmt und dann direkt mit dem Kämpfen loslegt. Neueinsteiger haben es hier schwer zu verstehen worum es überhaupt geht. Warum wird Freezer bekämpft? Dass man sich auf dem Planeten Namek befindet wird gar nicht erwähnt und warum man gegen Cyborgs, Dr. Gero und Cell kämpft bleibt auch unklar. Fans kennen sicher die Hintergründe, aber auch für diese  wäre eine imposante Inszenierung durchaus schön gewesen. Genügend bekannte Beispiele sind ja vorhanden, wie es bei  anderen Spielen von Namco Bandai ja auch erfolgreich durchgeführt wurde. Eine Inszenierung wie bspw. bei der Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Reihe wäre einfach nur grandios gewesen. Stattdessen bekommt es der Spieler mit einem Kampf nach dem anderen zu tun, die sich teils nur marginal voneinander unterscheiden, wie bspw. in der Anzahl der Gegner oder dadurch, dass Zeitlimits die Kampfdauer einschränken.

Die Sache mit dem Powerlevel

Der Kernbereich des Spiels sind natürlich die Kämpfe. Zu Beginn einer jeden Mission kann der Spieler sein Team aus vier Kämpfern zusammenstellen, wobei auch die Schurken der Saga wie Buu, Ginyu und Cell verwendet werden können, vorausgesetzt die Mission lässt diese auch zu. Insgesamt bietet Dragon Ball Z: Battle of Z ein Rooster aus fast 70 Kämpfern die allesamt über zahlreiche einzigartige Fähigkeiten und Kampffertigkeiten verfügen. So gibt es einige Kämpfer die mehr der Unterstützung dienen wie bspw. Cyborg No. 18, die ihre Verbündeten heilen kann. Son Goku hingegen setzt mehr auf durchschlagkräftige Fähigkeiten und natürlich sein Kame-Hame-Ha.

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Die Kämpfe selbst laufen oft sehr chaotisch ab, was nicht unbedingt etwas schlechtes sein muss. Entsprechend sind Verteidigung und Ausweichmanöver, aber auch eine gute Übersicht über das Schlachtfeld ein essentieller Bestandteil des Spiels. Abgesehen davon, dass die meisten Charaktere um sehr unterschiedliche Fähigkeiten verfügen, fällt das Spielprinzip immer wieder ins gleiche Muster zurück: Ins Button-Mashing. Dies sorgt dafür, dass sich die Kämpfe schon nach kurzer Spielzeit äußerst repetitiv gestalten und die zudem sehr mangelhafte K.I. setzt diesem noch die Krone auf. Es kommt nicht selten vor, dass der Spieler selbst, oder aber einer seiner Mitkämpfer, besiegt wird. Geschieht diese, bleiben den anderen einige Sekunden um ihn zu reanimieren. Allzu oft mussten wir jedoch feststellen, dass die K.I. unser Ableben nur wenig kümmert – auch dann wenn sie nur 2m von uns entfernt rumsteht. Dies kann insbesondere in Bosskämpfen sehr frustrierend sein, da diese einen sehr happigen Schwierigkeitsgrad mit sich bringen.

Es gilt zu bedenken, dass der Spieler nur eine gewisse Anzahl an Neuversuchen hat, nachdem man besiegt worden ist. Sind diese aufgebraucht und ein Teammitglied segnet das Zeitliche, so ist die Mission verloren. Gerade dies kann gerade bei den schwereren Kämpfen, wie der gegen die vollendete Form von Cell, besonders frustrierend sein. Hinzu kommt noch das recht unüberlegte handeln der K.I. Kämpfer. Obwohl  man diesen den ausdrücklichen Befehl gibt eher defensiv zu kämpfen, so stürzen sie sich noch immer mit voller Motivation in irgendwelche Flächenangriffe eines Gegners und liegen kurz darauf Hilfeschreiend am Boden – einfach nur frustrierend.

_bmUploads_2014-01-22_8216_DBZ_BOZ_461Ein kleines Gimmick ist des Weiteren noch das Karten-System in Dragon Ball Z: Battle of Z. Nach Missionen erhält der Spieler Sammelkarten, die in bestimmte Slots im Charaktermenü der Kämpfer eingefügt werden können. Damit wird die Kampfkraft, das Leben und andere Attribute nochmals erheblich gestärkt. An sich eine nette Idee, aber da dieses Karten auch erneut bei anderen Charakteren verwendet werden können ohne das Defizite auftreten, und da es sich im Endeffekt nur um ein Punktesammeln handelt um sich rare weitere Karten zu kaufen, ist diese Systematik eher weniger durchdacht und daher auch teilweise störend – speziell dann, wenn man all seine Karten von einem zum anderen Charakter übertragen möchte.

Online warten weitere Kämpfe!

Neben dem Einzelspielermodus bietet das Spiel auch noch die Möglichkeit sich online mit anderen Spielern zu messen, was eine durchaus willkommene Abwechslung darstellt. Dies gilt allerdings nur für den kooperativen Part, denn im Versus Modus bekommen wir es wieder mit einigen Mängeln zu tun, wie den sehr schlecht balancierten Kämpfen. Insgesamt gibt es hier vier Modi, wovon drei sich aufs reine Kämpfen fokussieren und der letzte eine Capture the Flag Variante mit Dragon Balls darstellt. Im Deathmatch bekommt jedes Team eine gesammelte Anzahl an Leben, die sich an der Stärke der Kämpfer orientiert. Je stärker also das eigene Team ist, je weniger Leben erhält dieses.

_bmUploads_2014-01-22_8176_DBZ_BOZ_087Dieser Versuch die Teams auszubalancieren ist zwar nett gemeint, hilft jedoch nur wenig, da das schwächere Team fast immer auf der Verliererseite steht. Entsprechend ist man gezwungen die stärksten Charaktere auszuwählen um überhaupt eine Chance zu haben. Der kooperative Modus hingegen ist äußerst ansehnlich, da man sich hier an Kämpfe wagen kann, bei denen man aufgrund von miserabler K.I. stets äußerst gestrauchelt hat; vorausgesetzt die anderen Spieler wissen was sie tun. Besonders positiv ist hier, dass es keine Beschränkungen an Charakteren gibt, sodass jedwegliche Kombination aus Kämpfern möglich ist, was dem Spieler im Einzelspieler bislang versagt blieb.

Fazit

Die Kämpfe in Dragon Ball Z: Battle of Z sind so, wie man sie sich von einem Videospiel auf Basis des Anime Franchises erhoffen darf: Spektakulär, actionreich und imposant. Allerdings sind dies auch schon die wenigen positiven Meldungen die es über dieses Spiel zu berichten gibt. Repetitive Kämpfe, eine nervenaufreibend schlechte K.I. und ein fehlendes Storytelling bilden nur die Spitze des Eisberges an Problemen bei diesem Titel. Viele Dinge hätte man besser machen können, und andere misst der Spieler gänzlich. Hardcore Fans dürfen sicher mal einen Blick riskieren, sollten aber nicht allzu viel erwarten . Wer aber auf der Suche nach satten Arcade Fights ist, der wird hier absolut fündig.

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