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Review | Deception IV: Blood Ties

9. April 2014 | 0 Kommentare
Titel:
Deception IV: Blood Ties
Redaktions-Wertung:
Publisher:
Koch Media
Plattform:
PSV, PS3
LeserInnen-Wertung:
Release:
28. März 2014
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Genre:
USK:
16

DECEPTIONIV_PSVITA_PACKSHOT_GERImmer wieder begegnen einem Spiele, die kaum jemand kennt; doch wer sie kennt, liebt sie und kauft sich jeden neuen Ableger der Serie sofort. Selbiges gilt wohl auch für Deception IV: Blood Ties, welches der Nachfolger zum PS2 Titel „Trapt“, aus dem Jahre 2006, ist. Solche Titel leben von ihrer kleinen, jedoch beständigen, Fanbase. Publisher können  fest damit rechnen, dass sie im Schnitt genug Spiele absetzen und so schaffen es selbst solche japanischen Nischentitel zu uns in den Westen. Egal, ob Serienveteran oder Neuling; hier erfahrt ihr wie viel Spaß die virtuelle Fallenjagd auf Vita und PS3 wirklich macht:

Teuflisch

Die Story dreht sich um den Hauptcharakter Laegrinna, die Tochter des Teufels, welche aus einem Fragment seiner Seele geschaffen wurde. Zwölf heilige Krieger nutzten einst die „Holy Verses“ um ihn einzusperren und teilten diese Gegenstände unter sich auf. Diese soll Laegrinna nun von deren Nachkommen stehlen um den Teufel zu befreien. Hilfe bekommt sie dabei von den dämonischen Dienerinnen ihres Vaters: Caelea, Veruza und Lilia. Die Geschichte spielt sich hauptsächlich im Schloss der Dämonen ab, zu dem sie die ahnunglosen Krieger locken, indem sie Gerüchte streuen, dass sich dort eine Hexe aufhalten soll. Erzählt wird die Geschichte mit einigen netten Cutscenes und Dialogen, jedoch ist sie nur Mittel zum Zweck und der Fokus des Spiels liegt ganz klar auf dem Gameplay.

Vom Zug erfasst

Am Gameplay hat sich zum Vorgänger nicht viel geändert. Noch immer legt ihr Fallen aus und versucht eurer Gegner in diese zu locken, um ihnen den Gar auszumachen. Werden jene geschickt platziert und löst ihr sie im richtigen Moment aus, könnt ihr außerdem Combo Boni erhalten. Euren Charakter steuert ihr in der Third-Person Ansicht und eure Todeswerkzeuge können in einer Draufsicht auf einem Raster ausgelegt werden. Auswahl habt ihr dabei genug. Von Bananenschalen, bis hin zu Kreissägen ist alles vorhanden, was das Sadistenherz begehrt. Unterteilt wird alles in drei Kategorien: Sadistic, elaborate und humiliation. Eure Dämonen-Helfer geben euch im Spielverlauf auch immer wieder Challenges, die es für Bonuspunkte zu meistern gilt. Die Kombination mehrerer Folterinstrumente einer Kategorie bringt euch Punkte ein, die wiederum weitere Fallen einer Kategorie freischalten. Kaufen könnt ihr euch sie dann mit Geld, dem Ark, das abhängig von der Gesamtpunktzahl am Ende eines Levels verdient wird. Zusätzlich könnt ihr verschiedene Fähigkeiten erwerben, um eurer Figur einen kleinen Vorteil zu verschaffen.

Zu Beginn macht das KombinierenGuillotine_Lite und Knobeln eine Menge Spaß und das Spielen mit den verschiedenen Resistenzen der Gegner, welches taktisches planen erfordern, erhöht den Unterhaltungswert. Dazu gesellen sich dann noch ein paar nette “Stage Traps” der jeweiligen Kulisse, wie Züge oder Pressen, die man ebenfalls in die Planung der Combo einbeziehen kann. Kaum etwas ist so befrieidgend als euer Opfer nach einer brutalen Combo vor einen fahrenden Zug zu werfen und zuzusehen wie es ihn durch die Luft schleudert.

Leider, leider wird das Spiel doch sehr schnell eintönig. Die Gegner KI ist nicht gerade gut gelungen und dass ihr oft immer wieder gegen dieselben Widersacher antretet müsst macht es nicht besser. Irgendwann wird das Platzieren und Locken zur Routine. Erreicht ihr dann einen der Bossgegner oder versucht euch an an einer besonders kniffligen Challenge im Herausforderungsmodus, kann es passieren, dass ihr das Verlangen verspürt eure Vita gegen die Wand zu werfen. Das Spiel stellt euch zwar eine Auto-Ausweichen-Fähigkeit zur Verfügung, jedoch halbiert diese euer verdientes Geld, wodurch das Freischalten weiterer Fallen zu einem unangenehmen Grind werden kann. Ohne diese Fähigkeit ist es jedoch fast unmöglich manche Bossgegner zu besiegen, da diese über Angriffe verfügen, welche gottesgleiches Timing erfordern und selbst mit kann es sehr knifflig werden, beispielswiese  wenn es darum geht 10 Gegner in 60 Sekunden zu erledigen. Manchmal wollen die Gegner auch einfach nicht in die Falle laufen und spammen euch stattdessen mit allen möglichen Projektilen zu.

Ist dir nicht kalt?

Grafisch solltet ihr keine Bombe erwarten. Viel besser als der Vorgänger sieht es von den Texturen her nicht aus, aber die Animationen der verschiedenen Fallen sind sehr gut gelungen. Musik und Soundeffekte sind auch in Ordnung. Das Beste sind jedoch Atmosphäre und Grafikstil. Passen perfekt zum lustig lockeren Locken ahnungsloser Feinde in eure „Freudenspender“. Die Kulissen an sich bieten viele nette Räume zum Austoben, können aber auf Dauer etwas monoton werden. Weshalb eure Protagonistin jedoch ein, nennen wir es mal “Outfit”, trägt, das euch einen Blick auf ihr Hinterteil beschert, konnte bisher nicht geklärt werden. Man kommt nicht umher sich zu fragen, welche taktischen Vorteile es wohl bringt – oder ob es zieht.Screen_Trap04

Fazit

Deception bietet im Vergleich zum Vorgänger wenig Neuerungen, wartet mit einem teilweise unfairen Schwierigkeitsgrad auf und kann für viele schnell repetitiv werden. Selbiges gilt allerdings auch für die Dynasty Warriors Reihe und trotzdem gibt es genug Fans, die sich immer wieder die neuen Ableger zulegen. Objektiv erwartet euch hier nur Durchschnitt, jedoch bleibt die subjektive Meinung, gerade bei solchen Nischentiteln, nicht zu unterschätzen. Wer sich gerne von der breiten Masse abheben will und wer über die hier genannten Kritikpunkte hinwegsehen kann, sollte Deception IV: Blood Ties ruhig mal eine Chance geben. Einige werden dieses Spiel lieben – vielleicht gehörst du auch dazu?

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