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Professor Layton und die ewige Diva

2. November 2010 | 0 Kommentare

Videospiel und Film gehören mittlerweile zusammen wie Topf und Deckel. Mal wird ein Game verfilmt, mal darf man einen Leinwandstreifen selbst nachspielen. Nun hat es also auch Nintendos DS-Held Professor Layton in die deutschen DVD-Regale geschafft, was sich bei dem Comic-Stil der Reihe natürlich anbietet.

Zur Story: Professor Layton und sein Assistent Luke werden von ihrer Freundin Janice in die Oper eingeladen, was die beiden sich natürlich nicht entgehen lassen. Das Stück handelt von dem geheimnisvollen Land Ambrosia, dessen unsterbliche Einwohner auf die Rückkehr ihrer verstorbenen Königin, der ewigen Diva, warten. Nach der Vorstellung müssen Luke und Layton feststellen, dass sich aus dem Publikum offenbar keiner für die Darbietung interessiert hat, sondern alle aus einem anderen Grund hier sind. In diesem Moment tritt ein maskierter Mann auf die Bühne, der von einem sonderbaren Spiel spricht, an dem alle anwesenden Teil nehmen müssen. Sinn dieses Spiels ist es, Runde um Runde Rätsel zu lösen, bei dem alle Versagenden ihr Leben lassen, so lange, bis nur noch eine Person übrig ist, die als Lohn das ewige Leben, so wie im Opernstück, geschenkt bekommt. Da von diesen harten Regeln keiner etwas wusste, versucht ein Großteil der empörten Masse natürlich sofort den Saal zu verlassen, dieser entpuppt sich jedoch als Schiff und schippert mit den Besuchern davon. Auch Professor Layton und Luke sind gefangen und so bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich den Rätseln zu stellen und so beginnt eine spannende und mysteriöse Reise…

“Professor Layton und die ewige Diva” ist im typisch japanischen Anime-Look gehalten, sprich einfach gezeichnete Personen, die sich in bunten, detailverliebten Umgebungen bewegen. Nicht nur das Optische, auch der Soundtrack sorgt für ein fantastisches Flair, welches einen sofort verzaubert. Leider sind nur ca. 75% reiner Zeichentrick, ein Teil wurde auch Computer animiert, was doch ein wenig stört, allerdings ist der Film doch insgesamt recht angenehm anzuschauen. Toll fand ich besonders, dass es wie in den Spielen einige Rätsel gibt, bei denen man selbst mit knobeln kann, bevor sie nach kurzer Zeit von Professor Layton gelöst werden. Die größte Schwäche des Streifens ist die Handlung. Die erste Hälfte des Films ist fesselnd und faszinierend, dann gibt es allerdings einen schwerwiegenden Wendepunkt, bei dem Ratefuchs Layton in den Hintergrund gedrängt wird und es sich ewig hin zum Ende zieht. Einige unverständliche Dinge in Sachen Logik sorgen zusätzlich dafür, dass man froh ist, wenn sich endlich alles auflöst.

Insgesamt also ein ordentlicher Film für Professor Layton- und Anime-Fans, aus dem man aber wesentlich mehr hätte rausholen können, was die Story betrifft. Ansonsten wurde alles richtig gemacht, viele emotionale Dinge wie Trauer, Humor oder beklemmende Spannung mit eingebracht und auch auf technischer Seite gibt es wenig zu meckern. Ein kleines Extra-Lob geht dabei an die deutsche Synchronisation, die wirklich gut passt. Die Freigabe ab 6 Jahren halte ich allerdings für zu niedrig, da zum Einen das Thema Tod ständig präsent ist, zum Anderen dürften die jüngeren unter uns sicher einige Probleme haben, der Handlung folgen zu können.

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