Warning: mkdir() [function.mkdir]: Permission denied in /www/htdocs/w0123c02/worldofvideogames/wp-content/plugins/Docs/Docs.php(35) : runtime-created function on line 49
TRON: Legacy : Worldofvideogames.de – Dein Spielemagazin im Internet

TRON: Legacy

6. Juni 2011 | 0 Kommentare

Der Raster, eine digitale Welt. Kevin Flynn wollte visuell darstellen, wie sich Informationscluster durch einen Computer bewegen. Wie würden sie aussehen? Wie Schiffe oder Motorräder? Wären Schaltkreise wie Autobahnen? Er träumte von einer Welt, von der er dachte, dass er sie nie sehen würde. Doch eines Tages ist er rein gekommen.

So beginnt der zweite Teil eines Science-Fiction-Films, der Geschichte schrieb. Denn als TRON 1982 in die Kinos kam, begeisterte er durch die damalige technische Umsetzung, da der ganze Film fast vollständig am Computer entstand. Er wurde schnell zum Kultfilm und inspirierte u.a. auch die Jungs von PIXAR Animationen zu produzieren. Wenn man heute darauf zurück blickt, lässt sich – zumindest was die Technik betrifft – ein Schmunzeln kaum verkneifen. Umso größer war die Freude der Fans, als der Nachfolger „TRON: Legacy“, unter der Regie von Joseph Kosinski, nach fast dreißig Jahren endlich von den Walt Disney Studios in 3-D im Kino präsentiert wurde.

Passend zum Film kam zu Beginn des Jahres auch das Spiel TRON: Revolutions in die Läden. Dieses baut von der Story her auf dem ersten Film auf und soll eine Art Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Teil herstellen. Mehr dazu könnt ihr aber in unserer Review zum Spiel lesen.

Die Story: Auch als erfolgreicher Unternehmer und Leiter von ENCOM findet Kevin Flynn (Jeff Bridges) jeden Abend Zeit seinem siebenjährigen Sohn Sam (Owen Best) die Geschichte von einem Raster und einer wundersamen Computerwelt zu erzählen. Doch was der Kleine nicht weiß, ist, dass es diese Welt wirklich gibt und dass sein Vater jede Nacht hinein geht, um an einem neuen Raster zu arbeiten. Eines Nachts kehrt Kevin Flynn jedoch nicht mehr zurück.

Sam und Quorra

Zwanzig Jahre später hat Sam (Garrett Hedlund) das spurlose Verschwinden seines Vaters immer noch nicht verkraftet. Denn anstatt seine Firma ENCOM zu leiten, spielt er der Chefetage lieber einmal jährlich einen Streich und versucht diese in der Öffentlichkeit durch Hackerattacken zu blamieren. Er selbst lebt ein Leben frei von Verpflichtungen. Als er eines Abends von Alan Bradley (Bruce Boxleitner) aufgesucht wird, ändert sich aber Alles. Alan berichtet von einer Nachricht auf seinem Pager, die aus dem alten Büro von Kevin gekommen sei und bittet Sam diesem angeblichen Lebenszeichen seines Vaters nachzugehen.

Als er auf dem Arbeitscomputer seines Vaters die letzten Schritte zurück verfolgt, aktiviert er einen Laser und gelangt in die besagte Computerwelt. Als er heraus findet, dass sein Vater seit zwanzig Jahren in dieser Welt gefangen ist, versucht er zusammen mit ihm und einem Programm namens Quorra (Olivia Wilde) zu entkommen. Doch das von Flynn geschriebene Programm Clu (ebenfalls Jeff Bridges), dass einst für die Erschaffung eines perfekten Systems geschrieben wurde und nun über den Raster herrscht, hat auf diese Gelegenheit nur gewartet. Denn er hat seine eigenen Pläne mit Flynn …

Seit dem 01. Juni 2011 könnt ihr den Film auch in Blu-Ray-Qualität erwerben. Wie auch der erste Teil, ist dieser Film fast vollständig am PC entstanden und visuell einfach atemberaubend. Was hier geboten wird, ist einfach sensationell. Die virtuelle Welt begeistert nicht nur mit tollen Spezial Effekten, sondern auch durch einen genialen Stil und viel Liebe zum Detail. Man merkt fast, dass der Regisseur eigentlich aus der Grafiker- und Architekturbranche kommt. Sei es der sterile Look der Umgebung auf dem Raster, das Spiel mit den Lichteffekten oder die engen Hochglanz-Kostüme der Darsteller.

Wie auch im ersten Teil gibt es Lightbikes- und Diskus-Wettkämpfe.

Jeff Bridges spielt hier eine Doppelrolle: Einmal Clou, wobei hier sein Gesicht digital nachbearbeitet wurde, und natürlich die Hauptrolle Kevin Flynn, wo man sein wahres Erscheinungsbild, also sein reales Alter erkennen kann. Auch hier lässt sich die Arbeit mit neuester Technik erkennen, denn die digitale Überarbeitung ist wirklich klasse, auch wenn man einige Male erkennt, dass es nicht real ist. Hinzu kommt noch der heiße Sound von Daft Punk. Die gelungenen Elektrobeats ergänzen die Handlungen super. Vor allem in der Szene im Club, drehen sie die Stimmung richtig auf.

Fazit

Im High-Tech Cyberspace-Abenteuer “TRON: Legacy” erlebt ihr eine digitale Welt, die mittels neuester Technik ein wahrer Augenschmaus ist. Optik und Sound überzeugen und machen den Film durch ein visuelles Effektfeuerwerk, trotz der etwas banalen Story, zum Highlight des Jahres. Die größte Schwäche liegt dabei aber besonders in der Wahl der Hauptdarsteller – vor allem was Garrett Hedlund angeht. Der mehr durch Aussehen, als durch schauspielerische Leistung, überzeugt. Der Nachfolger des Kultfilms ist kein Meisterwerk, bietet aber viel Action, sensationelle Spezialeffekte und ist in auf jeden Fall sehenswert.

Empfohlene Artikel:

Hinterlasse ein Kommentar