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Kritik | Injustice: Götter unter uns – Ultimate Edition

16. Dezember 2013 | 0 Kommentare
Titel:
Injustice: Götter unter uns - Ultimate Edition
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Warner Bros. Interactive
Plattform:
PS3, PS4, PSV, Xbox 360, PC, Wii U
LeserInnen-Wertung:
Release:
29. November 2013
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Genre:
USK:
16
Ultimate Edition

Bei uns im Test: PS4-Version.

Von den Machern der Mortal Kombat Reihe wurde uns am 19.April 2013 ein Beat ‘em Up aus dem DC Universum geliefert. Mittlerweile sind einige DLCs erschienen. Zusätzlich wurde eine Portierung für die Ps4 und die PsV vorgenommen. Ob sich das Upgrade zur Ultimate Edition lohnt, werdet ihr auf den folgenden Zeilen erfahren. 

Die Story zweier Welten

Die Story von Injustice ist eine dunkle. Joker hat Superman irgendwie unter Drogeneinfluss setzen können. Dieser glaubte in seinem Wahn einen Kampf gegen Doomsday, welcher mit der stärkste Fein von ihm ist, zu führen. Als die vermeintlichen Titanen aufeinander trafen wurde Metropolis zerstört. Als die Wirkung der Droge nachgelassen hat, wurde Superman bewusst, was er angerichtet hatte. Er ganz alleine war für den tot von Millionen Unschuldigen verantwortlich und hat dabei seine Frau, die Reporterin Lois Lane, ermordet. Als er sah, was er angerichtet hatte, verlor er den Verstand. Voller Zorn flog er zu und brachte und wurde durch dessen Aussagen zu einem Mord verleitet. Die Szene wechselt.

Wir befinden uns in einer anderen Dimension. Superman musste nie den Verlust seiner Familie erleiden und der Joker ist noch am Leben. Letzterer bereitet gerade eine Atombombe in der Mitte von Metropolis zur Detonation vor. Die Helden des DC-Universums, Flash, Green Arrow, Batman und weitere, versuchen ihn davon abzuhalten. Doch Plötzlich werden unsere Protagonisten in die gerade eben beschriebene Dimension gezogen. Von wem oder durch was, bleibt zunächst unklar. Doch das Bild vom wieder aufgebauten Metropolis hat sich verändert. Die Stadt ist dunkel und grau. Wirkt trist und bedrohlich. Irgendetwas stimmt dort ganz und gar nicht. Unsere Helden müssen so schnell wie möglich herausfinden was es ist, denn diese Bedrohung ist kurz davor sich auf andere Dimensionen auszuweiten.

Vertraute Wurzeln

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Wer das zuletzt erschienene Mortal Kombat kennt, dem dürfte auch die Steuerung bekannt vorkommen. Neben zwei Schlagtasten gibt es eine für Tritte. Auf dem Kreis wird ein spezieller Signature-Move des Charakters ausgeführt. Batman beschwört Fledermäuse die um ihn herum kreisen, Green Arrow verschießt dabei seine Pfeile.   Durch die Kombination einer bestimmten Tastenabfolge und den Richtungstasten werden Spezialattacken vom Stapel gelassen, die sich durchaus sehen lassen können. Superman feuert aus den Augen den berüchtigten Hitzestrahl, oder friert seine Feinde mit dem Eisatem ein. Green Lantern schießt dabei mit einer Minigun oder lässt eine Turbine auf seinen Gegner los. Je häufiger man dabei einen Treffer landet oder je länger die Combo ist, desto schneller lädt sich eine Energieleiste auf. Ist diese voll, dann besteht die Möglichkeit durch das Drücken der Schultertasten eine besonders mächtige Attacke durchzuführen. Am besten ist dies mit den X-Ray Moves von Mortal Kombat zu vergleichen. Zwar sind diese weitaus weniger brutal, aber nicht minder ansehnlich und abwechslungsreich gestaltet. So rast der Flash bei seiner Attacke in den Bruchteilen einer Sekunde um die Erde und verpasst dem Kontrahenten einen Hieb, der noch die Urahnen erschüttern lässt

Neben den ganzen charakterspezifischen Angriffen, besticht dir Vielfalt des Spiel gerade durch die vielen Interaktionsmöglichkeiten und Besonderheiten in den einzelnen Kampfarenen, die es clever zu nutzen gilt. Da werden auf Knopfdruck Gasflaschen um die Ohren geschleudert, oder gleich ganze Autos geworfen. Besonders hervorzuheben ist die Art der Möglichkeiten die zur Auswahl steht. Denn diese ist von demjenigen/derjenigen abhängig. So sind die Aktionen auf die jeweiligen Fähigkeiten und körperlichen Eigenschaften der Figuren abgestimmt. Wo Superman gleich ein ganzes Loch in einen Tanker reißt, um den Inhalt über den Feind zu kippen, reißt Batman “nur” den Benzintank ab und wirft diesen durch die Gegend.

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Was dieses Spiel zusätzlich von anderen Beat ‘em Ups unterscheidet, ist die Tatsache, dass es pro Level mehrere Übergänge – vergleichbar mit Ebenen – gibt, durch die sich unsere Helden und Schurken prügeln lassen. Befindet man sich am Rand einer Ebene, dann wird per Tastenkombination eine Cutscene ausgelöst, in der der Kontrahent aus einer Raumstation fliegt, eine Aufzugfahrt hin in den nächsten Bereich geprügelt oder dazu animiert wird die Treppe auf eine alterative Art und Weise zu benutzen.

Besonderheiten der Ultimate Edition

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Neben der bisher bekannten Heldenauswahl, wurde hier eine ordentliche Aufstockung durchgeführt. Denn nun sind neben Lobo und General Zod auch Batgirl und der Martian Manhunter wählbar. Hinzu kommen die ganzen Starlab Missionen, unterschiedlichste Skins und als besonderes Extra ein weiterer Charakter. Und zwar handelt es sich hierbei um Scorpion aus der Mortal Kombat Reihe, welcher von Stan Lee mit entworfen wurde.

Gelegentliche Ruckler, schöne Level und Charaktere

Die Figuren sind alle sehr detailreich dargestellt und bieten eine große Anzahl an Skins, die sich doch teilweise deutlich voneinander unterscheiden. Die einzelnen Kampfarenen sind dabei ebenso ansehnlich und der Hintergrund ist meistens in Bewegung. Entweder findet eine große Schlacht von riesigen Superhelden statt, oder es schwimmen Meerestiere durch die Gegend.

Allerdings bietet diese ansonsten tolle Edition leider auch einige Mängel. So sehen die Texturen in manchen Zwischensequenzen schrecklich matschig und karg aus. Ebenso kommt es auf der PlayStation 4 zu gelegentlichen Framerate-Einbrüchen. Diese ließen sich z.B. auf der Ps3 nicht bemerken. Außerdem gibt es Feinheiten die einen echten Fan stören können. So weiß jeder Comicbegeisterte, dass z.B. Superman kein Kryptonit verträgt. Aber einfache Superhelden ohne besondere Kräfte, wie z.B. Batman, können diesen besiegen, ohne Einsatz bestimmter Eigenschaften. Kleinere Veränderungen in der Kleidung oder Extra-Waffen, die in diesem speziellen Fall ja aus Kryptonit bestehen könnten, wären hier vielleicht besser gewesen. Aber das ist nur Jammern auf sehr hohem Niveau.

 

Flash_Nightwing

Fazit

Wer sich dieses Spiel noch nicht zu Gemüte geführt hat, der muss hier einfach zuschlagen. Die Story ist für ein Prügelspiel erfrischend spannend und die riesige Auswahl an Helden und Schurken bietet genug Abwechslung für eine längere Zeit. Wer dann noch nicht genug hat, kann sich am lokalen oder Onlinemultiplayer vergnügen und an den Starlab-Missionen die Finger abdaddeln – Unsere Empfehlung lautet definitiv: Zugreifen!

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