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Kritik | Tron: Evolution

30. Januar 2011
Titel:
Tron: Evolution
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Disney Interactive Studios
Plattform:
Xbox 360, PS3, PC, Wii, Nintendo DS
LeserInnen-Wertung:
Release:
20. Januar 2011
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Genre:
USK:
12

Bei uns im Test: Xbox 360-Version

Zum Blockbuster des Jahresanfangs bekommen wir selbstverständlich auch ein Videospiel geboten: Tron: Evolution. Dieses Spiel soll die Geschichte des ersten Films mit Tron: Legacy verbinden, der momentan im Kino läuft. Das heißt also: erst zocken, dann Kino. Welches Erlebnis ihr mit dem Spiel bekommt, erfahrt ihr jetzt in unserem Test.

Das Raster

Zumindest den ersten Film aus dem Jahre 1982 sollte man gesehen haben, denn sonst wird es sehr schwierig die Story zu verstehen. Tron, Kevin Flynn oder Encom werden nämlich nicht vorgestellt, sondern es geht direkt ins Spielgeschehen. Die Welt innerhalb eine Computers in der Programme menschliche Form besitzen, leben und arbeiten nennt sich Raster. Also: Willkommen im Raster!

Mit der Zeit enstanden die ISOs, das sind Programme die einen freien Willen entwickelt haben. Diese können gut- oder bösartig sein. Deshalb kommen nicht alle Programme miteinander aus, da diese nicht mehr vom System zu kontrollieren sind. Zu all dem bedroht noch ein neuartiger Virus den gesamten Computer, dieser zeigt sich als gemeiner Bösewicht der sich mit Hilfe von Hilfsprogrammen im System ausbreitet. Jetzt kommen wir ins Spiel: Wir repräsentieren ein stummes Sicherheitsprogramm das alles Böse fernhalten muss. Natürlich bekommen wir Unterstützung durch ein sehr attraktives weibliches Programm das uns zur Seite steht: Quorra. Letztendlich ist es aber wie immer: Gut gegen Böse. Die Story bringt also nichts aussergewöhnliches mit sich und bleibt im Gegensatz zum original Film sehr oberflächlich. Tron: Evolution ist ein reines Third-Person Action-Spiel, bei dem der Diskus unsere Waffe ist. Mit Hilfe dieser einzigartigen Waffe den wir in vielen spektakulären Bewegungen auf unsere Feindprogramme schleudern können, bahnen wir uns unseren Weg durch die Levels. Die Steuerung ist angenehm und leicht zu erlernen, doch manchmal auch etwas ungenau. Umherstehende Objekte können als Sprungbretter genutzt werden um noch härtere Angriffe zu starten. Viele Kombos können im Laufe des Spiels freigeschaltet werden.

Das wendige Sicherheitsprogramm

/worldofvideogames.de/wp-content/uploads/2011/01/InfectedFight_01.jpg”>Die Animationen der Sprung- und Geschicklichkeits-passagen wirken stilvoll und filmreif, allerdings sind diese auch oft mit Frust behaftet. Andere Vorzeige-Actiongames besitzen eine Auto-Hilfe bei Klettereinlagen, doch bei Tron: Evolution muss man immer genau sein Ziel treffen. Die oft starre Kamera und etwas hackelige Steuerung erzeugt dadurch viele unkontrollierte Aktionen die uns abstürzen lassen. Die Kämpfe hingegen sind besser umgesetzt und man kann ordentlich mit Special-Moves austeilen. Diese laufen übrigens angenehm schnell und actionreich ab. Die Fahr-Abschnitte hingegen sind eher langweilig und selten fordernd. Der Panzer unterbricht leider auch den Spielfluss, da hier das Spiel deutlich langsamer abläuft.

Die TRON-Welt

Tron: Evolution überzeugt mit einer klaren und sehr flüssigen Grafik. Sie wird dem Tron-Look und dem Style des neuen Films absolut gerecht und kann mit vielen schönen Spezial- und Spiegelungseffekten aufwarten. Die Fahrten mit dem Light-Cycle sehen fast aus wie im Film. Neben der Grafik ist der Multiplayer-Modus noch ein kleines Highlight. Insgesamt gibt es allerdings nur vier Maps in denen zwei als Rennstrecke dienen und die anderen für die Disc-Combats herhalten. Die Rennen auf den Light-Cycles gegen menschliche Gegner machen irre Spaß und geben tolles Tron-Feeling wieder. Die Combats sind leider etwas unbalanciert und laufen oft sehr planlos ab. Jedoch wird man wie im Singleplayer mit Erfahrungspunkten (XP) belohnt, die wieder in neue Fähigkeiten investiert werden können. Dieses XP-System motiviert im Gegensatz zum sonst zu normalen Spielablauf.

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Fazit

Tron: Evolution fängt den Style des neuen Films gut ein, Optik und Sound schaffen viel Atmosphäre, vor allem die klare, flüssige Grafik ist top. In den Kämpfen und Akrobatik-Einlagen fühlen wir uns wie das Sicherheitsprogramm selbst, dennoch trübt die daherdümpelnde Story und die hier und da hackelige Steuerung den Gesamteindruck. Für Fans ist das Spiel jedoch empfehlenswert und auch für solche die Geschmack am neuen Film gefunden haben und immer schon einmal gegen Freunde auf dem Raster im Disc-Combat antreten wollten.

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