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Blog | Drei, zwei, eins…

19. Oktober 2012 | 0 Kommentare

=”360″ />Briefmarken, Münzen, Sticker… Es gibt wohl Millionen Sachen, die Menschen sammeln können. Manche davon sind

wirklich ausgefallen und gerade wenn die begehrten Objekte ziemlich rar sind, bieten Sammler Unmengen und lassen auch sonst keine Möglichkeit aus, um an das nächste Stück in ihrer Sammlung zu gelangen. Und was ist, wenn die Gegenstände einzigartig sind? Tja, dann entfacht ein wahrer Wettstreit darum, wer das Objekt der Begierde in seinen Beitz bekommt. In Meins! könnt ihr so einen Wettkampf auf spielerische Weise nachempfinden. Wer von euch wird am Ende die wertvollste Sammlung sein Eigen nennen können?

Meins, meins, meins!

Meins! ist das neue Kartenspiel von Amigo für zwei bis vier mindestens achtjährige Sammler ausgefallener Objekte. Ein Spiel dauert ca. 30 Minuten, wobei die ersten Runden naturgemäß etwas länger dauern können. Wie auch immer, wer nach drei Durchgängen seine Mittel am geschicktesten eingesetzt hat und die wertvollsten Exponate vorweisen kann, gewinnt.

Der Spielablauf sieht vor, dass jeder Spieler, wenn er an der Reihe ist, sich zuerst genau drei Beschaffungsmittel aus den neun offenen in einem 3 x 3 ausgelegten Raster auswählen darf. An Beschaffungsmitteln stehen „Beziehungen“, „ Auktionen“, „Geld“, „Schatzkarten“ oder „Gaunereien“ zur Verfügung. Der Spieler wählt entweder drei aus einer waagerechten, einer senkrechten oder einer diagonalen Reihe.

Dann kann er seine Beschaffungsmittel einsetzen, wie es ihm beliebt. So kann er zum Beispiel Exponate erwerben. Vier liegen immer offen aus und werden sofort aufgefüllt, wenn eines in eine Sammlung gewandert ist. Der Preis in Beschaffungsmitteln ist auf den Exponatenkarten ausgewiesen. Man kann auch seine Villa verschönern – d. h. seine Startkarte umdrehen -, was zwar ein Beschaffungsmittel jeder Sorte plus drei weitere gleiche Beschaffungsmittel kostet, aber am Ende des Spiels ganze sieben Siegpunkte einbringt.

Konkurrenz auf mehreren Ebenen

Kategorien- und Startkarten

Im weiteren Verlauf des Spiels werden bis zu drei Exponate zuerst links, dann drei rechts und zu guter letzt drei oberhalb der eigenen Startkarte angelegt, je nach dem, wie schnell und vermögend man ist. Denn wenn der erste Sammler drei Exponate erworben hat, endet ein Durchgang. Jetzt müssen alle Spieler die abgerundete Hälfte ihrer Beschaffungsmittel auf den Ablagestapel legen. Die ausliegenden, nicht verkauften Exponate werden aus dem Spiel genommen und durch vier neue ersetzt. Nach dem dritten Durchgang müssen keine Beschaffungsmittel abgegeben werden.

Darüber hinaus gibt es die fünf so genannten Kategorienkarten „Spiele/Spielzeug“, „Kunst“, „Literatur“, „Sport“ und „Film/Musik“. Zu Spielbeginn werden sie gemischt, jeder Spieler darf eine ziehen und sie offen zu seiner Linken platzieren. Überhaupt werden die Karten, die im Spiel sind, alle offen ausgelegt. Jedenfalls konkurrieren jeweils die beiden benachbarten Spieler um die meisten Karten in den zwischen ihnen jeweils liegenden Kategorien. Wer am Ende des Spiels mehr Exponate dieser Kategorien sein Eigen nennt, dem stehen die entsprechende Karte und damit zwei Siegpunkte zu. Bei Gleichstand entscheidet der höhere Siegpunktwert dieser Karten.

Wer am Ende über die meisten Siegpunkte aus den Exponaten, den Kategorienkarten sowie dem Ausbau seiner Villa verfügt, gewinnt. Bei Gleichstand gewinnt derjenige mit den meisten Beschaffungsmitteln.

Kleines nettes Spiel für kleines bisschen Geld

Beschaffungsmittel und Exponate

Meins! ist ein nettes Spiel für zwischendurch, das schnell erlernt ist. Die Karten sind vielleicht etwas zu klein geraten, so dass man nicht immer auf den ersten Blick sieht, welche nötigen Beschaffungsmittel darauf abgebildet sind. Des Weiteren sollen die einzelnen Motive Anspielungen auf real existierende bzw. bekannte Objekte sein, doch außer dem Einen Ring aus der bekannten Filmtrilogie, der „Hand Gottes“, die Argentinien zum Fußballweltmeister machte und einiger weniger anderer Symbole, weiß man oft nicht, was die Bilder darstellen sollen. Ein bisschen mehr Witz bei der Illustration hätte daher nicht geschadet.

Auch der Witz im Spiel selber hält sich relativ in Grenzen, da der Spielablauf aus Karten nehmen, eintauschen, nachfüllen, Karten nehmen, eintauschen, nachfüllen, usw. besteht. Darüber hinaus ist auch eine gewisse Portion Glück erforderlich. Liegen nur Beschaffungsmittel aus, die man nicht braucht, kann man nicht viel machen, außer sie eben an sich nehmen. Ähnlich verhält es sich mit den Exponaten. Was die Kategorienkarten anbelangt, hatten wir in eigentlich jedem Spiel das Phänomen, dass jeder Spieler in einer Kategorie gewonnen und der anderen verloren hat. Es ist zum einen wieder glückabhängig, welche Exponate ausliegen und zum anderen ist es nicht unbedingt einfach, sich gegen beide Nachbarn in der jeweiligen Kategorie zu behaupten, weil man dann fast nichts anderes sammeln dürfte. Da aber die Kategorienkarten am Ende nur zwei Punkte bringen, muss man sich nicht unbedingt darauf versteifen. Insgesamt gesehen bekommt man hier für unter zehn Euro jedoch ein kurzweiliges Spiel, das besonders bei Familien gut ankommen sollte.

Beispiel eines Spielaufbaus

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