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Dead Space: Aftermath – der Horror geht weiter!

19. Februar 2012 | 1 Kommentar

Es scheint fast schon eine Tradition zu werden, dass EA und Visceral Animationsfilme zu ihren Games auf den Markt bringen. Bereits 2008 erschien mit “Dead Space: Downfall” ein Zeichentrickstreifen zum schaurigen Sci-Fi-Shooter. War dessen Handlung noch vor den Spielen angesiedelt, schließt der Nachfolger “Aftermath” die Lücke zwischen “Dead Space” und “Dead Space 2″.

Das Expeditionsschiff USG O’Bannon ist aufgebrochen, um herauszufinden, was sich auf dem Planeten Aegis VII ereignet hat, nachdem beim Bergbau ein Alien-Artefakt zu Tage gefördert wurde. Schon bald stürzt dieses magische Objekt auch die O’Bannon ins absolute Chaos: Tote Crew-Mitglieder erwachen plötzlich wieder zum Leben, allerdings als blutrünstige und willenlose Monster, während so manchem der Begleiter der Verstand verdreht wird. Die fatalen Folgen lassen da natürlich nicht lange auf sich warten und so beginnt der Kampf ums nackte Überleben, den letzten Endes nur vier Personen gewinnen. Unter ihnen auch Nolan Stross, der spätere Begleiter von Isaac Clarke. Endlich gerettet lassen die Protagonisten in Einzelverhören die Geschehnisse Revue passieren und erzählen uns aus ihrer Sicht, was genau geschehen ist.

Ähnlich wie beim Film zu “Dante’s Inferno” wurde auch bei “Dead Space: Aftermath” das Konzept von verschiedenen Zeichenstilen für unterschiedliche Szenen verwendet, fünf sind es insgesamt. Während die Verhöre, die in der Gegenwart spielen, per Computer in 3D animiert wurden, kommen die vergangenheitsbezogenen Rückblenden im klassischen 2D-Cartoon-Look daher, allerdings ist jede der vier Geschichten optisch anders gestaltet. Und genau das ist – wie schon in “Dante’s Inferno” – das große Problem. Die Figuren sehen ständig anders aus, sodass der Zuschauer erst einmal zurecht finden muss, wer wer ist. Geschlecht, Hautfarbe und Synchronsprecher erleichtern dies zum Glück jedoch.

Während die 2D-Szenen als durchaus gelungen bezeichnet werden dürfen, muss man festhalten, dass sich bei den Computer-Animationen keine große Mühe gegeben wurde. Die Gesichter sind steif und leblos, Hintergründe arm an Details und recht langweilig. Auch gelingt es nur selten das Horror-Feeling der Spiele zu erreichen. Lediglich die (sehr seltenen) Passagen, in denen die Necromorphs wüten, sorgen für etwas Gänsehaut-Atmosphäre.

Fazit

Für Fans der “Dead Space”-Serie ist “Aftermath” aufgrund der neuen Hintergrund-Informationen durchaus empfehlenswert. Wer sich jedoch nur am Rande für die Games interessiert und eher auf einen guten Horror-Film gehofft hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit enttäuscht werden.

 

Produktdetails

Titel: Dead Space: Aftermath
Publisher: WVG Medien GmbH
Plattform: DVD, Blu-Ray, 3D Blu-Ray
Release: 27. Januar 2012
FSK: 16

Kommentare (1)

  1. Günther sagt:

    Werde mir das ganze mal ansehen. Hoffen wir mal das es ein guter Streifen ist. Da die Spiele echt gut sind und ich ein richtiger Fan davon bin, darf der Film natürlich nicht fehlen.

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