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Blog | Assetto Corsa Tech Preview

29. März 2013 | 0 Kommentare

AC_logo_transparenteDas Entwicklerstudio Kunos Simulazioni bietet in Kooperation mit Fanatec seit ein paar Wochen eine Technology Preview Version von Assetto Corsa an. Wir wollten uns mit Hilfe dieser Version einen ersten Eindruck der Rennsimulation verschaffen und durften mit einem Lotus Elise SC über die virtuelle Rennstrecke brettern.

Der virtuelle Lotus Elise SC verblüffte vom ersten Moment an, denn er fühlt sich nicht wirklich virtuell an, sondern fast echt. Getestet haben wir mit dem CSR Wheel von Fanatec. Die Fahrphysik ist sehr detailiert, anspruchsvoll und doch stets kontrollierbar. Beim Hochschalten muss wie in der Realität das Gas weggenommen werden, um den Motor nicht zu überdrehen, das Getriebe fühlt sich insgesamt sehr glaubwürdig an. Die Force Feedback Effekte sind sehr gut gelungen, man merkt in den Kurven ganz genau, wann der Reifen Grip bekommt und verliert. Gerade die Simulation zwischen Bremsen, Fahrzeuggewicht und Reifen lässt Assetto Corsa real wirken. Um es deutlich auszudrücken, es fühlt sich zum ersten Mal am Bildschirm so an, ein echtes Auto zu fahren.

Lotus Elise

Fahren wie in der Realität

Es ist einfach die Art, wie man das Auto kontrollieren und driften lassen kann, auch mit einem sehr guten FFB Lenkrad konnte man das in dieser Weise bisher nirgendwo spühren. Der einzige Makel bis jetzt ist, dass der Unterschied der Kräfte am Lenkrad noch etwas unausgeglichen ist. Zum Beispiel fühlt sich das Durchdrehen der Räder beim Vollgas geben noch zu halbherzig an. Dennoch merkt man deutlich die Unterschiede zwischen Gras, Kies und Asphalt. Um Arcade-Raser nicht ganz abzuschrecken kann ich jetzt schon versprechen, dass das Fahren mit den anpassbaren Fahrhilfen sehr vereinfacht werden kann. Das findet man selten bei echten Rennsimulationen.

f458-1024x576Die Tech Preview bietet Lichteffekte und Fahrzeugdetails in sehr guter Qualität. Die Strecke ist etwas detailarm, aber das liegt wohl daran, dass das reale Abbild genauso aussieht. Das Gras abseits des Asphalt wirkt aber sehr realistisch. Die Simulation erfordert keinen High-End PC und läuft auf gängigen Gaming-Rechnern locker mit 60 FPS auf mittleren bis hohen Detail-Einstellungen. Assetto Corsa unterstützt DirectX 11 und kann daher die echtzeit Tageszeit-Änderung sehr schön darstellen. Der nächste Pluspunkt dieser Simulation ist das bisher nirgendwo verwendete, individuell anpassbare HUD. Einfach und genial lassen sich hier alle gewünschten Anzeigen verschieben, ein- und ausschalten. Der Sound bietet nicht unbedingt das Non-Plus-Ultra, dennoch klingt der Lotus mit aufgedrehtem Bass realistisch. Lobenswert sind die quietschenden Reifen, bei denen man sofort die Grip-Verhältnisse der einzelnen Reifen heraushöhrt. So kann man in Verbindung mit dem Force Feedback präziser denn je auf das Auto reagieren.

Fazit der Tech Preview

Assetto Corsa überrascht in positiver Hinsicht. Noch nie hat sich das Fahren am PC so realistisch angefühlt und noch nie konnte man durch Soundeffekte und Force Feedback so präzise auf das Verhalten des Autos reagieren. Wenn Kunos Simulazioni mit einer derartigen Qualität am Ball bleibt, vor allem auch was Umfang und Modi angeht, dann besorgt euch schon mal ein Force Feedback Lenkrad, wenn ihr noch keins habt.

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