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Kritik | Ride to Hell: Retribution

15. Juli 2013 | 0 Kommentare
Titel:
Ride to Hell: Retribution
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Koch Media GmbH
Plattform:
Xbox 360, PS3, PC
LeserInnen-Wertung:
Release:
28. Juni 2013
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Genre:
USK:
18

Bei uns im Test: Xbox 360-Version

Bei uns im Test: Xbox 360-Version

Dass “Ride to Hell: Retribution” schon 2008 zum ersten Mal angekündigt wurde, wusste ich nicht. Ich hatte auch sonst nicht wirklich viel Insiderwissen über das Spiel. Ein bisschen Biker-Action, ein paar Prügeleien, ein bisschen trashiger Quatsch, so ungefähr habe ich mir das vorgestellt. Theoretisch beschreibt das den Inhalt auch ganz gut. Aber ich konnte ja nicht ahnen, was genau mich da erwartet…

Ich denke, es ist nicht nötig, hier lange um den heißen Brei herumzureden. Wenn man sich die vielen Reaktionen auf “Ride to Hell: Retribution” anschaut, dürfte man wohl kaum erwarten, dass auch nur noch ein einziges weiteres Exemplar dieses Spiels verkauft wird. “Schlechtestes Spiel aller Zeiten”, “Müll aus der Hölle” oder “absolute Geldverschwendung”, so ungefähr betiteln nahezu alle Käufer dieses Machwerk. Anscheinend wurde die Xbox 360-Version sogar kurzzeitig nicht mehr von amazon.com angeboten, weil sich ein Kunde darüber beschwert hat, dass die Beschreibung nicht im Geringsten dem grottigen Spielinhalt entspricht. Wir haben es also mit einer Dimension von “schlecht” zu tun, die man nicht oft erlebt.

Ein Unfall von einem Spiel

“Ride to Hell: Retribution” ist nicht von der ersten Sekunde an schlecht. Legt man das Spiel zum ersten Mal ein, könnte man noch vermuten, dass es absichtlich trashiger Spaß ist. Doch sobald man wirklich im Spiel drin ist, löst sich diese Hoffnung in Luft auf. Hier macht einfach gar nichts Spaß. Die unzähligen Prügeleien und Verfolgungsjagden regen mit der komischen Steuerung irgendwann nur noch auf – und das bei einer Grafik, die mit unzähligen Fehlern selbst auf der vorherigen Konsolengeneration nicht gerade für Begeisterung gesorgt hätte.

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Dieser ganze Käse wird auch durch die storytechnische Umrandung nicht besser. Die Zwischensequenzen wirken wahllos aneinandergereiht, ohne jegliche erzählerische Absicht oder irgendein Ziel. Als wären sie nur dazu gedacht, die Spielzeit ein wenig zu strecken. Nichts wird hier erklärt. Man verprügelt tausend Leute wegen irgendeinem vagen Rachemotiv, das einem sowieso völig egal ist. Den meisten Inhalt bietet da doch tatsächlich die Hauptfigur selbst, die irgendwie als ultra-männlicher Superbiker inszeniert wird. Und das hauptsächlich dadurch, dass er ständig Frauen flachlegt. Doch anscheinend hält er es nicht für nötig, auch nur ein einziges Kleidungsstück abzulegen, um seine Verehrerinnen zu beglücken. Vielleicht war das aber auch einfach grafisch nicht realisierbar.

Fazit

Ich habe mich hier sehr kurz gehalten, mehr muss aber auch gar nicht gesagt werden. Egal was ihr euch von diesem Spiel erwartet oder in eurer Fantasie daraus macht: Glaubt den vielen Kundenmeinungen und gebt euer Geld lieber für was anderes aus! Dieses Spiel tut förmlich weh und macht nicht mal für einen kurzen Moment auch nur ein bisschen Spaß. Keine Ahnung, wie sowas passieren kann.

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