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Kritik | Zone of the Enders – HD Collection

11. Dezember 2012 | 0 Kommentare
Titel:
Zone of the Enders - HD Collection
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Konami
Plattform:
Xbox 360, PS3
LeserInnen-Wertung:
Release:
29. November 2012
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Genre:
USK:
18

Bei uns im Test: Xbox 360-Version

Die Welle an HD-Remakes nimmt kein Ende. Jedes Spiel das irgendwann mal irgendjemanden begeistert hat, wird früher oder später in neuem Glanz für die neuen Konsolen veröffentlicht. Doch „Zone of the Enders“ ist nicht irgendein Spiel, immerhin gehört es zum Repertoire von Hideo Kojima, der durch seine Metal Gear Reihe zu einem der bekanntesten Gesichter der Videospielgeschichte aufgestiegen ist.

Mechs so weit das Auge reicht

Der erste Teil von „Zone of the Enders“ wurde 2001 für die PS2 veröffentlicht, nur kurze Zeit nach deren Launch. Designtechnisch lässt sich eindeutig die Handschrift Kojimas herauslesen. Die Geschichte spielt in der Zukunft, wo übermenschliche Mechs im Weltall gegen andere übermenschliche Mechs känpfen. Protagonist ist Leo Stenbuck, der nur durch Zufall zum „Frame-Runner“ wird, sprich einen dieser Roboter-Kampfanzüge steuert. Er findet sich allerdings recht schnell mit seiner neuen Aufgabe zurecht und beginnt, Gegner en masse zu beseitigen.

Genau so gestaltet sich auch ungefähr das Gameplay. Ihr bewegt euch durch futuristische Stages, die eher zweckmäßig als hübsch sind. Kalte Metallbauten zieren die futuristische Welt, was aber durchaus eine gewisse Atmosphäre erzeugt. Diese könnt ihr allerdings nicht lange genießen, denn es muss viel geballert werden. Jedes Level ist voll mit Gegnern, die auf ihr virtuelles Ableben warten. Damit wäre der Inhalt des Spiels auch schon nahezu komplett beschrieben: Gegner abballern. „Zone of the Enders“ bietet eine Abwechslungsarmut, die man heutzutage nur noch selten in Spielen findet. Dass der Titel aber trotzdem immer wieder aufs Neue motiviert, liegt an seiner vorbildlichen Spieldynamik. Irgendwie fühlt sich das Ganze rund an, man hat nie das Gefühl dass man jetzt schon seit einer Ewigkeit den gleichen stumpfen Kram macht. Hat man den Story-Modus durchgespielt, gibt es zumindest insofern etwas Abwechslung, als man dann den Versus-Modus freischaltet, in dem man sich auch mit menschlichen Mitspielern messen kann.

Nach 11 Jahren kaum angestaubt

Ebenfalls sehr typisch für Kojima sind seine Charaktere. Regelmäßig bekommt man Dialoge zu hören, die die Figuren hinter dem Geschehen etwas mehr beleuchten. Immer

wieder äußert sich Leo kritisch gegenüber dem was er tut, zweifelt daran dass er unbedingt alles zerstören muss um an sein Ziel zu kommen. Aber er tut es natürlich trotzdem… Alles in allem merkt man dem ersten Teil der Reihe schon deutlich an, dass er vor 11 Jahren veröffentlicht wurde. Dass er aber trotzdem eine Menge Spaß macht, hat er der sauber inszenierten Action zu verdanken.

„Zone of the Enders: The 2nd Runner“ wurde 2 Jahre später veröffentlicht und steht ganz in der Tradition des Vorgängers. Diesmal hört die Hauptfigur auf den Namen Dingo Egret, und genau wie Leo Stenbuck gerät auch er nur durch Zufall in die Rolle des Kampfroboter-Piloten. Spielerisch gleichen sich die beiden Teile nahezu wie ein Ei dem anderen. Auch zwei Jahre später wurde wieder geballert bis die Finger glühen. Es gibt allerdings einen Unterschied, der sofort ins Auge fällt. Die Levels sind nämlich viel aufwändiger gestaltet, und alles was auf dem Bildschirm geschieht, bietet deutlich mehr fürs Auge als in Teil 1. Mehr Details, schönere Effekte, insgesamt ein visuell besseres Erlebnis.

Und bei den Stichwörtern mehr Details und mehr Effekte kommen wir nun zu dem einen Hauptkritikpunkt, den diese HD-Collection leider hat. Obwohl „Zone of the Enders: The 2nd Runner“ auf der PS2 perfekt lief, bricht die Framerate hier regelmäßig zusammen. Sobald im Spiel auch nur ein bisschen zu viel passiert, verlangsamt sich das Spiel merklich und ein nerviges Ruckeln beginnt. Man kann zwar trotzdem weiterspielen, sprich das Problem ist nicht so groß, dass das Spiel unspielbar wird, aber störend ist es allemal.

Fazit

Ungeachtet der völlig unverständlichen Performance-Probleme beim zweiten Teil, ist die „Zone of the Enders“-HD-Collection das perfekte Paket für alle die die Serie entweder schon damals gemocht haben oder generell auf Mech-Geballer stehen. Wenn man die Spiele zum ersten Mal spielt, muss man sich erst mal an das doch etwas angestaubte Spieldesign gewöhnen, doch nach kurzer Zeit wird man sich sicher wohl fühlen und viel Spaß haben. Und außerdem gibt’s noch die Demo zu „Metal Gear Rising: Revengeance“ dazu. Empfehlung!

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