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Ezios Kreis schließt sich endgültig in Assassin’s Creed Embers

8. Dezember 2011 | 0 Kommentare

Ezio Auditore könnte man gut und gerne auch als die Cash Cow von Ubisoft bezeichnen. Innerhalb von drei Jahren hat der französische Publisher so ziemlich alles aus seiner Geschichte rausgequetscht, was rauszuquetschen geht. Neben drei Konsolentiteln inklusive unzähliger Special Editions, einem DS-Ableger und diversen Büchern endet die Geschichte des charismatischen Florentiners nun aber endgültig und zwar so, wie sie begann, nämlich mit einem Film. “Assassin’s Creed Embers” heißt der Streifen, der der Collector’s Edition von “Assassin’s Creed Revelations” bereits beigelegt war und nun auch im Paket von “Assassin’s Creed Recollection” mit dabei ist. Im Gegensatz zu seiner Jugend-Story in “Assassin’s Creed Lineage”, was noch eine Realverfilmung war, setzte der UbiWorkshop diesesmal auf die günstigere Variante des Animationsfilms.

Das Design so wie die Animation ist mehr als nur schlicht, wirklich toll sieht eigentlich nichts davon aus. Man hat ein wenig das Gefühl, es handelt sich um die Low-Budget-Variante von “Star Wars: The Clone Wars”. Aber bei einer Gesamtlänge von etwas mehr als 20 Minuten soll uns das nicht stören. Die Synchro kann sich hören lassen, allerdings bekommen wir hier, genau wie in den Spielen, erneut den viel zu übertrieben dargestellten italienischen Akzent zu hören. Fans der Serie sollten diesbezüglich allerdings abgehärtet sein.

Kommen wir nun zum Eigentlichen: der Story. Wer noch mitten in den Games steckt und sich nicht die Spannung verderben möchte, sollte ab hier lieber nicht mehr weiterlesen. Unser Freund Ezio ist mittlerweile ein alter Mann, der sich mit Frau und Kind in einem gemütlichen Landhaus zur Ruhe gesetzt hat. Eigentlich könnte die Rente so entspannt sein, würde da nicht eines Tages eine junge Chinesin bei ihm aufkreuzen. Es stellt sich heraus, dass auch Ninja zu den Assassinen zählen. So erhofft sich das Mädel Tipps und Tricks von dem anfangs nicht sonderlich begeisterten Ezio. Natürlich erweicht sein Herz dennoch. Dummerweise blieb das Ganze nicht unbemerkt. Eine ganze Horde schwer bewaffneter Krieger sind von China bis nach Italien gekommen, um den beiden den Garaus zu machen. Nach einigen spektakulären Kampfszenen stehen unsere Helden letztendlich als Sieger da. Der alte Mann hat es also tatsächlich noch drauf. Es scheint, als habe es ihm eine innere Ruhe gegeben, sein Wissen an die nächste Generation weiter zu reichen, denn nur wenige Tage darauf schließt er friedlich für immer die Augen.

Wirklich spektakulär fällt der letzte Vorhang für Ezio Auditore bei Weitem nicht, dafür wirft “Assassin’s Creed Embers” jedoch eine große Frage auf: Führt uns das nächste Assassinen-Abenteuer nach China? Wäre sicher eine sehr coole Idee, mit der vor diesem Film wohl kaum einer gerechnet hätte.

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