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Kritik | Killzone: Shadow Fall

12. Januar 2014 | 0 Kommentare
Titel:
Killzone: Shadow Fall
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Sony Computer Entertainment
Plattform:
PS4
LeserInnen-Wertung:
Release:
29. November 2013
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Genre:
USK:
18

PS4_KillzoneSF_2D_GEREnde November war es soweit. Nachdem die Konkurrenten ihre Konsolen, Wii U und Xbox One, bereits veröffentlicht hatten, leitete Sony auch in unserem Breitengrad das neue Konsolenzeitalter ein. Und was war das nicht für ein gelungener Einstieg. Mittlerweile sind mehrere Millionen Konsolen verkauft und fast 10 Millionen Spiele im Umlauf. Einen großen Teil dürfte davon Killzone Shadowfall ausmachen. Denn dieses Spiel ist ein Effektfeuerwerk der Extraklasse!

Und man merke: “Dinge in die Luft jagen lohnt sich nicht!”

Wer sich nicht das Ende vom dritten Teil spoilern möchte, der liest bitte erst im Abschnitt “Alternative Kriegsführung” weiter.

Die Geschichte vom vierten Konsolenableger ist als Fortsetzung vom dritten Teil zu verstehen. Alles beginnt damit, dass der Planet der Helghast in die Luft gesprengt wird. Die Schuldgefühle der Bevölkerung auf Vekta führen dazu, dass man den Helghast einen Zufluchtsort anbieten möchte. Großzügig wird ihnen ca. die Hälfte des Planeten überlassen. Da sich die Menschen von Vekta jedoch nicht mit dem „Abschaum“ der zerstörten Welt abgeben möchten, wird prompt eine riesige Mauer errichtet, die von nun an als Barriere zwischen den beiden Völkern fungieren soll. Allen Bewohnern des übergebenen Teils des Planeten, wurde ein sicherer Transport zur Mauer versprochen. Doch wie so häufig, wenn eine Fraktion einen schweren Verlust erlitten hat, an dem die andere Schuld hat, gebärt Hass nur noch mehr Hass. Und so kommt es wie es kommen muss. Nicht alle Helghast halten sich an diese Abmachung und greifen unschuldige Zivilisten an. Richten sie sogar hin. So geschieht es auch unserem jungen Protagonisten. _bmUploads_2013-02-21_1456_KZ4_Blast3Lucas Kellan. Gerade als beide auf dem Weg zur Mauer sind, wird sein Vater vor seinen Augen von einer kleinen Gruppe erschossen. Im letzten Augenblick wird der Junge von einem Freund der Familie vor dem sicheren tot bewahrt und gerettet. Die kommenden 30 Jahre durchläuft er eine Ausbildung zum Krieger und wird in allen Regeln des Krieges geschult, um Ihn auf die alles verändernde Mission vorzubereiten. Und wer hätte das als Auftakt zu einem Effetkfeuerwerk gehalten, das in den darauffolgenden Stunden über euch hereinbricht?

Alternativen der Kriegsführung

Ihr steuert Lucas fortan in der Egoperspektive durch die Gegend und müsst euch mit allerlei Waffen und Gadgets durch die Gegner schießen. Beliebte Waffen wie z.B. die Shotgun, das Scharfschützengewehr und ein Raketenwerferverschnitt sind natürlich enthalten und erleichtern euch das Vorankommen. Neben der normalen Ausrüstung, besteht die Möglichkeit eine Drohe einzusetzen. Diese kann auf Tastendruck ein Schild vor euch aufbauen, ein Seil erstellen, was euch stellenweise den Weg ebnet, oder selber die Gegner betäuben und angreifen. Im Ernstfall ist diese sogar in der Lage euch wiederzubeleben. Jedoch ist dies nur begrenzt möglich. Wird die Drohne einmal nicht verwendet, dann kehrt sie zurück in ihre Ladestation. Praktischerweise befindet die Station direkt auf eurem Rücken.

GC_Screenshot_Killzone_Shadowfall_07Was den Rest angeht, solltet ihr ebenso wenig enttäuscht sein. Denn nun lässt euch das Spiel häufig die Freiheit wie und wann ihr eure Gegner angreifen wollt und wo ihr euch auf der Karte umseht. Das kann stellenweise jedoch zu sehr großer Verwirrung führen, da nicht immer sofort klar wird, wo ihr eigentlich hin müsst. Uns ist es beim durchspielen nicht nur einmal passiert, dass wir uns in eine Ecke manövriert haben aus der wir nicht mehr herausgekommen sind. Nur das laden des Checkpoints, häufig durch einleiten des geplanten Suizids, konnte dieses Problem lösen. Gerade wer auf Trophäenjagd ist, sollte das als sehr störend empfinden. Denn eine Trophäe verlangt es, dass ihr ohne Spieltod durchkommt.

Abwechslungsreiche Umgebung, tolle Lichteffekte

GC_Screenshot_Killzone_Shadowfall_04Dafür, dass die Spiele im Laufe der Lebenszeit einer Konsole eine Wandlung durchmachen, da die Entwickler sich an die neue Hardware gewöhnen, sowie die Programmierungseigenheiten erlernen müssen, sieht Killzone aus wie ein Kunstwerk. Die Lichteffekte sind ein Traum und nicht selten verliert man sich in Panoramabetrachtungen der Umgebung. Apropos Umgebung. Wer die Abwechslung liebt, der wird hier fündig werden. Unterschiedlichste Areale werden im Laufe der Story besucht. Sei es die Stadt am Anfang, die euch ständig die Bedrohung durch die Helghast vor Augen hält, oder durch eine Wildnis. Bis ihr euch an den Texturen satt gesehen habt, sollte es also etwas dauern.

Der Multiplayer

Im Multiplayer gibt es zu den gewohnten Waffen diverse Erweiterungen. Es gibt 3 verschiedene Klassen, neben Support und Scout auch einen Söldner, die alle mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Waffensets daher kommen. Gerade in Teamkämpfen gilt es alle Fähigkeiten und Klassen geschickt zu kombinieren. Denn ein gut eingespieltes Team nimmt nahezu jeden Gegner auseinander.

So kann der Söldner ein Schutzschild errichten, durch dass die eigenen Truppen schießen können, aber keine feindlichen Kugeln durch lässt. Oder aber er bewegt sich mit doppelter Geschwindigkeit fort, was gerade bei Spielmodi wie Capture the Flags sehr hilfreich ist.

GC_Screenshot_Killzone_Shadowfall_02

Der Support, bzw. die Heiler-Klasse, kann gefallene Kameraden wiederbeleben, einen Spawn-Punkt setzen oder übermächtige Kampfdrohnen und Turrets erscheinen lassen.

Der Scout dagegen kann sich tarnen und ist nahezu unsichtbar, oder er setzt sein Sonar ein, um so alle Feinde innerhalb eines Bereiches zu markieren.

Die Modi sind alle bekannt, heißen lediglich anders. Es gibt da den Deathmatch Modus, Deamdeathmatch, Capture-the-Flag, usw. Jedoch die richtige Gruppe vorausgesetzt und genug Zeit im Petto, kann man hier sehr viele Stunden abseits des Singleplayer verbringen.

Fazit

Wer hofft hier einen Ellen langen Text vorzufinden, wird leider enttäuscht werden. Das Fazit lässt sich nämlich sehr einfach zusammenfassen…KAUFEN!

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